Frankreich und Schweden mit weißer Weste weiter

Schweden, Frankreich, Finnland und die Niederlande gehören zu jenen neun Teams, die sich mit weißer Weste für die Eliterunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen qualifiziert haben.

Eine Szene vom 5:2-Sieg Belgiens gegen Ungarn
Eine Szene vom 5:2-Sieg Belgiens gegen Ungarn ©Gábor Baricsa

Schweden, Frankreich, Finnland und die Niederlande haben sich ohne Punktverlust für die Eliterunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen qualifiziert, während Portugal und Serbien als zwei der besten Gruppenzweiten weiterkamen.

Gruppensieger: Österreich, Dänemark, Schweden, Finnland, Russland, Niederlande, Polen, Schottland, Frankreich, Belgien, Schweiz

Beste Gruppenzweite: Kroatien, Republik Irland, Portugal, Tschechische Republik, Belarus, Serbien, Rumänien, Island, Türkei, Ukraine

Per Freilos in Eliterunde: Deutschland, England, Spanien

Automatisch qualifiziert: Norwegen (Gastgeber)

Gruppe 1 (Gastgeber: Österreich)
Die Gastgeber setzten ein Ausrufezeichen, als das zweitplatzierte Kroatien mit 5:0 besiegt wurde. Es war der dritte Sieg im dritten Spiel ohne Gegentor.

Gruppe 2 (Republik Irland)
Dänemark lag zweimal hinten und erreichte am Ende ein 2:2 gegen die Republik Irland, was gleichbedeutend mit Platz eins war.

Gruppe 3 (Litauen)
Schweden stand nach einem überzeugenden 3:0 über Portugal als Gruppensieger fest, wobei Stina Blackstenius ihre Tore acht und neun in der Qualifikation erzielte.

Gruppe 4 (Finnland)
Die heimische Mannschaft schaffte es ziemlich leicht in die Eliterunde; Tore von Julia Tunturi, Nelli Nevalampi und Vera Saastamoinen in der ersten Halbzeit sicherten einen 3:1-Triumph gegen die Tschechische Republik, einer der besten zehn Gruppenzweiten. 

Gruppe 5 (Belarus)
Russland
 ließ beim 5:0 gegen Wales noch einmal die Muskeln spielen und untermauerte die Tabellenführung. Dabei erzielte Nadezhda Karpova zwei der vier Tore, die im zweiten Abschnitt fielen. Dem Team von Aleksandr Shagov folgte auch Belarus, das mit dem 4:2 gegen Zypern den zweiten Sieg in der Qualifikation feierte.

Gruppe 6 (Serbien)
Verteidigerin Jeslynn Kuijpers erzielte alle drei Tore für die Niederlande beim 3:0 über Serbien. Ihr Team blieb damit verlustpunktfrei.

Gruppe 7 (Slowenien)
In der Partie zwischen Polen und Italien ging es um den Gruppensieg; nach einem torlosen Remis stand die Mannschaft von Marcin Kasprowicz als Erster fest. Die Azzure sind als einziges zweitplaziertes Team draußen, weil gegen Italien und die drittplatzierte Mannschaft zu wenige Punkte geholt wurden.

Gruppe 8 (Rumänien)
Schottland, das schon am zweiten Spieltag ein Schützenfest veranstaltet hatte, setzte beim 8:0 gegen Rumänien noch eines drauf. Caroline Weir schoss dabei vier Tore und kam so in diesem Miniturnier auf sieben Treffer. Rumänien erreichte dennoch Platz zwei vor der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien, die beim 3:2 gegen Georgien zwei Tore in der Nachspielzeit erzielte.

Gruppe 9 (Bulgarien)
Frankreich hat sich durch ein überzeugendes 3:0 gegen Island für die Eliterunde qualifiziert. Audrey Chaumette und Léa Declercq legten nach, nachdem Sandie Toletti in der zweiten Minute ihre Mannschaft bereits in Führung gebracht hatte.

Gruppe 10 (Ungarn)
Belgien
 gewann die Gruppe durch ein 5:2 gegen Ungarn, holte dabei einen Rückstand auf. Stürmerin Lucinda Michez hatte daran dank eines Dreierpacks im zweiten Abschnitt großen Anteil.

Gruppe 11 (Lettland)
Die Schweiz
 rundete eine überzeugende Qualifikation mit einem 2:0 gegen die Ukraine ab. Die Tore in Ogre erzielten dabei Sandrine Mauron und Sabrina Ribeaud.

Reporter: Ernst Schneider, Javier Aja, Andrius Pacevičius, Nicklas Vinde, Jukka Malm, Andrei Vashkevich, Ivan Vjetrović, Milan Vuković, Grega Sever, Rok Šinkovc, Emil Gasevski, Ivan Vasevski, Boris Pruntsch, Andy Clark, Sergey Vorobyov, Oleg Sokol, Mikael Erävuori & Dmitri Slotin

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