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Italien schaltet Portugal im Viertelfinale aus

Veröffentlicht: Dienstag, 7. Februar 2012, 22.43MEZ
Italien - Portugal 3:1
Saad Assis brachte Italien in Führung, ehe Alessandro Patias den Ball ins leere Netz beförderte, so dass Italien im Halbfinale auf Spanien trifft.
von Paul Saffer
aus Arena Zagreb
Italien schaltet Portugal im Viertelfinale aus
Saad Assis feiert Italiens zweites Tor ©Action Images
  
Veröffentlicht: Dienstag, 7. Februar 2012, 22.43MEZ

Italien schaltet Portugal im Viertelfinale aus

Italien - Portugal 3:1
Saad Assis brachte Italien in Führung, ehe Alessandro Patias den Ball ins leere Netz beförderte, so dass Italien im Halbfinale auf Spanien trifft.

Im Spiel zwischen den unterlegenen Finalisten der letzten beiden UEFA-Futsal-Europameisterschaften setzte sich Italien gegen Portugal durch und trifft so in einer Neuauflage des Halbfinals von 2007 auf Spanien.

Saad Assis, der das Eigentor von Arnaldo Pereira am Anfang der ersten Halbzeit vorbereitet hatte, durch das die Azzurri in Führung gegangen waren, besorgte die erneute Führung zum 2:1, nachdem Ricardinho zwischendrin ausgeglichen hatte. Alessandro Patias versetzte den dann stürmenden Portugiesen den Todesstoß. Nun trifft der Sieger von 2003 am Donnerstag auf den Titelverteidiger.

Obwohl so viel auf dem Spiel stand, spielten beide Mannschaften von Beginn an nach vorne. Pedro Cary bereitete die erste Chance Portugals durch Cardinal vor, gegen den Stefano Mammarella aber retten konnte. Auf dem anderen Ende des Feldes wurde Luca Ippoliti per Fernschuss gefährlich und irgendwie parierte Vampeta einen Schuss von Humberto Honorio. Ricardinhos Versuch wurde von Mammarella über die Latte gelenkt, ehe Joel Queirós am Tor vorbeischlenzte.

Mammarella war einmal mehr Italiens Retter, nachdem Paulinho einen tollen Spielzug mit einem Flachschuss abschloss. Nun kamen die beiden Teams dem Treffer immer näher und Mammarella musste gegen einen Kopfball von Cardinal flach abtauchen, während Cary gerade noch blocken konnte, als es nach einem sicheren Treffer für Assis aussah. Cardinal scheiterte nach guter Vorarbeit von Ricardinho einmal mehr an Mammarella, während Patias eine Hereingabe von Vampeta bei der wohl besten Chance der ersten Halbzeit noch über das Tor hob.

Nach torloser erster Hälfte dauerte es nach der Pause gerade einmal 49 Sekunden, bis der erste Treffer fiel. Pechvogel war Arnaldo Pereira, der am Sonntag in seinem 150. Länderspiel für Portugal noch für seine Elf getroffen hatte, nun aber einen Schuss von Assis ins eigene Netz beförderte. Portugal musste nun mehr tun und weniger als vier Minuten danach setzte Gonçalo seinen Mitspieler Ricardinho so ein, dass dieser Mammarella keine Chance ließ und egalisierte.

Italien antwortete fast im direkten Gegenzug: Benedito parierte gegen Patias aus kurzer Distanz, bevor Assis nach einem Doppelpass mit Sergio Romano mit einem kraftvollen Schuss zum 2:1 traf. Portugal musste nun wieder nach vorne spielen und war für Konter anfällig - der von Fortino ging noch über das Gehäuse. Doch der Finalist von 2010 war endgültig geschlagen, als Ricardinho als fliegender Torwart weit vor dem Kasten agierte und ein Klärversuch von Patia langsam in das leere Netz rollte.

Letzte Aktualisierung: 07.02.12 23.11MEZ

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