Puyol auf dem Höhepunkt seiner Karriere
Mittwoch, 17. Mai 2006
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Für Barcelonas Abwehrchef Carles Puyol ist der Gewinn der UEFA Champions League "das Beste, was ein Fußballer erreichen kann".
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Carles Puyol, Kapitän des FC Barcelona, fühlt sich nach dem Gewinn der UEFA Champions League auf dem Höhepunkt seiner Karriere.
Besser geht's nicht
Dem langhaarigen Verteidiger wurde nach dem Sieg des Favoriten die Ehre zuteil, den Pokal als erster in den Pariser Nachthimmel zu strecken. Natürlich kannte die Freude bei Puyol nach dem 2:1-Erfolg über Arsenal FC keine Grenzen: "Dies ist das Beste, was ein Fußballer erreichen kann - als Kapitän einer solchen Mannschaft den Europapokal zu gewinnen. Ich glaube, wir haben diesen Erfolg absolut verdient, da wir eine tolle Saison gespielt haben. Jetzt werden wir diesen Titelgewinn feiern und dann konzentriert in die [FIFA-]Weltmeisterschaft gehen."
Lob für Arsenal
Der 28-jährige Absolvent der Jugendakademie von Barça hatte aber auch ein großes Lob für Arsenal. "Sie haben wirklich gut gespielt. Sie waren physisch bärenstark und haben uns mit überfallartigen Kontern in Verlegenheit gebracht. Trotz der Roten Karte [von Jens Lehmann] haben sie uns mit ihren schnellen Stürmern unter Druck gesetzt.
Larsson überglücklich
Henrik Larsson, der von Thierry Henry als Spiel entscheidender Akteur ausgemacht wurde, hätte den Pokal den ganzen Abend am liebsten gar nicht mehr losgelassen. "Es ist doch klar, dass ich überglücklich bin, eine Siegermedaille um den Hals hängen zu haben und dieses nette Ding hier [die Trophäe] in den Händen zu halten. Ich hätte mich auch als Reservist über den Titelgewinn gefreut, aber es ist selbstredend viel schöner, wenn man etwas dazu beigetragen hat."
Würdiger Abschied
Der 34-jährige Stürmer spielte seine letzte Partie für Barça, da er in der nächsten Saison in seine Heimat Schweden zurückkehrt, um dort seine Karriere bei Helsingborgs IF zu beenden. "Ich fühle mich großartig. Ich hätte mich nicht besser verabschieden können. Die Fans waren absolut fantastisch und ich bin dafür sehr dankbar. Aber ich habe ja bereits erklärt, dass alles irgendwann mal ein Ende hat. Für mich und meine Familie ist jetzt die Zeit gekommen zu gehen."