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Sorgenfalten in Highbury

Arsenal FC droht nach drei Unentschieden in Folge das Aus in der UEFA Champions League.

Von Trevor Haylett

Arsenal FC musste sich in den letzten beiden Spielzeiten vor keinem Gegner verstecken, aber in ihrer jetzigen Lage würden die Gunners gerne mit ihrem Stadtrivalen Chelsea FC tauschen. 

Chelsea im Achtelfinale
Während sich Chelsea, das unlängst Arsenal an der Tabellenspitze der Premiership abgelöst hat, schon für das UEFA Champions League-Achtelfinale qualifiziert hat, muss der große Stadtrivale aus dem Norden Londons noch zittern und in den beiden letzten Spielen alles geben, um die nächste Runde zu erreichen.

Arsenal wackelt
Einmal mehr hat die Mannschaft, die vor Saisonbeginn als einer der Favoriten auf den Einzug ins Endspiel im Mai 2005 galt, in der Königsklasse Probleme. Nach drei aufeinander folgenden Unentschieden in der Gruppe E gibt es einige kritische Stimmen in Highbury, die glauben, dass am fünften Spieltag nur ein Sieg beim PSV Eindhoven zählt.

Drei Unentschieden
In allen drei Spielen, auswärts bei Rosenborg BK und Panathinaikos FC sowie zu Hause gegen den griechischen Meister, ging Arsène Wengers Mannschaft in Führung, ehe sie noch den Ausgleich hinnehmen musste. In Athen lagen die Engländer sogar zwei Mal in Führung, konnten den Sieg aber wieder nicht unter Dach und Fach bringen.

Wenig Tore
Auch die Torausbeute ist mangelhaft. In vier Spielen erzielten die Londoner nur fünf Tore, ganz im Gegensatz zur Premiership. Dort mussten die gegnerischen Torhüter den Ball ins bislang 13 Spielen bereits ganze 37 Mal aus dem Netz holen.

Defensive Gegner
Nach dem Unentschieden zu Hause gegen Panathinaikos verriet Arsenals Mittelfeldspieler Fredrik Ljungberg, dass seine Mannschaft gegen enorm defensiv aufgestellte Teams Probleme habe. "Die Mannschaften kommen hierher und stehen ganz tief in der eigenen Abwehr. Da fällt es uns schwer, eine Lücke zu finden", sagte er. 

"Kaum Platz"
Der schwedische Nationalspieler fügte hinzu: "Wir haben kaum Platz, um unser gewohntes Spiel zu entfalten, und deshalb haben wir Probleme so oft zu treffen wie in der Premiership. Daran müssen wir noch arbeiten. Dieses Spiel [gegen Panathinaikos] war das beste Beispiel dafür."

Glückliches Tor
"Wir haben unseren Elfmeter bekommen und sind in Führung gegangen," sagte er. "Wir dachten, wir hätten das Spiel im Sack, und dann haben sie auch noch ihren Strafstoß verschossen. Danach dachten wir nicht, dass es noch einmal eng werden würde. Aber dann kam dieser Distanzschuss, der Pascal [Cygan] am Kopf traf und ins Tor ging."   

Enttäuschende Serie
Die enttäuschende Serie blieb auch am folgenden Wochenende beim Unentschieden gegen Crystal Palace FC bestehen. Wengers Mannschaft gewann zwar letztes Wochenende das Londoner Derby gegen Tottenham Hotspurs FC mit 5:4, aber trotz einer guten Leistung in der Offensive zeigte die Verteidigung erneut Schwächen.  

Alles offen
Trotzdem sollten sich ängstliche Arsenal-Fans an eine ähnliche Situation vor zwölf Monaten erinnern, als die Mannschaft nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden zu einer tollen Serie startete und alle drei noch ausstehenden Spiele gewann. Damals wurde Arsenal noch Gruppensieger.  

Erfolg über den PSV
Der PSV hat drei Punkte Vorsprung, aber Arsenal ist zuversichtlich, dass man den Erfolg vom ersten Spieltag, als ein Eigentor von Alex für einen Sieg der Engländer sorgte, wiederholen kann. Werden die Gunners in Eindhoven auf Sieg spielen oder mit einem Unentschieden zufrieden sein?

Mehr Platz
"Wir spielen immer auf Sieg", sagte Ljungberg. "Das Enttäuschende daran ist, dass wir bisher nicht fähig waren, einen Vorsprung auch zu verteidigen. Hoffentlich wird der PSV ein bisschen offensiver spielen als unsere bisherigen Gegner. Dann haben wir mehr Platz und auch mehr Möglichkeiten."

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