UEFA Futsal EURO 2026 - Vorschau auf Spieltag 1 am Samstag: Italien - Portugal, Ungarn - Polen
Freitag, 23. Januar 2026
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Die Gruppe D startet am Samstag in der Arena Stožice in Ljubljana, wo Titelverteidiger Portugal auf Italien und Ungarn auf Polen trifft.
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Die Gruppe D der UEFA Futsal EURO 2026 startet am Samstag in der Arena Stožice in Ljubljana, wo Portugal seine Titelverteidigung gegen den früheren Champion Italien beginnt, bevor Ungarn gegen Polen antritt.
Dies sind die letzten Partien von Spieltag 1. Am Sonntag finden die zweiten Spiele der Gruppen A und B in Riga bzw. Kaunas statt.
Gruppe D: Italien - Portugal (14:30 Uhr, Ljubljana)
Es war in der Arena Stožice, wo Portugal 2018 seinen erstenTitel bei einer Futsal EURO holte, den es vier Jahre später in den Niederlanden erfolgreich verteidigte. Zwar fehlen mit Kapitän João Matos und dem verletzten Zicky einige bekannte Gesichter, doch Trainer Jorge Braz kann dennoch auf die zweimaligen Futsal-Europameister André Coelho, Bruno Coelho, Pany Varela und Tiago Brito sowie auf Nachwuchstalente wie Lúcio Rocha in einem stark besetzten Kader zurückgreifen.
Gegen den ebenfalls zweimaligen Europameister Italien, der in seiner Qualifikationsgruppe hinter Belarus landete, haben sie keinen leichten Start. Die Azzurri, Sieger von 2003 und 2014 sind niemals zu unterschätzen.
Salvatore Samperi, Trainer Italien: "Portugal hat ein wunderbares "Vier-Mann-Spiel" mit einer großartigen defensiven Aggressivität. Dank ihrer jahrelangen harten Arbeit sind sie eine sehr gut strukturierte Mannschaft."
Jorge Braz, Trainer Portugal: "Italien hat eine Gruppe sehr erfahrener Spieler zusammengestellt, die wissen, wie man mit dem Wettbewerb umgeht. Es ist das erste Spiel und wir sind uns bewusst, dass es extrem schwierig werden wird."
Gruppe D: Ungarn - Polen (17:30 Uhr, Ljubljana)
Nachdem Ungarn alle Spiele der Endrunden 2005, 2010 und 2016 verloren hat, will das Team unter dem erfahrenen spanischen Trainer Sergio Mullor nun ein neues Kapitel aufschlagen. Die Rückkehr zur Endrunde sicherte sich Ungarn mit einem dramatischen Sieg gegen Rumänien, dank eines Treffers von Baltazár Büki in der 39. Minute, der nach einem Jahr Pause aufgrund einer schweren Kopfverletzung sein Comeback feierte.
Polen hatte sich zuvor nur einmal qualifiziert, bevor es Ungarn besiegte und sich für die Ausgabe 2018 in der Arena Stožice qualifizierte, ist nun aber zum dritten Mal in Folge bei der Endrunde vertreten. Trainer Błażej Korczyński war bei allen drei Turnieren verantwortlich und kann erneut auf Torhüter Michał Kałuża, Michał Kubik, Mateusz Madziąg, Tomasz Kriezel und Mikołaj Zastawnik zurückgreifen.
Błażej Korczyński, Trainer Polen: "Wir wollen dieses Spiel gewinnen, dann sind wir in einer komfortableren Position für die folgenden Spiele. Das Wichtigste ist, dieses erste Spiel zu gewinnen."
Sergio Mullor, Trainer Ungarn: "Wo auch immer wir hingehen, spüren wir die Atmosphäre der Europameisterschaft, die besonderen Tage, die uns erwarten. Wir können es kaum erwarten, den ersten Spieltag gemeinsam mit den ungarischen Fans zu erleben."