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Einleitung

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Technischer Bericht

Einleitung

Zwölf Jahre, nachdem die Schweiz letztmals Gastgeber einer UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen war, kehrte dieses Turnier in das Alpenland zurück. Dies war zudem das erste Juniorinnen-Turnier in der Schweiz, seitdem sich die Endrunde der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen nach ihrer Erweiterung von vier auf acht Mannschaften im Jahr 2014 aus Nyon verabschiedet hatte, wo die ersten sechs Ausgaben stattfanden.

Biel, Yverdon-les-Bains, Wohlen und Zug waren die Austragungsorte, die beiden Halbfinals und das Finale der 17. Ausgabe dieses Turniers fanden in der 3 261 Zuschauer fassenden Arena Biel/Bienne statt. 15 Spiele wurden absolviert, mit den mittlerweile traditionellen zwei Gruppen, aus denen jeweils die besten beiden Teams das Halbfinale erreichten. An den ersten beiden Spieltagen gab es zwei Partien direkt hintereinander an einem Austragungsort – Biel und Wohlen am ersten Spieltag, Yverdon-les-Bains und Zug an Spieltag zwei – ehe die letzten Gruppenspiele zeitgleich angesetzt waren, an jedem der vier Austragungsorte eines.

Die Nationen in der Gruppe A - der Gastgeber, Norwegen, Titelverteidiger Spanien und Frankreich, der unterlegene Finalist 2017 - waren in Zug untergebracht. Die Ansetzung der Spiele stellte sicher, dass sie nicht mehr als 45 Minuten nach Wohlen oder nur fünf Minuten zum Stadion Herti Allmend fahren mussten. Die Mannschaften in der Gruppe B - Italien, Dänemark, die Niederlande und Deutschland - hatten von ihrem Quartier in Bern eine Anreise von 40 bzw. 53 Minuten nach Biel und Yverdon. Von den acht Endrunden-Teilnehmern war nur Dänemark noch nie zuvor bei diesem Turnier dabei, alle anderen Nationen mit Ausnahme des dreimaligen Finalisten Norwegen hatten den Pokal zumindest schon einmal gewonnen.

©Sportsfile

Szene vom Finale Deutschland gegen Spanien

Nachdem die FIFA-U20-Weltmeisterschaft für Frauen 2018 in Frankreich nicht einmal eine Woche nach dem Finale in Biel begann, waren die vier Nationen, die sich auch für dieses Turnier qualifiziert hatten - Frankreich als Gastgeber, Deutschland, Spanien und die Niederlande aufgrund ihrer Leistungen 2017 in Nordirland - in einem Dilemma, welche Spielerinnen sie zu welchem Turnier schicken sollten. Im Hinblick darauf wurden auch einige Veränderungen im Trainer- und Betreuerteam vorgenommen. Eine Diskussion, wie sie diese doppelte Qualifikation gelöst haben, ist in diesem Bericht zu finden, genauso wie die Beobachtungen von Béatrice von Siebenthal und Monika Staab, den technischen Beobachtern der UEFA.

Sechs Schiedsrichter und sieben Assistenten aus Nationen, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatten, wurden unterstützt von zwei einheimischen vierten Offiziellen.

Die früheren Schweizer Nationalspielerinnen Caroline Abbé und Martina Moser, die beide mehr als 120 Länderspiele absolvierten, waren die Botschafterinnen des Turniers. Auf ihrem Weg von der U19 in die A-Nationalmannschaft hatten sie an einem solchen Turnier teilgenommen. Sie halfen, an den Spieltagen rund um die Austragungsorte bei verschiedenen Breitenfußball-Events für den Frauenfußball zu werben und junge Mädchen für diesen Sport zu begeistern.

Im Verlauf des Turniers wurde die "Together #WePlayStrong"-Kampagne der UEFA fortgesetzt, mit Veranstaltungen, um für den Mädchen- und Frauenfußball zu werben.

Beobachtungen des Turniers wurden in diesem Technischen Bericht zusammengefasst, der nicht nur eine dauerhafte Aufzeichnung des Events bietet, sondern auch Trainern, die an der Entwicklung des Frauenfußballs arbeiten, nützliche Informationen geben will.

https://de.uefa.com/womensunder19/season=2018/technical-report/index.html#einleitung