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Slowenien schickt Polen in die Krise

Slowenien - Polen 3:0
Slowenien bewahrte mit einem Sieg, der das Aus für Polens Trainer Leo Beenhakker bedeutete, die Chance auf Südafrika.

Gegen Polen hatten die Slowenen viel zu feiern
Gegen Polen hatten die Slowenen viel zu feiern ©Getty Images

Slowenien brachte sich in eine gute Position, um sich in Gruppe 3 für die FIFA-Weltmeisterschaft zu qualifizieren und beendete die Hoffnungen der favorisierten Polen. Matjaž Kek forderte eine große Leistung und wurde erhört. Polens Trainer Leo Beenhakker ist dagegen seinen Job los.

Frühe Führung
Kek sagte vor dem Spiel, es gehe um Alles oder Nichts für seine Mannschaft, und diese entschied sich von Beginn an für Alles. Nach 13 Minuten brachte Zlatko Dedič nach Vorlage von Mišo Brečko den Gastgeber in Führung. Er hatte beim 1:1-Unentschieden vergangenen Oktober ebenfalls getroffen. Später konnten sich auch noch Milivoje Novakovič und Valter Birsa in die Torschützenliste eintragen.

Offensivspektakel
Der 24-jährige Dedič bereitete nach seinem Führungstor zusammen mit Andraz Kirm den zweiten Treffer vor, für den Novakovič kurz vor der Pause nur noch den Fuß hinhalten musste. In Maribor gaben die Hausherren weiterhin Gas, Birsa stellte mit seinem ersten Tor in seinem 28. Länderspiel nach einer Stunde den Sieg endgültig sicher. Polen ist in der Gruppe 3 damit so gut wie raus aus dem Rennen um einen Qualifikationsplatz und muss sich jetzt einen neuen Trainer suchen, da der Präsident des polnischen Fußballverbandes, Grzegorz Lato, nach dem Spiel das Ende der Ära Beenhakker verkündete: "Das war Leo Beenhakkers letztes Spiel als polnischer Trainer. Wir waren richtig schlecht gegen Slowenien, es muss sich einfach was ändern. Wir suchen jetzt einen neuen Trainer und vielleicht gehen wir mit einem Interimstrainer in die beiden ausstehenden Qualifikationsspiele gegen die Tschechische Republik und die Slowakei."