Halbfinal-Roundup der UEFA Futsal EURO 2026: Spanien und Portugal stehen im Endspiel
Mittwoch, 4. Februar 2026
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Acht Jahre nach dem Finale in Ljubljana stehen sich Spanien und Portugal nun erneut am selben Ort im Kampf um den Titel gegenüber.
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Spanien trifft im Finale der UEFA Futsal EURO 2026 am Samstag in der Arena Stožice in Ljubljana auf Titelverteidiger Portugal. Beide Teams setzten sich in zwei hochklassigen Halbfinals durch.
Im ersten Halbfinale behauptete sich der siebenfache Europameister Spanien gegen eine späte Aufholjagd Kroatiens. Anschließend zeigte Portugal einmal mehr seine Comeback-Qualitäten und kämpfte sich nach Rückstand zurück. Bereits 2018 hatte Portugal die Spanier an gleicher Stelle in Ljubljana entthront und damit die Finalniederlage von 2010 in Ungarn gegen denselben Gegner vergessen gemacht. Nun kommt es erneut zum großen Endspiel zwischen den beiden Futsal-Giganten.
K.-o.-Phase der Futsal EURO 2026
Viertelfinale
Samstag, 31. Januar
Frankreich - Ukraine 4:2 n.V. (Riga)
Armenien - Kroatien 0:3 (Kaunas)
Sonntag, 1. Februar
Portugal - Belgien 8:2 (Ljubljana)
Spanien - Italien 4:0 (Ljubljana)
Halbfinale
Mittwoch, 4. Februar
Kroatien - Spanien 1:2 (Ljubljana)
Frankreich - Portugal 1:4 (Ljubljana)
Spiel um Platz drei
Samstag, 7. Februar
Kroatien - Frankreich (16:00, Ljubljana)
Finale
Samstag, 7. Februar
Spanien - Portugal (19:30, Ljubljana)
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Vor 6.456 lautstarken Zuschauern legte Spanien früh die Weichen auf Sieg: Bereits in der 3. Minute klatschte ein abgefälschter Freistoß von Antonio Pérez an den Pfosten. Kroatien hielt gut dagegen, geriet jedoch in der 13. Minute in Rückstand, als Adolfo geschickt Pablo Ramírez in Szene setzte, der den Ball zwischen den Beinen von Ante Piplica ins Netz bugsierte.
In der Folge übernahm Spanien zunehmend die Kontrolle und kurz vor der Pause lag der Ausgleich in der Luft, als David Mataja zum Abschluss kam, Cecilio Morales jedoch in letzter Sekunde dazwischenrutschte. Wenig später erhöhte Mellado nach feinem Hacken-Zuspiel von Francisco Cortés dann auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel drückte Kroatien aufs Gaspedal und prüfte Plana mehrfach und agierte mit Kapitän Franko Jelovčić als fliegendem Torhüter. Knapp vier Minuten vor dem Ende fälschte Spaniens Kapitän Mario Rivillos eine Flanke von Kristian Čekol unglücklich ins eigene Tor ab und sorgte so für den Anschlusstreffer der Kroaten. Antonio Sekulić setzte einen weiteren kroatischen Freistoß noch an die Latte – der Ausgleich blieb schlussendlich jedoch aus.
Spieler des Spiels: Pablo Ramírez (Spanien)
Portugal erwischte im zweiten Halbfinale des Abends zwar den besseren Start, doch den ersten Treffer erzielte Frankreich – Mamadou Siragassy Touré überraschte Bernardo Paçó mit einem Abschluss, der dem Keeper durch die Hände rutschte. Portugal hatte in der Folge viel Ballbesitz, kam aber kaum zu klaren Torchancen. Stattdessen lag das 2:0 in der Luft, als Frankreichs zweiter Mamadou Touré nach einer Parade von Paçó gegen Arthur Tchato den Pfosten traf.
Dann kippte die Partie jedoch innerhalb von nur einer Minute kurz vor der Pause – ausgelöst durch zwei Ecken von Pany Varela: Zunächst glich Diogo Santos nach einer Ablage von Tomás Paçó mit einem präzisen Abschluss aus, ehe Paçó selbst per flachem Volley zum 2:1 für Portugal traf. Frankreich war nach dem Seitenwechsel gefordert und erhöhte den Druck, doch Portugal bewegte sich nun auf vertrautem Terrain und wenig später fiel das 3:1: Unter Bedrängnis bewahrte Tomás Paçó die Übersicht und legte per Hacke für Erick auf, der aus kurzer Distanz vollendete.
Frankreich rannte weiter an, öffnete dabei aber immer mehr die Defensive. In der Schlussphase trug sich auch Bernardo Paçó in die Liste der Vorlagengeber ein – mit einem Schuss aus dem eigenen Strafraum, der zunächst am Pfosten landete und anschließend unglücklich von Amine Gueddoura ins eigene Tor abgefälscht wurde.
Spieler des Spiels: Tomás Paço (Portugal)