UEFA Futsal EURO 2026: Slowenien - Belarus 2:3, Spanien - Belgien 10:3, Portugal - Polen 3:2, Italien - Ungarn 2:2
Donnerstag, 29. Januar 2026
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Spanien, Belgien und Italien machen die letzten drei Viertelfinal-Tickets klar.
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Während Belgien trotz einer hohen Pleite gegen Spanien, den Sieger der Gruppe C, ebenfalls weiterkommt, sichert sich Italien bei der UEFA Futsal EURO 2026 als Zweiter der Gruppe D hinter Portugal im direkten Duell mit Ungarn das letzte Viertelfinal-Ticket.
K.-o.-Phase der UEFA Futsal EURO 2026
Viertelfinale
Samstag, 31. Januar
Frankreich - Ukraine (16:00, Riga)
Armenien - Kroatien (19:00, Kaunas)
Sonntag, 1. Februar
Portugal - Belgien (16:00, Ljubljana)
Spanien - Italien (19:30, Ljubljana)
Halbfinale
Mittwoch, 4. Februar
HF1: Frankreich/Ukraine - Portugal/Belgien (17:00/20:30, Ljubljana)
HF2: Armenien/Kroatien - Spanien/Italien (17:00/20:30, Ljubljana)
Spiel um Platz 3
Samstag, 7. Februar
Verlierer HF1 - Verlierer HF2 (16:00, Ljubljana)
Finale
Samstag, 7. Februar
Sieger HF1 - Sieger HF2 (19:30, Ljubljana)
In der K.-o.-Phase wird die Reihenfolge der beiden Spiele an jedem Spieltag bestätigt, sobald die qualifizierten Teams bekannt sind.
Alle Zeiten MEZ
Gruppe C: Spanien - Belgien 10:3
Spanien musste eine hohe Niederlage in der Tivoli Arena vermeiden, um den Einzug in die nächste Runde zu sichern, und war von Beginn an haushoch überlegen. Adrián Rivera erzielte in den ersten sechs Minuten zwei Tore. Gréllo verkürzte den Rückstand und baute damit seinen eigenen Rekord als ältester Torschütze in diesem Wettbewerb auf 40 Jahre und 209 Tage aus, doch innerhalb von 32 Sekunden nach diesem Tor erhöhten José Raya und Pablo Ramirez für Spanien auf 4:1.
Pablo Ramirez erzielte in der ersten Minute der zweiten Halbzeit mit einem starken Abschluss das 5:1, ehe Cecilio Morales nachlegte. Adolfo überwand dann Dries Vrancken mit einem Schuss aus spitzem Winkel, und nur Sekunden später erhöhte Mellado, bevor Cecilio und Raya beide in der 35. Minute trafen und Spanien mit sage und schreibe 10:1 führte.
Ilias Bachar, Sohn des belgischen Trainers Karim, gelang dann das 2:10, und Toptorschütze Omar Rahou sorgte mit seinem sechsten Treffer bei dieser Endrunde für den Endstand. Trotz der deftigen Pleite konnte Belgien wenig später doch noch feiern, da Slowenien gegen Belarus verlor, womit die Roten Teufel zum ersten Mal seit der ersten Ausgabe 1996 wieder den Einzug in die K.-o.-Phase schafften.
Spieler des Spiels: Pablo Ramírez (Spanien)
Gruppe C: Slowenien - Belarus 2:3
Slowenien wusste, dass es sich in der Arena Stožice zum Weiterkommen keine Niederlage erlauben durfte, aber dass ein Punkt reichen würde, solange Belgien nicht gegen Spanien gewinnt. Und Slowenien gelang ein Auftakt nach Maß: Nach nur neun Sekunden ging man in Führung, als Teo Turk den Ball auf der rechten Seite zu Matej Fideršek spielte, der ihn kontrollierte und quer vor das Tor schoss, sodass Jeremy Bukovec nur noch einschieben musste. Artem Yakubov traf für Belarus (das mit mindestens sieben Toren Unterschied gewinnen musste) den Pfosten, und kurz darauf gelang Sergei Krykun der Ausgleich.
Belarus ging zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen präzisen Schuss von Artem Kozel in Führung, doch Slowenien reagierte innerhalb von drei Minuten, als Turk einen Doppelpass mit Bukovec spielte, der den Ausgleich erzielte. Doch knapp elf Minuten vor Schluss sorgte Kozel für die nächste Führung von Belarus, nachdem Dmitri Shvedko einen Pass abgefangen und ihn in Szene gesetzt hatte. Slowenien gelang es nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen, und damit endeten die Hoffnungen, an den Erfolg von 2018 anzuknüpfen, als man als Gastgeber das Viertelfinale erreichte, während Belarus nach seinem allerersten Sieg bei einer Endrunde ebenfalls ausschied.
Spieler des Spiels: Dmitri Shvedko (Belarus)
Gruppe D: Portugal - Polen 3:2
Die Portugiesen, die bereits vor dem Anpfiff in der Arena Stožice als Gruppensieger feststanden, gingen in der sechsten Minute durch Tomás Paçó in Führung, nachdem dieser sich bei einem Konter mit Pauleta zusammengetan hatte. Sebastian Leszczak glich mit einem Freistoß für das bereits ausgeschiedene Polen aus.
Obwohl André Coelho mit einem wuchtigen Direktschuss das 2:1 erzielte, gelang Mikołaj Zastawnik vor der Pause dank eines abgefälschten Volleys der Ausgleich, und es sah so aus, als würde Polen mit einem beeindruckenden Punktgewinn aus dem Turnier ausscheiden. Doch in der 39. Minute vollendete Rúben Góis am langen Pfosten, nachdem Pauleta sich auf dem rechten Flügel durchgesetzt und geflankt hatte.
Spieler des Spiels: Michał Kałuża (Polen)
Gruppe D: Italien - Ungarn 2:2
Ungarn brauchte einen Sieg in der Tivoli Arena, um sich gegen den zweimaligen Champion Italien für das Viertelfinale zu qualifizieren, und ging in der achten Minute in Führung, als Balázs Rutai einen Eckball von Dávid Vatamaniuc-Bartha mit einem wuchtigen Schuss veredelte. Julio De Oliveira, der am Montag gegen Polen einen Dreierpack erzielt hatte, glich aus, als er einen Schuss von Francesco Liberti ins Tor ablenkte.
Knapp sieben Minuten vor Schluss und entgegen dem Spielverlauf bekam Ungarn einen Strafstoß zugesprochen, als Máté Suscák zu Fall gebracht wurde, und Rutai verwandelte ihn souverän. Doch 71 Sekunden später glich Italien wieder aus, als Fabricio Calderolli vorstieß und, nachdem sein erster Schuss von Marcell Alasztics abgewehrt worden war, sich drehte und den Abpraller aus spitzem Winkel ins Tor schoss.
Spieler des Spiels: Alex Merlim (Italien)