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Bremen will Alte Dame zu Fall bringen

Als sie in letzter Sekunde gegen Juventus das 3:2 erzielten, schien Werder Bremen endgültig den bösen Geist aus der Champions League-Saison 2004/05 vertrieben zu haben.

Als sie in letzter Sekunde gegen Juventus den 3:2-Siegtreffer erzielten, schien Werder Bremen endgültig den bösen Geist aus der Champions League-Saison 2004/05 vertrieben zu haben.

Bitteres Aus
Damals - ebenfalls im Achtelfinale - wurde Bremen jäh aus allen Träumen gerissen. Gegen den französischen Meister Olympique Lyonnais gab es daheim eine 0:3-Pleite, ehe auswärts ein ebenso bitteres 2:7 folgte. Em Ende stand ein Gesamtergebnis von 2:10 zu Buche. Die Norddeutschen schworen sich, dass so etwas in dieser Saison nicht noch einmal passieren dürfe.

Mit Juve mithalten
"Im vergangenen Jahr haben wir gegen Lyon heftig verloren, und wir spürten ganz fest, dass wir nicht noch einmal auf diese Weise aus dem Wettbewerb ausscheiden wollten", sagte der kroatische Stürmer Ivan Klasnić. "Wir wollten zeigen, dass wir eine gute Mannschaft sind und dass wir mit Juventus mithalten können. Das haben wir nun bewiesen."

"Das wahre Bremen"
Nach späten Toren von Tim Borowski und Johan Micoud konnte Bremen die Partie im Weserstadion noch einmal drehen und den Rückstand in einen knappen Sieg umwandeln. Klasnićs Sturm-Partner Miroslav Klose ist ebenfalls voller Optimismus, wenn er sagt: "Nun weiß Juve, wie gut wir sind. Als wir in der vergangenen Saison gegen Lyon verloren, war das nicht das wahre Werder Bremen - dies war das wahre Bremen. Von der ersten Minute an waren wir sehr aggressiv und wir haben Juve gezeigt, wer die Heimmannschaft ist."

"Noch nicht vorbei"
Juventus muss im Stadio Delle Alpi ähnlich autoritär auftreten, und sie werden bemüht sein, späte Tore wie in Bremen zu verhindern. Der italienische Meister allerdings strotzt vor Selbstbewusstsein, hat er doch in dieser Saison alle 16 Heimspiele in der Serie A und in der Champions League gewonnen. Verteidiger Fabio Cannavaro fasst den Optimismus seiner Mannschaft zusammen: "Es ist noch nicht vorbei", sagte der Innenverteidiger. "Wir haben gesehen, wie sie jetzt spielen, und wir werden in Turin unser Spiel aufziehen."

Moralischer Auftrieb
Bremen strotzt nach der späten Wende im Hinspiel voller Selbstbewusstsein, und die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf hofft darauf, dass sein Team in ähnlicher Art und Weise in Turin auftreten kann. "Wir wissen, dass wir in einem weiteren Match unser Bestes geben müssen, aber nun sind wir in einer guten Position", sagte Mittelfeldspieler Torsten Frings. "Der Sieg gibt uns Selbstvertrauen, und in Turin sind wir immer gut für ein Tor. Wir können nicht auf ein Remis hoffen, und auch dort werden wir auf Sieg spielen."

"Wir haben es verdient"
"Der Sieg [in Bremen] war kein aufregendes Ergebnis, wir haben es verdient", sagte Klose. "Wir wissen, dass wir nur weiterkommen, wenn wir als Mannschaft auftreten, und jeder hat gegen Juventus als Mannschaft gespielt. In Turin müssen wir abermals gut spielen, und das wird sehr schwer, weil sie jetzt wissen, dass es nicht leicht ist, uns zu schlagen."

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