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Peru drückt Pizarro die Daumen

Claudio Pizarro erzählte uefa.com, dass die Fans in seiner Heimat dem Duell zwischen den Bayern und Milan entgegen fiebern.

Es kann für einen Stürmer kaum eine schwerere Aufgabe geben, als eine Partie gegen den AC Milan. Der Peruaner Claudio Pizarro vom FC Bayern München ist jedoch gut gerüstet für das Achtelfinal-Hinspiel in der UEFA Champions League gegen die Rossoneri.

"Peru freut sich"
Im Gespräch mit uefa.com erzählte Pizarro, dass die Bayern auch die Unterstützung seiner Heimatlandes haben werden. "Ganz Peru freut sich auf dieses Spiel", sagte Pizarro. "Es wird live übertragen. Jeder will mich und vielleicht auch meinen jungen Landsmann José Paolo Guerrero sehen. Ich denke, Peru ist sehr stolz, dass wir in so einem großen Spiel mit dabei sind."

Harte Vorbereitung
Das Duell zwischen den Bayern und Milan ist auch das bisher größte Spiel, dass die noch junge Fußball Arena München erleben wird. Pizarro und seine Teamkollegen haben die Tage seit der Auslosung Mitte Dezember bis heute gezählt. "Wir haben uns auf dieses Spiel gefreut", sagte er. "Wir waren in der Vorbereitung auf die Rückrunde zehn Tage in Dubai, das war richtig hart. Aber jeder hat nur an das Spiel gegen Milan gedacht. Es hat der Mannschaft in der Vorbereitung enorm geholfen, dass es etwas gibt, worauf man sich freuen kann."

Stark verbessert
Ein weiterer Grund für die große Vorfreude war die Tatsache, dass die Bayern nach fünf Jahren endlich wieder eine Mannschaft haben, die die UEFA Champions League gewinnen kann. "Ich denke, unser Team ist besser als in den letzten Jahren", so Pizarro. "Mit den neuen Spielern wie Lucio ist unsere Mannschaft nun perfekt. Und im Mittelfeld haben wir so viele Möglichkeiten, dass es für jedes Team schwer ist, gegen uns zu spielen: Spielt Zé Roberto? Oder Bastian Schweinsteiger? Oder Sebastian Deisler? Oder vielleicht Hasan Salihamidžić?"

Tolle Abwehr
Paolo Maldini bleibt Pizarro als Gegenspieler erspart, der Italiener ist verletzt. Aber auch ohne ihren Kapitän verfügen die Rossoneri über eine der besten Abwehrreihen im europäischen Fußball - in den letzten sieben Serie A-Begegnungen mussten sie nur zwei Gegentore hinnehmen. Doch Pizarro verfügt auf jeden Fall über die Qualität, die athletische Milan-Abwehr vor Probleme zu stellen. Der Stürmer erklärte, dass die Bayern wie gewöhnlich offensiv auftreten werden. "Wir wissen, wie stark und solide ihre Abwehr ist - das ist das Besondere bei den italienischen Teams", sagte Pizarro. "Aber natürlich spielen wir nicht den englischen Stil mit hohen, weiten Bällen - wir versuchen, Fußball zu spielen."

Zittern um Kahn
Die Bayern müssen vielleicht auf ihren Kapitän Oliver Kahn verzichten, der Probleme mit seinem Oberschenkel hat. "Ich hoffe - wir hoffen - dass er spielen kann, aber wir müssen abwarten. Die Entscheidung fällt vielleicht erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn", erklärte Pizarro. "Oliver Kahn ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, weil er sehr erfahren ist. Doch Michael Rensing hat auch schon gezeigt, was er kann. Wir haben mit ihm noch nie verloren."

Wahre Festung
Das gilt auch für das neue Stadion, das sich für die Bayern seit ihrem Umzug im Sommer vom Olympiastadion als wahre Festung erwiesen hat. Pizarro sagte: "Man muss sich nur die Statistik ansehen - wir hoffen, dass sie auch nach der Partie noch Bestand hat!" Mit der Unterstützung aller Peruaner und seiner Mitspieler kann Pizarro seinen Teil dazu beitragen, dass es auch klappt.

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