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Waren das die besten Spiele der Qualifikation zur UEFA EURO 2024?

Wir werfen einen Blick auf die besten Spiele der European Qualifiers für die EURO 2024. Welche Partie ist dein Favorit?

Schottlands Scott McTominay feiert seinen zweiten Treffer gegen Spanien
Schottlands Scott McTominay feiert seinen zweiten Treffer gegen Spanien Getty Images

Die spannende EM-Qualifikation ist zu Ende gegangen, und nun kennen wir 21 der 24 Mannschaften, die im nächsten Sommer an der Endrunde der UEFA EURO 2024 in Deutschland teilnehmen werden.

Wir haben einige unserer Lieblingsspiele aus den letzten acht Monaten ausgewählt. Stimmst du mit unserer Auswahl überein?

Italien - England 1:2 (1. Spieltag) 

Highlights: Italien - England 1:2

Die Finalisten der EURO 2020 trafen am ersten Spieltag aufeinander, wobei sich England für die Niederlage im Elfmeterschießen im Wembley-Stadion revanchieren konnte, indem sie den ersten Auswärtssieg gegen Italien seit 1961 verbuchten.

Declan Rice brachte die Three Lions früh in Führung, bevor Harry Kane per Elfmeter zum Rekordtorschützen seines Landes aufstieg und Wayne Rooney mit seinem 54. Länderspieltor überholte.

Mateo Retegui verkürzte in der zweiten Halbzeit, und England musste die letzten zehn Minuten mit einem Mann weniger überstehen, nachdem Luke Shaw wegen wiederholtem Foulspiel innerhalb kürzester Zeit die Gelb-Rote-Karte sah. Die Elf von Gareth Southgate konnte die knappe Führung ins Ziel retten und sicherte sich so einen erfolgreichen Start in die Qualifikation.

Frankreich - Niederlande 4:0 (1. Spieltag)

Highlights: Frankreich - Niederlande 4:0

Die andere Top-Begegnung am ersten Spieltag war eine einseitige Angelegenheit. Ein überzeugendes Frankreich sicherte sich einen komfortablen Sieg gegen die Niederlande. Der WM-Finalist lag bereits nach acht Minuten mit 2:0 in Führung.

Antoine Griezmann sorgte für den ersten Treffer des Abends, ehe Dayot Upamecano nach einem Freistoß goldrichtig stand und den Vorsprung ausbaute. "Wenn man so früh mit zwei Toren hinten liegt, ist es verdammt schwer", sagte Virgil van Dijk im Anschluss.

Der neu ernannte Kapitän der Équipe Tricolore, Kylian Mbappé, rückte anschließend ins Rampenlicht und erzielte in der 21. Minute das dritte Tor, bevor er in der Schlussphase der Partie mit einer brillanten Einzelleistung einen gelungenen Abend perfekt machte und das Publikum im Stade de France begeisterte. Sinnbildlich für den verkorksten niederländischen Auftritt war der verschossene Strafstoß von Memphis Depay in der Nachspielzeit.

Kasachstan - Dänemark 2:0 (2. Spieltag)

Highlights: Kasachstan - Dänemark 3:2

Der Halbfinalist der UEFA EURO 2020, Dänemark, schienen auf dem Weg zu einem klaren Sieg gegen Kasachstan zu sein, nachdem Rasmus Højlund in Astana in der ersten Halbzeit einen Doppelpack schnürte.

Doch die Gastgeber hatten andere Pläne und erzielten in den letzten 17 Minuten drei Tore, um einen beeindruckenden Comeback-Sieg zu feiern.

Es war Kasachstans erster Sieg über Dänemark im fünften Anlauf und sicherlich einer der bedeutendsten in der eigenen Verbandsgeschichte.

Schottland - Spanien 2:0 (2. Spieltag)

Highlights: Schottland - Spanien 2:0

Mit einem Überraschungserfolg im Hampden Park sicherte sich Schottland den ersten Erfolg seit 39 Jahren gegen den dreimaligen Europameister Spanien.

Mittelfeldspieler Scott McTominay, der am ersten Spieltag bereits zweimal gegen Zypern erfolgreich war, schnürte gegen die Spanier einen noch beeindruckenderen Doppelpack. Bereits sieben Minuten nach Anpfiff brachte er Schottland in Führung. In der zweiten Hälfte legte er mit einem Volley nach und brachte das Stadion zum Beben.

"Die Spieler waren von der ersten bis zur letzten Minute hervorragend", sagte Schottland-Trainer Steve Clarke im Anschluss. "Es ist ein Schritt nach vorne, aber wir haben nur sechs Punkte und mit sechs Punkten qualifiziert man sich nicht." Und bei diesen sechs Zählern blieb es auch nicht. Schottland gewann seine ersten fünf Spiele in der Gruppe A und sicherte sich letztendlich zum zweiten Mal in Folge das Endrunden-Ticket.

