Viertelfinale der UEFA Futsal EURO 2026 am Samstag: Frankreich - Ukraine 4:2 n.V., Armenien - Kroatien 0:3
Samstag, 31. Januar 2026
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Frankreich setzt sich nach Verlängerung gegen die Ukraine durch und Kroatien gewinnt souverän gegen Armenien.
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Frankreich und Kroatien zogen als erste Teams ins Halbfinale der UEFA Futsal EURO 2026 am Mittwoch ein.
Les Bleus setzten sich in Riga dank des Dreierpacks von Souheil Mouhoudine mit 4:2 nach Verlängerung gegen die Ukraine durch. Am Abend löste Kroatien durch einen souveränen 3:0-Sieg gegen Armenien das Ticket fürs Halbfinale.
K.-o.-Phase der Futsal EURO 2026
Viertelfinale
Samstag, 31. Januar
Frankreich - Ukraine 4:2 n.V. (Riga)
Armenien - Kroatien 0:3 (Kaunas)
Sonntag, 1. Februar
Portugal - Belgien (16:00, Ljubljana)
Spanien - Italien (19:30, Ljubljana)
Halbfinale
Mittwoch, 4. Februar
HF1: Frankreich - Portugal / Belgien (17:00/20:30, Ljubljana)
HF2: Kroatien - Spanien / Italien (17:00/20:30, Ljubljana)
Spiel um den dritten Platz
Samstag, 7. Februar
Verlierer HF1 - Verlierer HF2 (16:00, Ljubljana)
Finale
Samstag, 7. Februar
Sieger HF1 - Sieger HF2 (19:30, Ljubljana)
In der K.-o.-Phase wird die Reihenfolge der Spiele am Spieltag bestätigt, wenn die qualifizierten Teams bekannt sind.
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Francis Lokoka kehrte in Frankreichs Tor zurück und wurde zu Beginn mehr als einmal von Yevhenii Zhuk geprüft, während Abdessamad Mohammed für Les Bleus in einer umkämpften Partie eine gute Chance hatte. Dieses Muster setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort, bis bei Frankreich in der 28. Minute der Knoten platzte. Mamadou Siragassy Touré startete ein Solo über die linke Seite und legte für Amine Gueddoura auf, der den Ball im Tor versenkte.
Doch nur etwas mehr als zwei Minuten später wurde Mohammed wegen Handspiels auf der Torlinie vom Platz gestellt, und Yevhenii Zhuk verwandelte den fälligen Elfmeter zum Ausgleich. Das Spiel verlief auch weiterhin sehr ausgeglichen, doch die Ukraine beging insgesamt fünf Fouls. Dies sollte sich zu Beginn der Verlängerung als entscheidend erweisen, als Frankreich einen Elfmeter zugesprochen bekam, den Souheil Mouhoudine verwandelte.
Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit erzielte Mouhoudine das 3:1, als sein Schuss an dem ansonsten hervorragenden Oleksandr Sukhov vorbeiging. Wenig später schnürte er dann seinen Dreierpack, als Frankreich nach einem Konter erneut erfolgreich war. Ihor Korsun verkürzte noch einmal per Elfmeter, am Sieg der Franzosen sollte sich jedoch nichts mehr ändern.
Spieler des Spiels: Souheil Mouhoudine (France)
Turnierdebütant Armenien ging mit großen Hoffnungen in diese Partie, nachdem man die Gruppe B gewonnen hatte, aber Kroatien startete furios und ging bereits nach zwei Minuten durch David Mataja in Führung. Die Kroaten blieben auch im Anschluss am Drücker und Niko Vukmir erzielte kurz darauf das 2:0, und Matajas zweiter Treffer vor der Halbzeitpause stellte Armenien vor eine fast unlösbare Aufgabe.
Das Team von Ruben Nazaretyan versuchte alles, um wieder ins Spiel zu kommen, scheiterte jedoch immer wieder am überragenden kroatischen Torhüter Ante Piplica. Armenien spielte einen Großteil der zweiten Halbzeit mit einem fliegenden Torwart, fand jedoch keinen Weg durch die Abwehr. Vladimir Sanosyan kam einem Tor am nächsten, als er die Latte traf. Franko Jelovčić gelang in der Schlussphase beinahe das vierte Tor, doch sein Distanzschuss prallte vom Pfosten ab. Dennoch steht sein Team zum zweiten Mal in der Geschichte im Halbfinale.
Spieler des Spiels: Ante Piplica (Kroatien)