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Die üblichen Verdächtigen liegen vorne

Veröffentlicht: Freitag, 29. November 2013, 9.58MEZ
Deutschland und Frankreich stehen bereits mit einem Bein in der Endrunde der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2015. Beide Teams feierten in den letzten Qualifikationsspielen überzeugende Siege.
von Paul Saffer
Die üblichen Verdächtigen liegen vorne
Dzsenifer Marozsán (rechts) traf in Kroatien vier Mal ©Getty Images
Veröffentlicht: Freitag, 29. November 2013, 9.58MEZ

Die üblichen Verdächtigen liegen vorne

Deutschland und Frankreich stehen bereits mit einem Bein in der Endrunde der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2015. Beide Teams feierten in den letzten Qualifikationsspielen überzeugende Siege.

Deutschland und Frankreich stehen bereits mit einem Bein in der Endrunde der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2015. Beide Teams feierten in den letzten Qualifikationsspielen überzeugende Siege. Auch Spanien wahrte seine weiße Weste mit zwei Erfolgen. UEFA.com fasst für Sie die Situation in den sieben Qualifikationsgruppen zusammen.

Gruppe 1
Die DFB-Elf marschiert mit Riesenschritten in Richtung Kanada. Gegen die Slowakei gab es einen 6:0-Erfolg, kurz darauf folgte ein 8:0-Sieg in Kroatien, Dzsenifer Marozsán traf dabei vier Mal. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen und 40:0 Toren liegt der UEFA-Europameister unangefochten vor der Republik Irland, die bei zwei Spielen weniger acht Punkte Rückstand aufweist. Am 5. April kommt es nun zum ersten Gipfeltreffen der beiden noch ungeschlagenen Teams. Russland hat erst zwei Spiele absolviert, eine 0:9-Pleite in Deutschland und einen 2:0-Sieg in der Slowakei.

Gruppe 2
Spanien gewann seine beiden letzten Spiele gegen Rumänien mit 1:0 und gegen die Tschechische Republik mit 3:2. Nun geht es am 13. Februar zu Hause gegen die EJR Mazedonien. Italien, bei einem Spiel weniger sechs Punkte zurück, empfängt die Tschechen. Auf Spanien warten dann noch fünf Auswärtsspiele.

Gruppe 3
Dänemark zeigte sich von der 0:1-Niederlage gegen die Schweiz gut erholt und gewann mit 5:0 in Malta, liegt aber weiter fünf Punkte hinter den Eidgenossen, die ihre drei Spiele alle gewonnen haben. Zweiter ist Israel, 3:1-Sieger gegen Serbien. Am 12. Februar empfängt Israel die drei Punkte vor ihnen liegenden Schweizer zum Gipfeltreffen.

Gruppe 4
Im einzigen Novemberspiel siegte Polen mit 3:0 in Nordirland und liegt jetzt sechs Punkte vor Schottland und drei vor Schweden, das allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. Weiter geht es in dieser Gruppe erst am 5. April, wenn Schweden nach Nordirland muss.

Gruppe 5
Nach der Heimniederlage gegen Norwegen schlugen die Niederlande mit einem 7:0-Sieg gegen Griechenland in Rotterdam zurück. Die Niederlande und Belgien liegen punktgleich mit Norwegen vorne, der Weltmeister von 2005 hat aber ein Spiel weniger absolviert und hat seine beiden Konkurrenten schon besiegt.

Gruppe 6
England hat zwölf Punkte aus vier Spielen und liegt sechs Zähler vor Wales, die Ukraine hat erst ein Spiel gewonnen.

Gruppe 7
Frankreich hat nach den beiden Siegen gegen Bulgarien, 10:0 und 14:0, vier Siege in vier Spielen verbucht. Finnland hat als schärfster Konkurrent seine drei bisherigen Partien gewonnen und muss am 5. April nach Ungarn. Österreich hat sechs Punkte nach vier Spielen auf dem Konto und muss sich noch gewaltig steigern, will man den Play-off-Platz nicht aus den Augen verlieren.

Die sieben Gruppensieger sind direkt für die Endrunde qualifiziert. Die vier Gruppenzweiten mit der besten Bilanz gegen die Ersten, Dritten, Vierten und Fünften ihrer Gruppe qualifizieren sich für die Play-offs um den letzten verbleiben UEFA-Platz für Kanada.

Letzte Aktualisierung: 05.06.15 5.22MEZ

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