Belgien ist durch, Niederlande atmen auf

Belgien qualifiziert sich als erstes Team für die Endrunde. Die Niederländer setzen sich gegen Nordirland durch.

(L-R) Youri Tielemans of Belgium, Nacer Chadli of Belgium, Toby Alderweireld of Belgium during the UEFA EURO 2020 qualifier group I match between Belgium and San Marino at the King Baudouin Stadium on October 10, 2019 in Brussels, Belgium(Photo by ANP Sport via Getty Images)
ANP Sport via Getty Images
  • Belgien erreicht die Endrunde
  • Niederlande siegen nach Rückstand
  • Kroatien und Polen souverän
  • Österreich lässt nichts anbrennen
  • Tabellen

Gruppe C

Niederlande - Nordirland 3:1

Oranje machte es sehr spannend, zieht aber nach dem Sieg mit Deutschland und Nordirland (das ein Spiel mehr absolviert hat) gleich. Alle drei Teams haben nun zwölf Punkte auf dem Konto. Josh Magennis brachte die Gäste in der 75. Minute per Kopf in Führung, ehe Memphis Depay nur fünf Minuten später ausglich. In der Nachspielzeit markierte zunächst Luuk de Jong das 2:1, ehe wieder Depay zum Endstand traf.

Belarus - Estland 0:0
Die Gäste trafen durch Konstantin Vassiljev früh den Pfosten, während Stanislav Dragun die beste Chance für die Gastgeber vergab, als er aus kurzer Entfernung seinen Meister in Keeper Sergei Lepmets fand.

Gruppe E

Kroatien - Ungarn 3:0

Nach einer beeindruckenden Vorstellung in Split baute Kroatien die Tabellenführung auf drei Punkte aus. Luka Modrić brachte die Hausherren auf die Erfolgsspur, Bruno Petković machte mit einem Doppelpack den Sack schon früh zu. Bei den Gästen wurde László Kleinheisler in der zweiten Halbzeit vom Platz gestellt.

Slowakei - Wales 1:1

Die zweitplatzierten Slowaken verteidigten ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf Wales, das als Vierter aber noch ein Spiel mehr bestreitet. Juraj Kuckas Volleytor in der 53. Minute bedeutete den Ausgleich, nachdem Wales durch Kieffer Moore in der 25. Minute in Führung gegangen war.

Gruppe G

Lettland - Polen 3:0

Robert Lewandowski brachte mit seinem sechsten Länderspiel-Dreierpack die Polen wieder zurück in die Erfolgsspur. Innerhalb von 13 Minuten gelangen ihm zwei Tore, womit der Sieg schon so gut wie unter Dach und Fach war. Kurz vor Schluss fügte er noch einen dritten Treffer hinzu. Während Polen die Gruppe G anführt und sich schon am Sonntag für die EURO qualifizieren könnte, steht Lettland noch ohne Punkte da – und am Tabellenende.

Österreich - Israel 3:1

Österreich verwandelte einen Rückstand in einen Sieg und liegt nun als Zweiter zwei Punkte vor Nordmazedonien und Slowenien. Auf Israel beträgt der Vorsprung sogar schon fünf Zähler. Eran Zahavi brachte die Gäste mit einem Traumtor – seinem zehnten Treffer in der Qualifikation – in Führung. Doch Valentino Lazaro glich noch vor der Pause aus. Martin Hinteregger und Marcel Sabitzer drehten dann das Spiel komplett zugunsten Österreichs.

Nordmazedonien - Slowenien 2:1

Die Gastgeber zogen nach dem Sieg mit dem Gegner gleich und haben nun auch elf Punkte auf dem Konto. Eljif Elmas war in Skopje nach der Pause mit zwei Toren der Matchwinner. Das Anschlusstor durch Josip Iličić für Slowenien fiel zu spät.

Gruppe I

Belgien - San Marino 9:0

Belgien egalisierte den Rekord für den höchsten Sieg der Verbandsgeschichte und qualifizierte ich als erste Mannschaft für die EURO. Romelu Lukaku erzielte seine Länderspieltore 50 und 51. Nacer Chadli, Christian Brolli per Eigentor, Toby Alderweireld, Youri Tielemans, Christian Benteke, Yari Verschaeren und Timothy Castagne erzielten die übrigen Tore.

Russland - Schottland 4:0

Russland könnte Belgien am Sonntag zur EM-Endrunde folgen, bräuchte dafür aber noch einen Punkt auf Zypern. Gegen Schottland platzte der Knoten erst in der 57. Minute, als Artem Dzyuba traf. Danach brachen bei den Gästen alle Dämme. Magomed Ozdoev, wieder Dzyuba und Aleksandr Golovin erzielten die weiteren Treffer. Die Schotten haben nun auch theoretisch keine Chance mehr, sich direkt zu qualifizieren. Sie nehmen aber definitiv an den Play-offs teil.

Kasachstan - Zypern 1:2
Zur Pause sah es für die Hausherren, die durch Temirlan Yerlanov in Führung gegangen waren, noch gut aus, doch Pieros Sotiriou und Nicholas Ioannou, der sein erstes Länderspieltor erzielte, drehten die Partie zugunsten der Gäste.

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