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U19-Futsal-EURO 2025 Halbfinals: Spanien schlägt die Ukraine, Portugal besiegt Slowenien

Spanien und Portugal treffen nach Siegen gegen die Ukraine bzw. Slowenien in der Arena Chișinău zum dritten Mal in Folge im Finale aufeinander.

Spanien feiert den Einzug ins nächste Finale
Spanien feiert den Einzug ins nächste Finale UEFA via Getty Images

Spanien und Portugal werden nach den Halbfinals der UEFA U19 Futsal EURO am Freitag in der Arena Chișinău in Moldau zum dritten Mal in Folge im Finale aufeinandertreffen.

Die Gewinner von 2019 und 2022, Spanien, setzten ihre Serie fort, in allen vier bisherigen Endspielen dieses Wettbewerbs zu stehen – und besiegten die Ukraine mit 7:4. Portugal, das Spanien 2023 entthront hatte, gewann anschließend mit 3:0 gegen Slowenien.

Streams und Highlights bei UEFA.tv

Turnierbaum der U19 Futsal EURO 2025 – K.-o.-Runde

Freitag, 3. Oktober
Halbfinals
Spanien - Ukraine 7:4 (auf Englisch)
Portugal - Slowenien 3:0 (auf Englisch)

Sonntag, 5. Oktober
Finale

Portugal - Spanien (19:30)

Alle Zeiten in MEZ

Spanien - Ukraine 7:4

Spanien hatte die Ukraine im Halbfinale 2023 noch mit 3:2 besiegt – diesmal stand es bereits zur Pause 3:2. Keine drei Minuten waren gespielt, da machte die "Furia Roja" ihre frühe Überlegenheit zum ersten Mal zählbar: Nach einer schönen Passkombination verwertete Pedro Altaba die Hereingabe von Jaime Martínez-Olivares. Kurz darauf traf David Fernández den Pfosten, ehe die Ukraine völlig entgegen dem Spielverlauf ausglich: Bohdan Tsap eroberte den Ball von Martínez-Olivares im Zentrum, setzte zum Solo an und ließ Javi Bule keine Chance.

Nur fünf Minuten später drehte die Ukraine dann das Spiel: Keeper Ivan Bielimov – bereits 2023 im Kader – marschierte nach vorne und kam zum Abschluss. Sein Schuss wurde von Bule noch abgewehrt, doch Artem Klimchuk staubte eiskalt ab. Doch Spanien antwortete prompt: Keine 30 Sekunden später stellte Roger García nach einer Flanke von Antonio Añasco von links wieder das Unentschieden her. Und noch vor der Pause sorgte Miguel Lahoz für die erneute Führung der Spanier – er eroberte den Ball, startete selbst durch und vollendete mit einem gefühlvollen Lupfer.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Spanier nach: Pablo Guti spielte den Ball nach außen zu Pedro Altaba, sprintete in die Mitte und war rechtzeitig zur Stelle, um die Rückgabe einzuschieben – und seine Torserie bei allen Spanien-Spielen in Moldau fortzusetzen. Wenig später erhöhte Nacho Olivares: Miquel González eroberte den Ball, tänzelte seinen Gegenspieler aus und legte mustergültig für Olivares auf, der zum 5:2 traf.

Die Ukraine verkürzte noch mal, als Artem Klimchuk von rechts zurücklegte und Oleksandr Shpak den Ball mit einem wuchtigen Schuss im Tor versenkte. Spaniens Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Daniel Martínez Ruano zog von links ab, Bielimov konnte nur abprallen lassen, und als der Ball schon auf der Linie trudelte, drückte Unai Izquierdo ihn endgültig über die Linie.

Interessante Statistik: Spanien hat nun alle vier Endspiele dieses Wettbewerbs erreicht und traf dabei in jeder Ausgabe auf die Ukraine – mit drei Siegen und einem Unentschieden.

