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Hřebík bei Sparta entlassen

Nach vier Niederlagen in Folge hat der AC Sparta Praha die Zusammenarbeit mit Trainer Jaroslav Hřebík beendet.

Nach vier Niederlagen in Folge und Differenzen hinter den Kulissen hat der tschechische Meister AC Sparta Praha die Zusammenarbeit mit Trainer Jaroslav Hřebík beendet.

Tschechischer Meister
Der 56-Jährige wurde bereits zum zweiten Mal beim Prager Spitzenklub entlassen. Seine erste Amtszeit fand im Jahr 2002 ein vorzeitiges Ende. Im Januar übernahm Hřebík den Posten erneut und ersetzte dabei Publikumsliebling František Straka. Danach führte er Sparta zum Titel. Doch in der neuen Spielzeit legte die Mannschaft den schlechtesten Saisonstart seit 1996 hin. In den ersten acht Ligaspielen konnte die Truppe nur drei Mal gewinnen, musste aber vier Niederlagen hinnehmen. Deshalb steht Sparta momentan nur auf dem enttäuschenden neunten Tabellenplatz.

Doppelter Rückschlag
Nach der 0:1-Niederlage letzte Woche gegen den Schweizer UEFA Champions League-Debütanten FC Thun und der 1:2-Pleite am Sonntag bei FK Teplice stand die Bilanz von Hřebíks Mannen bereits bei vier Niederlagen in Folge - und damit wurde der Druck auf den Trainer, der im Sparta-Stadion nie wirklich beliebt war, immer größer.

Querelen um Poborský
Hřebík hatte zudem Probleme mit einigen Spielern. Vor zehn Tagen hatte der tschechische Nationalspieler Karel Poborský die Kapitänsbinde abgegeben, weil er die Methoden des Trainers in Frage stellte. Deshalb wurde er anschließend an den Zweitligisten SK Dynamo České Budějovice ausgeliehen. Mit Torhüter Jaromír Blažek und Mittelfeldspieler Lukáš Zelenka wurden in Teplice zwei weitere Nationalspieler auf die Bank verbannt.

"Weder gefeuert, noch zurückgetreten"
Heute hat sich der Klub dazu entschlossen, das Problem endgültig zu lösen. Vizepräsident Daniel Kretinsky erklärte auf einer Presskonferenz: "Wir haben eine Vereinbarung getroffen - wir haben ihn weder gefeuert, noch ist er zurückgetreten." Sparta wird voraussichtlich bis zum Wochenende einen Nachfolger präsentieren. Favorit auf den Posten ist der frühere Trainer des FC Slovan Liberec, Stanislav Griga, der früher auch schon einmal bei Sparta war.

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