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Blackstenius führt Schweden zum Titel

Spanien - Schweden 1:3
Stina Blackstenius schoss im Finale der U19-EM für Frauen in der ersten Hälfte zwei Tore und bereitete das dritte Tor in Israel vor.

2015 WU19 EURO final
2015 WU19 EURO final

Schweden ist zum zweiten Mal U19-Europameister der Frauen geworden
Stina Blackstenius stellt in der U19-EM für Frauen mit 20 Treffern einen neuen Saisonrekord auf
Sandra Hernández sorgt für Hoffnung, als sie zehn Minuten vor Schluss den Anschluss erzielt
7.230 Zuschauen waren in Netanya dabei – das ist Rekord bei einem Finale in diesem Wettbewerb
Schweden holte erstmals 2012 den Titel - damals gegen eine spanische Mannschaft, die betreut wurde vom Vater von Jorge Vilda, von Ángel

Stina Blackstenius traf innerhalb von acht Minuten in der ersten Halbzeit zweimal und krönte damit eine bemerkenswerte Saison, in der sie Schweden zum zweiten Titel bei einer U19-Europameisterschaft für Frauen inspirierte. Zwar schaffte Sandra Hernández den Anschluss, aber Filippa Angeldal schoss kurz vor Schluss nach Vorlage von Blackstenius das dritte Tor.

Die Stürmerin aus Linköping war in Israel die außergewöhnlichste Spielerin, was sie auch in dieser Partie wieder einmal unter Beweis stellte. Unaufhaltsam, wenn sie am Ball war, erzielte sie zwei Treffer mit dem Kopf, die für Schweden die Vorentscheidung bedeuteten. Spanien konnte sich von diesem Rückschlag nicht mehr erholen.

"Wir konnten mit deren Nr. 9 nicht umgehen", hatte Maren Meinert nach der Niederlage ihrer deutschen Mannschaft im Halbfinale gesagt. In Netanya galt dies mehr denn je. Schon in der 24. Minute brannte es lichterloh, als sie erstmals auf sich aufmerksam machte. Sie ließ Marta Turmo und Rocío Gálvez stehen, ehe sie den Ball über Elena De Toro hinweg auf das Tordach beförderte.

Die 7.320 Zuschauer, die damit einen neuen Rekord aufstellten, bewunderten vier Minuten später eine weitere Aktion der Stürmerin: Blackstenius stieg bei einer Ecke von Ronja Aronsson am höchsten, höher noch als Gálvez, und sorgte mit dem Kopf für die Führung. Sie war einfach nicht in den Griff zu kriegen.

Bald stand es sogar 2:0, wobei einen großen Anteil an diesem Treffer Tove Almqvist mit einer schönen Flanke auf Blackstenius hatte, die mit einem Flugkopfball traf. Nach der Pause gab Spanien noch einmal alles, Jorge Vilda brachte eine Stürmerin für eine Mittelfeldspielerin, doch das Tor wollte zunächst nicht fallen.

Erst zehn Minuten vor dem Ende traf Spanien, als Sandra eine Flanke von Nuria Garrote ungedeckt einköpfte. Jetzt bekamen es die Schwedinnen zwar mit den Nerven zu tun, doch alles Zittern hatte ein Ende, als Blackstenius in den Strafraum eindrang, den Ball zurück auf Angeldal legte, die keine Mühe hatte, den Schlusspunkt zu setzen. Nachdem Schweden im Juni schon die U21-Europameisterschaft gewonnen hatte, kam diesmal der U19-Titel dazu.