Miguel Lahoz, Torschütze Spaniens: "Ich bin sehr aufgeregt und unglaublich dankbar für die Arbeit des gesamten Teams. Wir haben während des ganzen Spiels Außergewöhnliches geleistet, genauso wie in der gesamten Gruppenphase und während unserer Vorbereitung. Ich denke, das ist eine schöne Belohnung, aber wir wollen noch mehr."

Albert Canillas, Trainer Spaniens: "Wir freuen uns sehr, ein weiteres Finale spielen zu können. Es ist das vierte Halbfinale in Folge, das wir mit der U19 erreicht haben. Wir haben das Gefühl, dass wir gute Arbeit geleistet haben. Ich denke, wir haben uns im Turnierverlauf weiter verbessert und dass wir das Finale zu einem sehr guten Zeitpunkt erreicht haben."

Igor Moskychov, Trainer der Ukraine: "Herzlichen Glückwunsch an Spanien und viel Glück im Finale. Sie haben den Sieg heute verdient, weil sie schneller waren und unsere Fehler sofort bestraft haben. Normalerweise sind wir in der Übergangsphase schneller, aber heute nicht – und Spanien war einfach besser als wir.

U19-Futsal-EURO Highlights: Spanien besiegt die Ukraine 7:4

Portugal - Slowenien 3:0

Portugals Klasse machte sich früh bemerkbar, als Simão Cordeiro den Ball von links geschickt in den Strafraum spielte und Tiago Rodrigues aus der Distanz einnickte. Die Titelverteidiger blieben weiter am Drücker, doch Slowenien zeigte eine gute Abwehrleistung und hielt das Ergebnis bis zur Pause bei 1:0 – besonders der großgewachsene Torhüter Alen Zgonc war nur schwer zu überwinden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich nur wenig: Portugal dominierte weiter den Ballbesitz, bewies Geduld und wartete auf das Pressing Sloweniens, um Räume zu schaffen. In der 28. Minute fiel dann das zweite Tor: Eduardo Tchuda scheiterte zunächst an Zgonc, doch Miguel Malhão köpfte den Abpraller ins Netz.

Portugal machte infolgedessen weiter Druck: Zgonc lenkte einen Schuss von Tiago Rodrigues ans Lattenkreuz, aus dem resultierenden Eckball traf Martim Castela ebenfalls nur Aluminium. In den Schlussminuten nutzte Portugals Keeper Eurico Cunha die offensive Ausrichtung der Gegner aus und versenkte den Ball ins leere Tor.

Slowenien fand am Ende kein Mittel gegen die amtierenden Champions und Portugal steht zum dritten Mal in Folge einem Finale gegen Spanien gegenüber, das sie 2022 nach Verlängerung mit 6:2 besiegten, bevor ein Jahr später die Rollen vertauscht wurden.

Interessante Statistik: Portugal hat im Turnierverlauf bisher nur ein Gegentor kassiert – den zwischenzeitlichen Ausgleich beim 7:1-Auftaktsieg gegen Italien.

Eurico Cunha, Torwart von Portugal: "Die Mannschaft ist sehr glücklich und wir haben unser zweites Ziel erreicht [das Erreichen des Endspiels]. Wir haben sehr gut gespielt, die Mannschaft war in Form. Ohne mein Team hätte ich nicht [getroffen und zu Null gespielt], wie immer.

José Luís Mendes, Trainer von Portugal: "Slowenien hat eine tiefe Abwehrreihe gespielt und sich im Mittelfeld zurückgezogen, was es schwierig macht. Wenn wir nicht selbstbewusst angreifen, erlauben wir dem Gegner, Konter zu fahren. Das ist ein paar Mal passiert, aber insgesamt haben wir den Spielplan sehr gut umgesetzt."

Tomislav Horvat, Trainer von Slowenien: "Heute bin ich sehr glücklich. Mein Team hat alles gegeben, aber das bessere Team hat gewonnen.
Das ist ein Märchen für uns. Ich bin sehr froh, diese Jungs zu haben; dank ihnen haben wir das Halbfinale erreicht. Wir haben unseren Futsal, unser Herz, unseren Kampf – jedes Mal geben wir 100% und das bereitet uns große Freude."

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