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Rothen will es mit Monaco wissen

Stürmer Jérôme Rothen vom AS Monaco FC glaubt, dass es gegen Celsea FC auf die Konzentration ankommt.

Von Ben Lyttleton

Jérôme Rothen, Stürmer des AS Monaco FC, tut alles dafür, um im UEFA Champions League-Halbfinalrückspiel gegen Chelsea FC fit zu sein. Seine Mannschaftskollegen warnte er aber, lieber nicht damit zu rechnen.

Carpe diem
Die französische Mannschaft führt nach einem aufregenden Hinspiel im Stade Louis II mit 3:1, der Stürmer hat seine Mannschaftskameraden ermahnt, die Gelegenheit auf den Einzug ins Finale zu ergreifen: "Wir dürfen uns diese Chance nicht entgehen lassen. Wir sind nur 90 Minuten vom Endspiel entfernt, es gibt keine bessere Ausgangssituation."

Spiel gegen die Zeit
Rothen hatte sich bei Monacos 2:1-Sieg gegen OGC Nizza am Wochenende unglücklich verletzt, und steht nun vor einem Fitnesstest für das Spiel am Mittwoch an der Stamford Bridge. Sein Fehlen in der Mannschaft von Didier Deschamps würde einen großen Verlust bedeuten, da er im Hinspiel einer der Besten war.

Erstes Tor
Rothen bereitete Monacos erstes Tor vor, indem er zu Dado Pršo flankte, der den Ball in die kurze Ecke köpfte. Chelsea glich durch ein Tor von Hernán Crespo aus, und es sah ganz danach aus, als drehe sich das Spiel zu Gunsten der Gäste, als Monacos Mittelfeldspieler Akis Zikos nach 53 Minuten vom Platz gestellt wurde.

"Neuer Schwung"
Die Rote Karte bewirkte einen Wendepunkt, ab dem Monaco die Initiative ergriff, und das Spiel mit zwei späten Toren für sich entschied. "Wir sind [nach dem Platzverweis] alle mehr gelaufen", erklärt Rothen. "Wir haben alles gegeben, und dank dieses neuen Schwungs konnten wir die Chancen, die wir hatten, nutzen."

Ausschlaggebende Pässe
Monacos Tore in der zweiten Halbzeit bereitete ebenfalls Rothen vor. Zunächst verlängerte Kapitän Ludovic Giuly zu Fernando Morientes, der das zweite Tor abstaubte, und nur Minuten später konnte Shabani Nonda eine weitere Flanke zum dritten Tor verwandeln.

In Form
Rothen gesteht, dass seine Form nach der Winterpause etwas gelitten hat, aber jetzt hat er seine Bestverfassung wieder erreicht: "Ich fühle mich wieder fit, und gegen Chelsea habe ich ein gutes Spiel gemacht, besonders in der zweiten Hälfte."

Unsicherheiten
Daran wird er an der Stamford Bridge anknüpfen müssen, vor allem, weil Chelsea nur einen 2:0-Sieg braucht, um ins Finale am 26. Mai in Gelsenkirchen einzuziehen. "Wenn wir ein frühes Tor bekommen, dann kann es schief gehen", sagte Rothen. "Chelsea ist bekannt dafür, Spiele noch umzudrehen, aber wenn wir füreinander kämpfen, können wir Erfolg haben."

Heimvorteil
Erfahrungsgemäß wird Chelsea vom Heimvorteil profitieren. Rothen spielte bereits mit seinem alten Verein ES Troyes Aube Champagne in England: Im UEFA-Pokal traf er auf Newcastle United FC und Leeds United AFC. "Ich kenne den englischen Fußball ein wenig, und ich weiß, dass die Fans einer Mannschaft wirklich Auftrieb geben, und ihr helfen können, Partien noch umzudrehen. Das Spiel an der Stamford Bridge wird heiß", prophezeit Rothen.

Körperliche Herausforderung
Er fügte hinzu: "Chelsea wird alles versuchen, um zu gewinnen. Wir müssen uns der Herausforderung stellen, besonders den Zweikämpfen, wie wir das im Hinspiel schon getan haben, vor allem in der zweiten Halbzeit. Sie haben versucht, hart zu spielen, aber wir konnten uns behaupten."

Kostprobe des Erfolgs
Rothen spielt seine erste Champions League-Saison, und er möchte nicht, dass sie schon ein Ende hat: "Ich freue mich, auf einem so hohen Niveau zu spielen. In diesen Partien kannst du deine eigene Grenze austesten und sehen wie weit du gehen kannst."

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