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Spanien bei Futsal-EM dabei

Nach einer spannenden Qualifikation stehen die Teilnehmer an der UEFA-Futsal-Europameisterschaft 2010 fest. Unter anderem hat es auch Titelverteidiger Spanien nach Ungarn geschafft.

Fernandao (Spain) brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße
Fernandao (Spain) brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße ©RFEF

Nach einer spannenden Qualifikation stehen die Teilnehmer an der UEFA-Futsal-Europameisterschaft 2010 fest.

Debüts für Aserbaidschan und Belarus
Italien und Russland hatten ihre Plätze bei der Endrunde vom 18. bis 30. Januar in Budapest und Debrecen bereits vor dem letzten Spieltag sicher, genauso wie Gastgeber Ungarn. Nun hat es auch Spanien geschafft, so auch die Ukraine, Portugal, Belgien und die Tschechische Republik, die nach zwei späten Toren noch mit 3:2 gegen Kroatien gewann. Neben diesen Gruppensiegern sind auch die vier besten Gruppenzweiten für die EM qualifiziert. Aserbaidschan und Belarus werden zum ersten Mal an einem Futsal-Turnier teilnehmen, dazu haben auch Slowenien und Serbien das Ticket für Ungarn gelöst. Serbien war am Ende nur ein Tor besser als die Slowakei und Kroatien. uefa.com fasst die Geschehnisse am letzten Spieltag der Qualifikation zusammen.

Gruppe 1
Rumänien war vor zwei Jahren in Porto zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei. Um dieses Kunststück zu wiederholen, hätte man in Tirgu Mures gegen die Ukraine gewinnen müssen, doch gegen den zweimaligen Finalisten reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden. Rumänien brachte es damit auf fünf Punkte, was nicht genug war. Die Niederlande sicherten sich den dritten Rang, nach Niederlagen gegen Rumänien und die Ukraine gewannen sie gegen Andorra mit 7:1.

Gruppe 2
Spanien bezwang die Slowakei im heimischen Badajoz mit 4:0 und kann damit zum dritten Mal in Folge den EM-Titel holen. Fernandao (2) und Kike trafen in der ersten Halbzeit, Dani Salgado stellte den Endstand her. Die Slowakei brachte es zwar wie Serbien, Belarus und Slowenien auf sechs Punkte, doch wegen der schlechteren Tordifferenz wird es nichts mit der Reise nach Ungarn. Kasachstan belegte nach dem 1:1 gegen Moldawien den dritten Platz, der Ausgleich der Moldawier durch Vladimir Japalau fiel erst zwei Minuten vor dem Ende.

Gruppe 3
Die Tschechische Republik qualifizierte sich mit einem Sieg gegen Kroatien in Ostrava zum siebten Mal in Folge für eine große Futsal-Endrunde. Zdeněk Sláma brachte die Tschechen früh in Führung, doch neun Minuten nach dem Seitenwechsel gelang Matija Dulvat der Ausgleich. Die Gastgeber drängten auf den Siegtreffer, doch eine Minute vor Schluss gerieten sie durch Tihomir Novak in Rückstand. Dann schlug der tschechische Kapitän Martín Dlouhý noch zwei Mal zu, dazwischen wurde Novak nach einem Foul an Marek Kopecký vom Platz gestellt. Kroatiens Tordifferenz genügte nicht, um sich als Gruppenzweiter für das Turnier in Ungarn zu qualifizieren. Bosnien-Herzegowina verlor zum Abschluss mit 0:2 gegen die Letten, die sich auf dieser Ebene noch nie so gut geschlagen hatten.

Gruppe 4
Italien stand bereits vor dem 6:0 gegen Gastgeber Litauen als Gruppensieger fest. Nach dem Tor von Vampeta Dos Santos in der sechsten Minute traf Battistella vor der Pause noch zwei weitere Male. Nach dem Seitenwechsel folgte ein Doppelpack von Marco Ercolessi sowie ein Tor von Francesco Gigliofiorito. Belarus sicherte sich mit einem 2:0-Sieg gegen Georgien den zweiten Platz und die Qualifikation für die Endrunde, die Tore machten Mikhail Papou und Aliaksandr Haiduk. Belarus musste anschließend noch zwei Stunden zittern, bis die anderen Partien am dritten Spieltag beendet waren. Doch am Ende wurde das Ticket für Ungarn gelöst.

Gruppe 5
Belgien und Serbien waren vor dem direkten Duell in Antwerpen punktgleich, die Gastgeber hatten die bessere Tordifferenz. Belgien gewann schließlich mit 4:3 und qualifizierte sich damit zum ersten Mal seit 2003 für eine Endrunde. Serbien gehört immerhin zu den vier besten Gruppenzweiten und ist damit zum zweiten Mal in Folge bei einer Endrunde dabei. Griechenland genügte gegen die EJR Mazedonien ein 2:2-Remis, um auf dem dritten Platz zu landen.

Gruppe 6
Aserbaidschan und Portugal wussten vor dem letzten Spieltag, dass ein Sieg für die EM-Teilnahme reichen würde. Aserbaidschan feierte gegen Finnland einen deutlichen 5:1-Erfolg, damit ist man zum ersten Mal für eine UEFA-Endrunde qualifiziert. Biro Jade traf in der ersten Halbzeit, nach dem Seitenwechsel war zunächst Thiago zwei Mal erfolgreich. Ville Lindgren brachte die Finnen noch einmal heran, doch dann traf Aserbaidschans Torhüter Andrey Tveryankine aus der Distanz. Serjão stellte den Endstand her. Gastgeber Portugal triumphierte mit 8:1 über Polen und sicherte sich aufgrund der besseren Tordifferenz den ersten Platz.

Gruppe 7
Russland stand bereits vor dem 2:0-Erfolg über Gastgeber Frankreich als Gruppensieger fest. Wie in der Gruppe 4 war auch hier der zweite Platz hart umkämpft. Slowenien gewann mit 7:1 gegen Montenegro, dabei fielen sechs Tore in der zweiten Halbzeit. Dieses Ergebnis genügte den Slowenen, um sich zum ersten Mal seit 2003 für eine Endrunde zu qualifizieren.