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Riquelme am Boden zerstört

Juan Román Riquelme hat das Stadion El Madrigal nach seinem verschossenen Elfmeter wortlos verlassen.

Nach dem verschossenen Elfmeter von Juan Román Riquelme herrschte im Stadion El Madrigal Totenstille, denn dadurch war das Ausscheiden von Villarreal CF aus der UEFA Champions League endgültig besiegelt.

Stiller Abgang
Der argentinische Nationalspieler scheiterte in der 89. des Halbfinal-Rückspiels gestern Abend an Arsenal FC-Torhüter Jens Lehmann. Das Hinspiel in Highbury endete mit einem 1:0-Sieg der Engländer, und damit war das Abenteuer Europapokal für die spanische Überraschungsmannschaft beendet. Nach dem Spiel schlich sich der 27-Jährige durch den Hinterausgang aus dem Stadion.

Gefallener Held
Trainer Manuel Pellegrini konnte gut verstehen, dass Riquelme die Einsamkeit suchte. Die spanische Zeitung Sport schrieb: "Er war tiefer gesunken als das gelbe U-Boot. Er hat großen Anteil am Erfolg von Villarreal, doch sein verschossener Elfmeter kostete der Mannschaft den Einzug ins UEFA Champions League-Endspiel." Einige Pressevertreter erwiesen dem gefallen Helden ihre Anerkennung, als dieser geknickt das Stadion verließ. Bei der FIFA-Weltmeisterschaft in diesem Sommer könnte Riquelme vielleicht schon Rache an Lehmann nehmen, sofern Argentinien um Lauf des Turniers irgendwann auf Deutschland treffen sollte.

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