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Rangers wollen Geschichte schreiben

Trotz zuletzt schwacher Form auf nationaler Ebene will Rangers FC als erstes schottisches Team das UEFA Champions League-Achtelfinale erreichen.

Zwar läuft es in der schottischen Premier League derzeit denkbar schlecht, dafür will Rangers FC heute in der UEFA Champions League Geschichte schreiben. Zum ersten Mal überhaupt könnte eine Mannschaft aus Schottland in die K.o.-Runde der europäischen Königsklasse einziehen.

Unrühmlicher Rekord
Der schottische Meister empfängt heute Abend den bereits als Gruppensieger feststehenden FC Internazionale Milano. Nur mit einem Sieg kann sich die Mannschaft von Alex McLeish sicher für die nächste Runde qualifizieren. Allerdings fehlt ihnen momentan das Selbstvertrauen, denn seit neun Spielen sind die Rangers sieglos. Eine solche Negativserie gab es zuletzt 1891. Am letzten Samstag kam es zu einem weiteren Rückschlag, als die Rangers im heimischen Ibrox-Stadion eine 2:0-Führung verspielten und gegen Falkirk FC nur ein Unentschieden holten. Damit rutschten sie auf den fünften Tabellenplatz ab und liegen bereits abgeschlagen mit 17 Punkten hinter dem Spitzenreiter und Stadtrivalen Celtic FC.

Kritik an McLeish
Natürlich ist McLeish deshalb mächtig in die Kritik geraten, doch der Trainer macht sich laut eigenen Angaben keine Sorgen um seine Zukunft. Stattdessen konzentriert er sich voll und ganz auf die entscheidende Champions League-Partie: "Natürlich laufen wir in der Liga momentan unserer Form hinterher, aber wir haben jetzt eine einzigartige Chance", erklärte er. "Ich habe dem Präsidenten vor ein paar Wochen gesagt, dass ich nicht freiwillig gehen werde, sondern entschlossen bin, im Europapokal für etwas Wiedergutmachung zu sorgen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir bei einem Trainerwechsel auch Probleme hätten, uns im Europapokal zu halten."

Lange Verletztenliste
McLeish muss gegen Inter auf sein etatmäßiges Sturmduo Dado Pršo (Muskelfaserriss) und Nacho Novo (Knöchelprobleme) verzichten. Neben den beiden Angreifern fallen mit Brahim Hemdani, Julien Rodriguez, Olivier Bernard und Federico Nieto weitere wichtige Akteure aus. Dafür kann McLeish wieder auf Kapitän Barry Ferguson zurückgreifen, der zuletzt in der Liga gesperrt war. Auch der belgische Spielmacher Thomas Buffell steht nach seiner zweimonatigen Verletzungspause wieder zur Verfügung.

Fernduell mit Artmedia und Porto
Selbst bei einer Niederlage oder einem Unentschieden könnte es für ein Weiterkommen reichen, allerdings nur, wenn die zweite Partie der Gruppe H zwischen dem FC Artmedia und dem FC Porto mit einem Unentschieden endet. Buffel interessiert die Begegnung in der Slowakei zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht: "Wir können uns nicht nach der anderen Partie richten. Es ist wichtig, dass wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren und versuchen, dies zu gewinnen. Wir müssen Ordnung in unser Spiel bekommen und dürfen auf keinen Fall einfache Gegentore zulassen. Es ist wichtig, dass wir für unseren eigenen Stolz, unsere Fans und unseren Trainer spielen."

Stars werden geschont
Spitzenreiter Inter flog ohne die Stammspieler Luís Figo, Kily González, Dejan Stanković, Juan Sebastián Verón und Iván Cordoba nach Glasgow. Auch Zé Maria und Julio Cruz werden verletzungsbedingt fehlen, dennoch bestreitet Kapitän Javier Zanetti, dass man in Gedanken bereits beim am Samstag stattfindenden Mailänder Derby sei.

Zanetti siegessicher
"Die Champions League ist immer von hoher Bedeutung, und wir wollen uns mit einem Sieg auf die Partie gegen den AC Milan vorbereiten", meinte Zanetti, dessen Mannschaft am Wochenende mit 1:0 gegen Ascoli Calcio 1898 gewann. "Selbst wenn uns einige Akteure fehlen, hat Inter einen Kader von 25 hervorragenden Spielern, und ich bin sicher, dass die auflaufende Elf das Beste für den Verein geben wird."

"Eine konkurrenzfähige Mannschaft"
Inters Trainer Roberto Mancini kennt den Ibrox-Park aus seiner Zeit als Spieler und weiß, wie sehr die schottischen Fans auch in schlechten Zeiten hinter ihrer Mannschaft stehen. "Ich glaube, die Fans werden für die Rangers eine wichtige Rolle spielen", verriet er. "Einige meiner Spieler sind nicht fit, deshalb habe ich sie nicht mitgenommen. Aber wir haben immer noch ein konkurrenzfähiges Team und werden ein gutes Spiel abliefern."

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