Den Blick nach vorne richten
Dienstag, 27. Juni 2006
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Ludovic Magnin erklärte nach dem WM-Aus, die Schweizer müssten sich jetzt selbst wieder aufrichten und "auf die UEFA EURO 2008™ freuen".
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Abwehrspieler Ludovic Magnin sagte, das Aus im Elfmeterschießen gegen die Ukraine sei eine schreckliche Art gewesen, sich von der FIFA-Weltmeisterschaft zu verabschieden. Jedoch blickt er hinsichtlich der UEFA-Europameisterschaft 2008 positiv in die Zukunft.
"Stolz"
Ein Spiel mit wenigen Chancen endete nach 120 Minuten torlos, ehe die Schweiz alle drei Elfmeter verschoss - es war das erste Mal, dass dies einem Team bei einer WM "gelang". "Es ist schrecklich. Es ist sehr traurig, auf diese Art zu verlieren, aber Fußball ist eben nicht immer fair", sagte Magnin. "Wir haben eine Menge erreicht und ich denke, die ganze Schweiz ist stolz auf uns. Wir müssen uns jetzt selbst wieder aufbauen und nach vorne schauen zur UEFA EURO 2008™, die wir mit ausrichten."
"Gekämpft wie Löwen"
Magnin weiter: "Es tut richtig weh. Wir spielten so gut und dann verlierst du das Ding noch. Fußball ist nicht immer fair. Wir können aber erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Wir sind jetzt natürlich wahnsinnig frustriert, aber wir haben hier etwas Einmaliges erlebt. Wir fahren ohne Gegentor heim. Wir haben gekämpft wie die Löwen. Wir sind jetzt nur traurig, dass wir nicht weitergekommen sind. Vielleicht fehlte es uns etwas an Erfahrung. Beim nächsten Mal werden wir es besser machen."
Co-Gastgeber
Die Schweiz kann jetzt für die Zukunft planen, da sie sich nicht für den nächsten großen Wettbewerb qualifizieren muss. Zusammen mit Österreich sind sie 2008 Ausrichter der UEFA-Europameisterschaft. Die Qualifikation beginnt am 16. August.