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UEFA Futsal EURO 2026 – Spielbericht zum Finale: Portugal - Spanien 3:5

Antonio Pérez erzielte den ersten Dreierpack in einem Finale seit 30 Jahren und bescherte Spanien damit den achten Titel.

Spanien feiert den Titelgewinn
Spanien feiert den Titelgewinn UEFA via Getty Images

Das Finale der UEFA Futsal EURO 2026 zwischen Spanien und Portugal fand am Samstag in der Arena Stožice in Ljubljana statt, dabei führte Antonio Pérez sein Team mit einem Dreierpack zum Titel.

Highlights anschauen

Das Spiel in Kürze

Futsal EURO 2026 Endspiel-Highlights: Portugal - Spanien 3:5

Im Finale 2018 in derselben Arena zwischen diesen beiden Nationen erzielte Ricardinho in der ersten Minute ein Tor, doch diesmal war es Spanien, das den ersten Treffer erzielte, und zwar bereits nach 78 Sekunden, als Antonio nach einem Pass von Pablo Ramirez erfolgreich war. Etwas mehr als eine Minute später erzielte José Raya das 2:0, nachdem er Tomás Paçó den Ball abgenommen und mit Cecilio Morales kombiniert hatte.

Noch vor Ablauf der ersten fünf Minuten konnte Portugal verkürzen, als Afonso Jesus eine Flanke von Diogo Santos verwertete. Und weniger als zwei Minuten später gelang Rúben Góis nach einer schönen Drehung und einem schönen Abschluss der Ausgleich.

Der Rest der ersten Halbzeit vor über 8 000 Zuschauern blieb äußerst spannend, doch es sah nach einem 2:2 zur Pause aus, als Portugal das sechste Foul beging und Antonios Strafstoß von Edu zunächst abgewehrt wurde, aber dennoch ins Tor ging.

Spanien schien die Kontrolle zu haben, doch Mitte der zweiten Halbzeit schickte Pany Varela Pauleta auf die Reise, der Didac Plana mit einem Schuss überwand. Nun war das Spiel wieder offen, doch Antonio stürmte auf die portugiesische Abwehr zu und legte für Cecilio auf, der den Ball an den Pfosten setzte.

Fünf Minuten vor Schluss machte Antonio den ersten Dreierpack in einem Futsal-EM-Finale seit 30 Jahren perfekt und vollendete damit eine hervorragende Aktion von Cecilio. Mario Rivillos traf mit einem Volleyschuss die Latte, und als Portugal Druck machte, markierte Adolfo in den letzten Sekunden den fünften Treffer.

Spieler des Spiels: Antonio Pérez (Spanien)

Portugal - Spanien: Liveblog zum Nachlesen

Aufstellungen

Portugal: Bernardo Paçó (TW), Tomás Paçó, Erick, Bruno Coelho, Pany Varela; Edu (TW), André Coelho, Afonso Jesus, Rúben Góis, Kutchy, Lúcio Jr, Diogo Santos, Tiago Brito, Pauleta

Spanien: Didac Plana (TW), Antonio Pérez, Pablo Ramirez, Francisco Cortés, Mellado; Chemi (TW), Cecilio, Ricardo Mayor, Adrián Rivera, Raya, Adolfo, Rivillos, Gordillo, Novoa

UEFA Futsal EURO: Ehrentafel

Endrunden mit 16 Teams
2026: Spanien - Portugal 5:3 – Ljubljana, Slowenien
2022: Portugal - Russland 4:2 – Amsterdam, Niederlande
Endrunden mit 12 Teams

2018: Portugal - Spanien 3:2 (n.V.) – Ljubljana, Slowenien
2016: Spanien - Russland 7:3 – Belgrad, Serbien
2014: Italien - Russland 3:1 – Antwerpen, Belgien
2012: Spanien - Russland 3:1 (n.V.) – Zagreb, Kroatien
2010: Spanien - Portugal 4:2 – Debrecen, Ungarn
Endrunden mit 8 Teams
2007: Spanien - Italien 3:1 – Porto, Portugal
2005: Spanien - Russland 2:1 – Ostrava, Tschechien
2003: Italien - Ukraine 1:0 – Caserta, Italien
2001: Spanien - Ukraine 2:1 (n.V., Golden Goal) – Moskau, Russland
1999: Russland - Spanien 3:3 (n.V., 4:3 i.E.) – Granada, Spanien
Endrunde mit 6 Teams
1996*: Spanien - Russland 5:3 – Cordoba, Spanien

*UEFA Europa Futsal Turnier, offizieller Meisterschaftsstatus ab 1999

Fakten

  • Spanien stand zum zehnten Mal bei 13 Teilnahmen im Finale und holte seinen achten Titel. Kein anderes Team gewann den Pokal häufiger als zweimal.
  • Antonio Pérez erzielte erst den zweiten Dreierpack in einem Finale; der andere war Vicentín, der 1996 im ersten Finale vier Tore für Spanien gegen Russland erzielte.
  • Mario Rivillos stand für Spanien bereits 2016 im Siegerteam – seine einzige vorherige Futsal-EURO-Endrunde.

Spiel um Platz drei: Frankreich - Kroatien 5:5, 5:6 i.S.

Highlights vom Spiel um Platz drei bei der Futsal EURO 2026: Frankreich - Kroatien 5:5 (5:6 i.S.)

Zum ersten Mal kam es in einem Spiel um den dritten Platz zum Sechsmeterschießen, nachdem sich die beiden Teams einen unglaublichen Kampf geliefert hatten. Frankreich ging durch Nicolas Menendez früh in Führung, doch Kroatien drehte das Spiel bis zur Halbzeit, als Antonio Sekulić zunächst souverän den Ausgleich erzielte und dann den Ball eroberte und Josip Jurlina zum zweiten Treffer auflegte.

Nur 20 Sekunden nach der Pause schoss Franko Jelovčić den Ball an Lokoka vorbei zum 3:1, doch Ouassini Guirio antwortete sofort. Jakov Hrstić baute die Führung Kroatiens wieder aus. Guirio traf erneut und vollendete seinen Dreierpack, nachdem Luka Perić vorher getroffen hatte.

Sieben Sekunden vor Schluss erzwang Souheil Mouhoudine mit seinem siebten Tor im Turnier das Sechsmeterschießen. Beide Teams verwandelten ihre ersten fünf Versuche, doch nachdem Niko Vukmir traf, schoss Mamadou Siragassy Touré über die Latte und Kroatien holte damit die Bronzemedaille.

Spieler des Spiels: Franko Jelovčić (Kroatien)