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Einleitung

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Technischer Bericht

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Die Nordirinnen feierten ihr Debüt

Die 16. Endrunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen war die erste, die in Nordirland absolviert wurde. Zwölf Jahre zuvor hatten dort bereits die gleichaltrigen Männer gespielt. Es wurden insgesamt 16 Begegnungen ausgetragen - inklusive eines Play-off-Spiels zwischen England und Schottland um die Teilnahme an der FIFA-U20-Weltmeisterschaft für Frauen 2018. Das wurde notwendig, da sich Frankreich als Ausrichter der WM-Endrunde auch sportlich dafür qualifiziert hatte, indem es in Nordirland das Halbfinale erreichte, und damit ein zusätzlicher Platz frei wurde. Die Spiele wurden zwischen dem 8. und 20. August in vier Orten ausgetragen. Ballymena, Lurgan und Portadown richteten insgesamt neun Spiele aus, die übrigen sieben Partien fanden im Windsor Park von Belfast, dem nordirischen Nationalstadion, statt. Das Fassungsvermögen variierte von 2434 bis zu 18 416 Zuschauern. Pro Spieltag fanden vier Partien statt. Zwischen jedem Spieltag waren jeweils zwei Tage spielfrei. Alle acht Delegationen waren in einem Hotel untergebracht. Dies ermöglichte den maximalen Austausch zwischen Spielerinnen und Trainern.

Obwohl sechs der acht Mannschaften schon einmal den Titel gewannen, waren nur vier Teams schon bei der Auflage zuvor in der Slowakei mit dabei. Bei dem Turnier waren testweise eine zusätzliche Einwechslung in der Verlängerung und eine neue Reihenfolge beim Elfmeterschießen vorgesehen. Allerdings kam weder das eine noch das andere Experiment zur Anwendung.

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Die Fans feuerten die Teams lautstark an

Marissa Callaghan, Spielführerin der nordirischen A-Nationalmannschaft, fungierte als Assistenztrainerin von Alfie Wylie. Sie war zudem Botschafterin des Irischen Fußballverbandes, um bei dem Turnier auch junge Mädchen für Fußball zu begeistern. Zu den Werbemaßnahmen gehörte auch die Kreation eines Maskottchens: Schülerin Eadie Fallis gewann mit ihrem Design den ausgeschriebenen Wettbewerb. Außerdem sollte das Maskottchen einen Namen erhalten. "Sweet Caroline", der Titel eines bei nordirischen Fans beliebten Songs, fand die größte Zustimmung.

Sechs Unparteiische aus Ländern, die nicht an der Endrunde teilgenommen haben, wurden ausgewählt, um Erfahrungen bei einem Finalturnier zu sammeln. Dazu kamen acht Schiedsrichter-Assistentinnen und zwei Vierte Offizielle.

Die technischen Beobachterinnen der UEFA in Nordirland waren die deutsche Trainerin Anja Palusevic und die ehemalige englische Nationaltrainerin Hope Powell. Ihre Beobachtungen wurden in einem Technischen Bericht zusammengefasst. Der soll einerseits als bleibende Erfassung dieser Veranstaltung archiviert werden, andererseits aber auch den Trainern, die sich mit der Entwicklung des Frauen-Fußballs beschäftigen, wertvolle Informationen liefern.

https://de.uefa.com/womensunder19/season=2017/technical-report/index.html#einleitung