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Gunners lassen Juve keine Chance

Arsenal FC - Juventus 2:0
Durch Tore von Cesc Fabregas und Thierry Henry hat Arsenal gute Chancen, erstmals das Halbfinale der UEFA Champions League zu erreichen.

Durch Tore von Cesc Fabregas und Thierry Henry hat Arsenal FC beste Chancen, erstmals in seiner Geschichte das Halbfinale der UEFA Champions League zu erreichen. Englands letzter Vertreter in diesem Wettbewerb zeigte gegen Juventus, das die Partie mit neun Mann beendete, eine außergewöhnlich disziplinierte und kampfstarke Leistung.

Zu Null
Die Gastgeber waren während der gesamten Partie die klar bessere Mannschaft und ließen Juve, das auf seine Stars Alessandro Del Piero und Pavel Nedved verzichten musste, nie zur Entfaltung kommen. Die Gunners blieben mit diesem Erfolg zum siebten Mal in Folge ohne Gegentor und egalisierten damit den Champions League-Rekord des AC Milan aus der letzten Saison. Arsenal war nach der Führung durch Fabregas kurz vor der Halbzeit nie in Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Hatte beim ersten Tor Henry die Vorarbeit geleistet, drehten die beiden Mitte der zweiten Halbzeit den Spieß um, diesmal bediente der junge Spanier Henry, der gegen seinen ehemaligen Klub mühelos vollenden konnte.

Vorsichtiger Beginn
Juventus verlor letzte Saison in der gleichen Runde gegen Liverpool FC durch zwei frühe Gegentore, das wollten die Italiener diesmal unbedingt vermeiden, wurden von den stürmisch attackierenden Londonern aber von Beginn an in die Defensive gedrängt. Da es aber auch Arsenal trotz aller Aggressivität an Präzision fehlen ließ, sahen die Zuschauer die erste Torchance erst, als ein Freistoß von Juve-Stürmer Zlatan Ibrahimovic abgefälscht wurde, ohne freilich Torhüter Jens Lehmann in Gefahr zu bringen. Viel mehr tat sich in den ersten Minuten nicht.

Arsenal stärker
Nach einer Viertelstunde verzeichneten dann auch die Engländer eine gute Möglichkeit, als Robert Pirès den heranstürmenden Fabregas mit einem cleveren Hackentrick bediente, doch bedrängt von Lilian Thuram verzog der junge Spanier deutlich. Dann musste Juve-Keeper Gianluigi Buffon erstmals eingreifen, als er gegen Kolo Touré mühelos parierte. Nur kurze Zeit später versuchte Henry Juves Torhüter mit einem schnell ausgeführten Freistoß auf dem falschen Fuß zu erwischen, doch er verzog um einen Meter.

Genialer Fabregas
Es war dies nur der erste von drei Freistoßversuchen des Arsenal-Kapitäns in der Anfangsphase, und als die Gastgeber dann in Führung gingen, überraschte es kaum einen, dass Henry wieder seine Füße im Spiel hatte. Pirès nahm Vieira im Mittelfeld den Ball ab und schickte seinen Landsmann auf die Reise, Henry leitete das Leder perfekt weiter in den Lauf von Fabregas, der sich gegen Thuram durchsetzte und Buffon mit einem Flachschuss überwand. Dieses Tor verwandelte Highbury in einen Hexenkessel und Henry hätte kurz darauf sogar das 2:0 erzielen können, als er Thuram und Cannavaro ganz alt aussehen ließ, dann aber aus spitzem Winkel am Außenpfosten vorbei zog.

Touré rettet
Die Gäste wurden dann in der zweiten Hälfte etwas mutiger, und nur fünf Minuten nach dem Wiederbeginn musste Touré mit einer gewagten Grätsche im eigenen Strafraum Ibrahimovic bremsen.

Buffons Paraden
Arsenal zeigte sich dem Druck der Turiner allerdings gewachsen und hatte seinerseits gute Chancen, die Führung auszubauen. Nach einer Stunde kombinierten Reyes und Fabregas großartig, der Ball kam dann zu Henry auf der rechten Seite, doch Buffon boxte seinen Linksschuss aus dem Winkel. Anschließend musste der Juve-Torhüter auch noch gegen Fabregas und Pirès zwei Mal per Fußabwehr retten. Sein Gegenüber Lehmann war über 90 Minuten praktisch beschäftigungslos.

Henrys Tor
Buffon war dann allerdings machtlos, als Arsenal in der 69. Minute auf 2:0 stellte. Fabregas erlief einen schönen Pass von Reyes, zog den Torhüter auf sich und legte dann uneigennützig quer für Henry, der den Ball nur noch ins leere Tor befördern musste. Juves rabenschwarzer Abend erhielt dann durch die zwei Gelb-Roten Karten für Mauro Camoranesi und Jonathan Zebina in den letzten drei Minuten nach rücksichtslosen Grätschen zusätzliche Würze. Auch Patrick Vieira, der seine Rückkehr ins Highbury sicher schnell vergessen möchte, sah in der Schlussphase noch Gelb und wird damit im Rückspiel in einer Woche fehlen.

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