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Europa singt Lobeshymnen auf die Reds

Die europäischen Medien haben nicht mit Superlativen gespart, um den Sieg von Liverpool FC gegen den AC Milan zu beschreiben.

Erstaunlich, unglaublich, verblüffend, sensationell. Der glanzvolle Sieg von Liverpool FC gegen den AC Milan hat die Fantasie der europäischen Medien angeregt. Eine deutsche Zeitung sprach sogar vom besten UEFA Champions League-Endspiel aller Zeiten. Andere fühlten sich zurückversetzt in die goldenen Zeiten des Pokals der europäischen Meistervereine.

Zur Pause vernichtend geschlagen, am Ende aber doch triumphierend. Liverpool konnte seinen fünften Europapokalsieg mehr als ausgelassen feiern, weil dieser Titel absolut überraschend kam. Alan Hansen und Kenny Dalglish hatten gesagt, dass ein Erfolg gegen den AC Milan höher zu bewerten wäre als ihre eigenen Leistungen. Und nachdem Steven Gerrard und seine Mitspieler gestern sogar drei Tore aufholen konnten, ist ihnen ein Platz in der Ruhmeshalle an der Anfield Road bereits sicher. (The Times, England)

Es brauchte schon jemanden wie HG Wells, um dieses Stadion inmitten von Hochspannungsmasten und Schutt am Stadtrand von Istanbul bauen zu können. Es hätte schon einen genauso fantasievollen Märchenerzähler gebraucht, um diese Fußballnacht vorherzusehen. Innerhalb von sechs Minuten in der Anfangsphase der zweiten Hälfte wurde die Formalität zu einem Epos. Das war so, als ob ein Märchen von Andy Pandy wahr werden würde. Und am Ende, als die Uhr schon eine halbe Stunde nach Mitternacht anzeigte, kam es zum großen Showdown beim Elfmeterschiessen. (Guardian, England)

"Wir werden 4:3 gewinnen!" sagten sie noch zur Halbzeit. Das Ergebnis stimmt zwar nicht ganz, doch es ist kein Wunder, dass die Liverpool-Fans als die sachkundigsten Anhänger im Fußball gelten. Liverpool gab sich nicht damit zufrieden, vor vier Jahren schon beim besten UEFA-Pokal-Endspiel aller Zeiten mit dabei gewesen zu sein. Jetzt zeigten die Reds eine Vorstellung, wie man sie seit den Zeiten von Puskas, Di Stefano und all den anderen aus der Schwarz-Weiß-Zeit nicht mehr gesehen hat. (Liverpool Daily Post, England)

Unglaublich. Milan hat im Elfmeterschießen einen Pokal verloren, der eigentlich schon gewonnen war. Sie haben in einer schmerzhaften - extrem schmerzhaften - Art und Weise verloren. Denn eine Mannschaft, die in den ersten 45 Minuten drei Tore erzielt, den Gegner beherrscht, ja regelrecht vorführt, kann nicht innerhalb von sechs Minuten drei Tore kassieren. Diese fatalen sechs Minuten nach der Pause haben alles auf den Kopf gestellt. (Gazzetta dello Sport, Italien)

Es war bei Milan keine Frage der Müdigkeit, denn die Mannschaft hatte die Verlängerung dominiert. Doch sechs irrsinnige Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte waren genug. Das war für Liverpool - das in der ersten Halbzeit gedemütigt wurde - genug, um zu diesem - ehrlich gesagt - unglaublichen Erfolg zu kommen. (Corriere dello Sport, Italien)

Liverpool war nach einer beeindruckenden Leistung im Elfmeterschießen gegen Milan der brillante Gewinner der Champions League. Die Partie endete mit einem 3:3-Unentschieden, weil die Mannschaft von Rafael Benítez in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte ihren wahren Charakter zeigte und drei Tore erzielte. (Marca, Spanien)

Liverpools Renaissance kennt keine Grenzen. Die Reds kamen aus der dritten Qualifikationsrunde und haben dann Juventus, Chelsea und Milan ausgeschaltet. Sie haben Europa ein packendes Endspiel geschenkt, das für sie selbst am Ende mit Freudentränen endete. Dies war vielleicht eine noch größere Leistung als der Last-Minute-Sieg von Manchester United im Endspiel 1999 gegen die Bayern. (L'Equipe, Frankreich)

Es war gigantisch. Es war sensationell. Es war einfach überirdisch. Danke, Milan. Danke, Liverpool. Für das beste Champions-League-Finale aller Zeiten! 3:0 führt der AC Mailand zur Pause, Liverpool liegt vernichtet am Boden. Dann das Wunder von Istanbul: In sechs Minuten gleichen die Engländer aus – und gewinnen nach dramatischem Elfmeterschießen mit 6:5! Das Giganten-Finale. Mit zwei Helden: Liverpool-Keeper Dudek, der zwei Elfer hält. Und Didi Hamann! Unser Nationalspieler kommt erst in der 2. Hälfte, kurbelt dann bärenstark das Spiel an – und versenkt ganz cool Liverpools ersten Elfmeter. (Bild, Deutschland)

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