Wales - Armenien 2:4 (3. Spieltag)

Highlights: Wales - Armenien 2:4

Für eine weitere Überraschung sorgte Armenien im Cardiff City Stadium gegen Wales. Nachdem Daniel James die Gastgeber in Führung gebracht hatte, glich Lucas Zelarayán mit einem herrlichen Volleyschuss aus, bevor Grant-Leon Ranos das Spiel endgültige drehte.

Ranos erhöhte nach der Pause mit einem sehenswerten Treffer. Und obwohl Harry Wilson für Wales den Anschlusstreffer erzielte, besiegelte Zelarayán nur drei Minuten später mit einem wuchtigen Schuss in den oberen Winkel den völlig verdienten Sieg Armeniens.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl", sagte der in Deutschland geborene Ranos. "Wir sind sehr glücklich über den Sieg." Auch der armenische Trainer Oleksandr Petrakov zeigte sich erfreut.

Moldawien - Polen 3:2 (4. Spieltag)

Highlights: Moldawien - Polen 3:2

Nach 0:2-Rückstand gelang Moldawien ein spektakuläres Comeback und das ausgerechnet gegen eine Nation, die zu diesem Zeitpunkt 148 Plätze höher in der Weltrangliste stand.

Arkadiusz Milik und Robert Lewandowski brachten die Gäste in Chisinau in Führung, doch Ion Nicolaescu antwortete mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit, bevor Vladislav Baboglo die Partie mit seinem Treffer per Kopf entschied.

Vor dieser Begegnung hatte Moldawien nur eines der letzten 43 Spiele in der EM-/WM-Qualifikation gewonnen, was ihr Comeback umso bemerkenswerter macht.

Portugal - Slowakei 3:2 (7. Spieltag)

Highlights: Portugal - Slowakei 3:2

Dank eines Doppelpacks von Cristiano Ronaldo, der damit nun bei unglaublichen 125 Länderspieltreffern steht, sicherte sich Portugal gegen die Slowakei das Ticket für die EM-Endrunde. Goncalo Ramos sorgte für den Führungstreffer, gefolgt von einem Ronaldo-Elfmeter. Die Slowakei gab jedoch nicht auf und schöpfte Hoffnung, als Dávid Hancko in der 69. Minute den Anschlusstreffer erzielte.

Kapitän Ronaldo stellte nur zwei Minuten später den Zwei-Tore-Vorsprung seiner Mannschaft wieder her. Obwohl Stanislav Lobotkas Tor zehn nervenaufreibende Minuten für die Gastgeber einläuteten, hielten sie durch und qualifizierten sich für ihre insgesamt neunte EURO-Endrunde.

"Im Fußball musst du alles geben und leidensfähig sein", sagte Portugal-Trainer Roberto Martínez nach der Partie. "Ich bin begeistert vom Ergebnis und der Anzahl an Chancen, die wir kreiert haben."

Bulgarien - Ungarn 2:2 (9. Spieltag)

Highlights: Bulgarien - Ungarn 2:2

In der Gruppe G sah alles nach einer Pflichtaufgabe für die ungeschlagenen Ungarn gegen die sieglosen Bulgaren aus. Die Mannschaft von Marco Rossi brauchte nur einen Punkt, um die EM-Qualifikation perfekt zu machen.

Martin Ádám brachte die Gäste in Führung, ehe Spas Delev für den Ausgleich sorgte. Kurze Zeit später wurde Bulgariens Valentin Antov vom Platz gestellt. Zu diesem Zeitpunkt schien für Ungarn alles in die richtige Richtung zu laufen. In der 60. Minute kassierte jedoch Milos Kerkez ebenfalls einen Platzverweis und stellte damit die Gleichzahl wieder her. Den fälligen Elfmeter brachte Kiril Despodov sicher in den Maschen unter.

Die Rossi-Elf war am Rande der ersten Niederlage, doch mit der letzten Aktion des Spiels verwandelte Dominic Szoboszlai einen abgefälschten Freistoß und führte damit seine Mannschaft zur dritten Teilnahme an einer EURO-Endrunde.

Ukraine - Italien 0:0 (10. Spieltag)

Highlights: Ukraine - Italien 0:0

Vor dem letzten Spieltag stand die direkte Qualifikation für den Titelverteidiger auf der Kippe. Ein Sieg der Ukraine in Leverkusen hätte bedeutet, dass die Azzurri den Umweg über die Play-offs nehmen müsste.

Luciano Spallettis Mannschaft hatte während des temporeichen Spiels die bessern Chancen, aber zum ersten Mal in den vergangenen 34 Partien der European Qualifiers blieben sie ohne Torerfolg.

In der Schlussphase musste Gianluigi Donnarumma zweimal entscheidenden gegen Georgiy Sudakov und Mykhailo Mudryk retten, ehe der erlösende Schlusspfiff für die EM-Qualifikation sorgte. "Wir sind zurück", sagte Donnarumma anschließend. "Wir treten als Titelverteidiger an und werden wieder alles geben. Wir können erfolgreich sein, wenn wir unser Leistungsniveau abrufen."