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Karagounis' zweite Karriere

Giorgos Karagounis hat nach 139 Länderspielen und 550 Partien für seine ehemaligen Klubs seine Karriere beendet und wird Fußballdirektor der griechischen Nationalmannschaft.

Karagounis' zweite Karriere
Karagounis' zweite Karriere ©UEFA.com

"Ich beende hiermit offiziell meine Karriere", erklärte ein sichtlich bewegter Giorgos Karagounis am Freitag auf einer Pressekonferenz in Athen. Giorgos Sarris, der Präsident des Griechischen Fußballverbandes (EPO), ergänzte: "Er wird nun Fußballdirektor der griechischen Nationalmannschaften. Dies ist die leichteste und erfreulichste Entscheidung meiner bisherigen Amtszeit."

Der 37-jährige Karagounis hatte im letzten Juni nach dem WM-Aus der Griechen seine Schuhe an den Nagel gehängt, doch Sarris gelang es offenbar, ihn in anderer Rolle zum Weitermachen zu überreden: "Ich kann es gar nicht erwarten, dass er seinen Job bei uns antritt. Die griechischen Nationalmannschaften waren für ihn seit seiner Kindheit wie eine zweite Heimat. Wir profitieren nun von seiner Liebe zu unserem Trikot, seiner Leidenschaft, seiner Seele und seinem Know-how."

Karagounis beendete seine Karriere nach 139 A-Länderspielen und mehr als 550 Partien für Panathinaikos FC, den FC Internazionale Milano und SL Benfica. "Ich hatte meine so schnelle Rückkehr nicht geplant – ich trainierte für mich alleine und dachte über meine nächsten Schritte nach. Als dann aber der Verbandspräsident und [Trainer] Claudio Ranieri mit mir sprachen und ich zudem einige Anrufe von meinen früheren Teamkollegen erhielt, die mich baten, zurückzukommen, habe ich meine Meinung geändert."

Der Mittelfeldspieler war Mitglied des griechischen Teams, das sensationell bei der UEFA EURO 2004 triumphierte, bei der UEFA EURO 2012 erreichte er mit seinem Land immerhin das Viertelfinale, auch an den Weltmeisterschaften 2010 und 2014 nahm er mit Griechenland teil.

"Erst mal werde ich mich darauf konzentrieren, bei der A-Nationalmannschaft als Bindeglied zwischen Spielern und Trainer zu fungieren", erläuterte er seine neue Rolle. "Wir haben jetzt einen neuen Trainer und viele wichtige Spieler haben ihre Laufbahn beendet. Jetzt müssen wir gute Ergebnisse holen und die Auftaktniederlage gegen Rumänien wettmachen."

Am 11. Oktober geht es für die Griechen in Gruppe F gegen Finnland und am 14. 11. gegen Nordirland. Ab Montag geht es ins Trainingslager. "Es wird ganz schön schwer für mich, dass ich meinen früheren Teamkollegen jetzt nur noch beim Training zuschauen darf", schmunzelte Karagounis.

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