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Henry mit tollem Comeback

AC Sparta Praha - Arsenal FC 0:2
Thierry Henry begeisterte bei seinem Comeback und erzielte beim Sieg gegen Prag beide Tore.

Thierry Henry hat sich mit einem Doppelpack gegen AC Sparta Praha zurückgemeldet. Nach seiner Verletzung erzielte der Franzose beide Treffer beim 2:0-Sieg der Gruppe B der UEFA Champions League und sorgte dafür, dass Arsenal FC sein drittes Spiel in Folge gewinnen konnte.

Unglaubliches Comeback
Während des Spiels mit der Nationalmannschaft gegen Irland am 7. September verletzte sich der Stürmer im Leistenbereich. Davor erzielte er den Siegtreffer in der Qualifikationsgruppe 4 zur FIFA-Weltmeisterschaft 2006. Henry wurde bereits in der 15. Minute eingewechselt, und traf knapp sechs Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:0. Später schoss er den Treffer zum 2:0-Endstand und sorgte dafür, dass Arsenal fünf Punkte Vorsprung in der Tabelle hat. Sparta ärgert sich über dagegen über die verpassten Möglichkeiten.

Drei Wechsel
Sparta-Trainer Stanislav Griga veränderte die Mannschaft, die am Wochenende 5:2 gegen den FK Chmel Blšany gewann, auf zwei Positionen. Im Sturm und in der Abwehr spielten mit Pavel Pergl und Miroslav Slepička zwei frische Männer. Arsenals Elf verlor am Wochenende mit 1:2 gegen West Bromwich Albion FC und wurde deshalb auf drei Positionen verändert. Für Phillipe Senderos, Fredrik Ljungberg und Dennis Bergkamp spielten Pascal Cygan, Robin van Persie und Gilberto, der sogar die Kapitänsbinde tragen durfte.

Frühe Einwechslung
Wegen den rassistischen Gesängen der tschechischen Fans während des Spiels am ersten Spieltag gegen den AFC Ajax, waren mehrere Bereiche im Prager Stadion gesperrt. Dennoch präsentierten sich beide Fangemeinden lautstark. In den ersten zehn Minuten kam Zdeněk Pospěch zu einer ersten Torchance für Sparta, seinem Schuss fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Arsene Wenger wollte Henry erst in der letzten halben Stunde einsetzen, doch nach nur einer Viertelstunde musste der Stürmer für José Antonio Reyes einspringen. Dieser hatte sich bei zwei harten Tacklings verletzt.

Beeindruckende Vorstellung
Der französische Nationalspieler zeigte schnell, warum er so gefürchtet ist. Seine Geschwindigkeit und seine vorhersehende Spielweise bereiteten der Prager Abwehr größte Probleme. Er stoppte wenig später eine Flanke von Kolo Touré mit Hacke und Oberschenkel, drehte sich kurz und wuchtete den Ball mit dem Außenrist an Sparta-Torhüter Jaromír Blažek vorbei ins lange Toreck.

Sparta kämpft weiter
Arsenals Hintermannschaft zeigte sich ebenfalls von ihrer guten Seite, trotzdem kam Pospěch erneut zu einer gefährlichen Torchance. Diesmal verfehlte er das Ziel jedoch komplett. Jens Lehmann, der nach zwei Spielen Sperre wieder das Tor der Gunners hütete, wehrte in der Folge noch einen gewitzten Angriff von Miroslav Slepička ab.

Konterchancen
Auch nach der Halbzeit drängte Sparta weiter auf den Treffer zum Unentschieden. Der slowakische Nationalspieler Karol Kisel brachte Lehmann mit seinem Distanzschuss so sehr in Bedrängnis, dass dieser ihn nur noch über die Latte lenken konnte. Doch das Abwehrbollwerk um Lehmann ermüdete die Prager Spieler und gab den Gunners die Möglichkeit, Henrys Schnelligkeit für gefährliche Konter einzusetzen. So waren die Vorstöße der Gäste in die Prager Hälfte immer brandgefährlich.

Henry trifft erneut
Wahrscheinlich wollte Sparta-Trainer Griga mit der Einwechslung des offensiven Miroslav Matušovič seinen Angriff wiederbeleben, doch der ausgewechselte Verteidiger Pergl fehlte bereits in der nächsten Szene, als Henry eine Hereingabe von Robert Pirès zum Endstand von 2:0 verwandelte. Wenger darf sich über seinen gelungenen Wechselpoker freuen, Sparta muss sich dagegen mit dem letzten Platz zufrieden geben.