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Wie Alcácer Barcelona noch schlagkräftiger machen kann

Nachdem Barcelona seinen ohnehin schon gefürchteten Sturm mit Paco Alcácer von Valencia verstärkt hat, befasst sich Richard Martin mit der Frage, ob der spanische Stürmer zum Erfolg des Teams beitragen kann.

Wie Alcácer Barcelona noch schlagkräftiger machen kann
Wie Alcácer Barcelona noch schlagkräftiger machen kann ©Getty Images

Barcelona hat den Sommer genutzt auf der Suche nach einem schlagkräftigen Stürmer, um den ohnehin gefürchteten Angriff eine weitere Note hinzuzufügen. Und die Katalanen sind fündig geworden in Gestalt von Paco Alcácer aus Valencia, den sie mit einem Fünfjahresvertrag ausgestattet haben.

Barças "MSN"-Sturm - bestehend aus Lionel Messi, Luis Suárez und Neymar - schoss in den vergangenen beiden Jahren insgesamt 254 Tore, was so manch anderen Stürmer abgeschreckt hätte, aber Alcácer stellt sich der Herausforderung.

Der 23-Jährige, der bei der UEFA-U17-Europameisterschaft 2009/10 den Rekord von 14 Toren erzielte und zwei Mal die U19-EM gewann, musste sich schon in Valencia und in der spanischen Nationalmannschaft gegen große Konkurrenz behaupten, dafür leistet er auch gern zusätzliche Arbeit.

Denn wenn er berufen wurde, dann lieferte er ab, wie seine 24 Tore in 51 Ligaspielen in den vergangenen beiden Saisons beweisen. Und in der Qualifikation zur UEFA EURO 2016 war er mit fünf Treffern bester Angreifer von La Roja.

Seine Fähigkeiten, den Augenblick zu nutzen, wird Alcácer in Barcelona mehr denn zuvor einsetzen müssen, zumal Neymar, Suárez und Messi sich stets fit präsentieren und keine Lust haben, eine Erholungspause auf der Bank einzulegen. In der Tat stand das Trio von zusammengerechnet insgesamt 114 Möglichkeiten in der vergangenen Saison 100-mal auf dem Platz, in der UEFA Champions League war dies 25- von 30-mal der Fall.

Aber da Barça gewöhnlich sehr lange auf drei Hochzeiten tanzt - in der Liga, in der Copa del Rey und in der UEFA Champions League - wird der Neue zwangsläufig seine Chancen bekommen, damit nicht wieder so etwas wie in der letzten Saison passiert, als im April drei Ligaspiele in Folge verloren wurden und das Aus in Europa gegen Atlético kam. Frisches Blut im Sturm musste also her.

Das Team von Luis Enrique hat kaum Probleme damit, sich Chancen zu erarbeiten, doch eine Situation wie in der letzten Spielzeit, als die Mannschaft der Müdigkeit Tribut zollen sollte, soll nicht noch einmal auftreten. Aber nicht jeder Spieler passt in das System von Barça, doch der selbstlose Einsatz von Alcácer wird wohl helfen, Löcher in die gegnerische Abwehr zu reißen. Er versteht es, sich in engen Spielen Möglichkeiten zu erarbeiten und diese auch zu verwerten. Das könnte für den Unterschied sorgen.

©Getty Images
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Die Aufgabe, den meistgefürchteten Sturm in Europa noch durchschlagskräftiger zu machen, könnte Barcelona jetzt gelöst haben. Mit der Verpflichtung eines gefährlichen Angreifers wie Alcácer muss Spanien und Europa wohl jetzt noch mehr zittern vor der Startruppe aus Katalonien.

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