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Slowenien kegelt Russland raus

Slowenien - Russland 1:0 (Gesamt: 2:2, Slowenien weiter)
Dank des Tores von Zlatko Dedič setzte sich Slowenien gegen die favorisierten Russen durch und fährt zur WM.

Slowenien ist zum ersten Mal seit 2002 wieder bei einer WM dabei
Slowenien ist zum ersten Mal seit 2002 wieder bei einer WM dabei ©Getty Images

Dank des Tores von Zlatko Dedič vom VfL 1848 Bochum setzte sich Slowenien gegen die favorisierten Russen durch und fährt zur FIFA-Weltmeisterschaft 2010. Der Sieg fiel zwar knapp aus, war aber verdient.

Acht Jahre Wartezeit
Schon zum dritten Mal bei bisher vier Play-off-Duellen setzten sich die Slowenen am Ende durch. Für sie ist die WM die erste Teilnahme an einem großen Turnier seit der WM-Endrunde 2002 in Japan und Südkorea. Das entscheidende Tor schoss Dedič in der 44. Minute. Russland zeigte sich im Angriff zu harmlos und musste nach dem Platzverweis gegen Aleksandr Kerzhakov in der 66. Minute in Unterzahl auskommen. Anschließend erhöhten die Gäste zwar den Druck. Doch zum Ausgleich sollte es nicht mehr reichen, auch weil Yuri Zhirkov in Samir Handanovič seinen Meister fand. Zhirkov musste in der Nachspielzeit mit Gelb-Rot ebenfalls den Platz verlassen.

Nervöser Beginn
Die Russen begannen nervös und hätten bereits früh in Rückstand geraten können. Milivoje Novakovič überlistete die Abseitsfalle nach nur drei Minuten, scheiterte aber anschließend an Igor Akinfeev. Kurze Zeit später wurde Novakovičs Flanke von der linken Seite von Sergei Ignashevich an den eigenen Pfosten gelenkt.

Führung der Gastgeber
Die Gäste legten zwar nach und nach ihre Nervosität ab, doch Slowenien drängte druckvoller auf das erste Tor. Wieder war es Novakovič, der mit einem Flachschuss an Akinfeev scheiterte. Kurz vor der Halbzeitpause gingen die Hausherren doch noch in Führung. Dedič wuselte sich zwischen Aleksandr Anyukov und Vasili Berezutski durch, um die Flanke von Valter Birsa ins gegnerische Tor zu spitzeln.

Kerzhakov sieht Rot
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Mannschaft von Guus Hiddink druckvoller, doch auch die Slowenen besaßen nach wie vor ihre Chancen. Dedič verfehlte unter Bedrängnis von Berezutski das Tor, ehe die Russen durch die Rote Karte gegen Kerzhakov dezimiert wurden. Der hatte gegen Handanovič nachgetreten. Pavel Pogrebnyak und Zhirkov scheiterten auch mit ihren letzten Versuchen, so dass die Russen im nächsten Jahr bei der WM zuschauen müssen.