Di Natale lässt Italien jubeln
Samstag, 6. September 2008
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Zypern - Italien 1:2
Antonio Di Natale erlöste den Titelverteidiger mit seinem Siegtreffer in der Nachspielzeit und bescherte Trainer Marcello Lippi einen tollen Start.
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Antonio Di Natale erlöste den Titelverteidiger in der Gruppe 8 der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 2010 mit seinem Siegtreffer in der Nachspielzeit und bescherte Trainer Marcello Lippi in Larnaca einen tollen Start.
Verletzungen
Der Stürmer von Udinese Calcio erzielte sowohl den Führungs- als auch den Siegtreffer. Die Gastgeber, die durch Efstathios Aloneftis zum Ausgleich kamen, hatten mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. Die Azzurri mussten bereits in den ersten 20 Minuten zwei Wechsel vornehmen, da Alessandro Gamberini und Fabio Grosso den Platz verletzungsbedingt verlassen mussten.
Zypern im Chancenplus
Italien ging in der achten Minute in Führung, als sich Di Natale gegen Verteidiger Marios Nicolaou durchsetzen und Keeper Antonis Georgallides mit einem Schuss aus 20 Metern überwinden konnte. Zypern drängte daraufhin auf den schnellen Ausgleich und kam zu Chancen durch Aloneftis, Michalis Konstantinou, dessen Schuss Fabio Cannavaro von der Linie kratzen konnte, und Yiannis Okkas.
Aloneftis jubelt
Torhüter Gianluigi Buffon wurde schließlich nach 28 Minuten doch noch bezwungen: Nicolaou brachte den Ball flach in den Strafraum, Konstantinos Charalampidis scheiterte zunächst noch am Juventus-Keeper, doch Aloneftis verwertete den Abpraller zum Ausgleich ins Netz. Auch nach der Pause waren die Gastgeber gefährlicher, doch der eingewechselte Demetris Christofi schob den Ball völlig frei vor Buffon neben das Tor.
Di Natale eiskalt
Kurz vor dem Ende war es Zyperns Verteidiger Elias Charalambous, der nach zwei Ecken von Aloneftis zweimal knapp am Tor vorbeischoss. Als sich die Gastgeber, die bereits 1983 in einem Qualifikationsspiel dem damaligen Weltmeister Italien ein Unentschieden abringen konnten, gedanklich schon mit dem Remis abgefunden hatten, schlug Italien doch noch zu: Di Natale kam in der Nachspielzeit nach einem tollen Zusammenspiel zwischen Alberto Gilardino und Mauro Camoranesi im Strafraum an den Ball und überwand Georgallides aus kurzer Entfernung.