UEFA Futsal EURO 2026 Vorschau auf Spieltag 2 am Montag: Belarus - Spanien, Belgien - Slowenien
Sonntag, 25. Januar 2026
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Die Gruppe C geht in der Arena Stožice in Ljubljana am Montag weiter. Sowohl Spanien als auch Belgien können vorzeitig weiterkommen.
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Die UEFA Futsal EURO 2026 geht am Montag mit Gruppe C in der Arena Stožice in Ljubljana weiter. Spanien und Belgien können beide des vorzeitige Weiterkommen klarmachen, für Belarus und Slowenien geht es nach Auftaktniederlagen darum, ins Turnier zu finden.
Gruppe C: Belarus - Spanien (17:30 Uhr MEZ, Ljubljana)
Nach zehn Jahre ohne großen Titel will Spanien endlich wieder triumphieren und setzte am Freitag mit einem 4:1-Sieg gegen Gastgeber Slowenien ein erstes Ausrufezeichen. Jetzt wissen sie, dass ein Sieg für das 22. Weiterkommen bei einem großen Turnier in Folge sorgen könnte, seit man bei der ersten Ausgabe der FIFA-Futsal-Weltmeisterschaft 1989 in der Gruppenphase ausschied – wenn Slowenien im zweiten Gruppenspiel nicht gegen Belgien gewinnt.
Belarus unterlag am Freitag bei der ersten Endrundenteilnahme seit dem Debüt 2010 mit 0:4 gegen Belgien. Vor 16 Jahren in Ungarn ergatterte man nach einer Auftaktniederlage gegen Spanien ein Remis gegen Portugal, in dem der aktuelle Trainer Aleksandr Chernik traf. Nachdem man sich in der Qualifikation u.a. gegen Italien und Finnland durchsetzen konnte, weiß sein Team, dass sie mehr können – und das Ergebnis gegen Belgien fiel etwas deutlicher aus, als die Partie auf dem Spielfeld tatsächlich war.
Gruppe C: Belgien - Slowenien (20:30 Uhr MEZ, Ljubljana)
Omar Rahou war vor diesem Turnier der letzten Spieler, der bei einer Futsal-EM für Belgien getroffen hatte – vor zwölf Jahren in Antwerpen – und der belgische Rekordspieler knüpfte beim Triumph gegen Belarus mit einem Dreierpack an diese Leistung an. Es war der erste Sieg Belgiens bei einer EM-Endrunde seit dem Erreichen des dritten Platzes 1996; ein zweiter Sieg könnte für den Viertelfinaleinzug reichen, solange Spanien nicht gegen Belarus verliert.
Co-Gastgeber Slowenien wurde in der Arena Stožice von 8 000 Fans unterstützt, aber von Spaniens Blitzstart eiskalt erwischt. In der zweiten Hälfte gewann man allerdings sozusagen mit 1:0, sodass man sich noch Hoffnungen auf eine dritte Viertelfinalteilnahme machen kan. Als Gastgeber 2018 musste man im Auftaktspiel gegen Serbien einen späten Ausgleichstreffer hinnehmen, sicherte sich aber das Weiterkommen mit einem 2:1-Comebacksieg gegen Italien. Damals machte Igor Osredkar den Sieg mit einem Doppelpack möglich und am Freitag wurde er der erst dritte Spieler, der bei sieben Endrunden der Futsal-EM zum Einsatz kam.