Die Endrundenteilnehmer in Norwegen

Schweden, England, Schottland, Spanien, Niederlande, Belgien und die Republik Irland nehmen mit Gastgeber Norwegen an der Endrunde 2014 teil..

Das Finale der U19-Endrunde findet im Ullevaal-Stadion statt
©Getty Images

Am Dienstag fand in Oslo die Auslosung für die UEFA-U19-Europameisterschaft der Frauen 2014 statt. Gezogen wurden die Lose von den Turnier-Botschafterinnen Stig Inge Bjørnebye und Ingrid Stensland. Hier ein kurzer Überblick aller Teilnehmer: 

Belgien
Die Mannschaft um Kapitänin Tinne Van den Bergh setzte sich unter anderem gegen Deutschland durch und ist zum dritten Mal bei der Endrunde dabei. Das Team von Kristiaan Van Der Haegen zahlte bei allen bisherigen Auftritten Lehrgeld und wurde 2006 und 2011 Gruppenletzter. Bei der Partie gegen Schweden (0:0) holte man 2006 den bisher einzigen Punkt bei einer Endrunde.

Größter Erfolg: Gruppenphase (2006, 2011)

England
Für Trainerin Mo Marley ist es bereits die 13. Saison und England konnte unter ihr vier der letzten sieben Endrunden erreichen. Da Titelverteidiger Frankreich und Deutschland fehlen, darf man sich gute Chancen auf einen zweiten Titel nach 2009 ausrechnen. In der Eliterunde wurde jedes Spiel gewonnen, jetzt schickt man sich an, nach der Finalteilnahme bei der letzten Endrunde den ganz großen Wurf zu landen.

Größter Erfolg: Sieger (2009)

Niederlande
Für die Niederlande ist es die fünfte Turnierteilnahme. Nach dem bitteren Halbfinalaus 2010 kehrte man zwölf Monate darauf mit großen Hoffnungen zur Endrunde zurück, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Die Qualifikation unter André Koolhof verlief solide und mit einem 4:1 über Österreich - dank Zweierpacks von Jeslynn Kuijpers und der erst 16-jährigen Jill Roord - löste man das Ticket für die Endrunde.

Größter Erfolg: Halbfinale (2010)

Norwegen
Die Norwegerinnen sind regelmäßige Teilnehmer bei der Endrunde und standen schon dreimal im Finale, der Titel war ihnen jedoch bisher nicht vergönnt. Das Team von Jarl Torske ist momentan in guter Form und hat in Freundschaftsspielen gegen England und die USA überzeugt. Als Norwegen bei der U18-Endrunde 2001 letztmals Ausrichter war, drang man bis ins Finale vor.

Größter Erfolg: Finalist (2003, 2008, 2011)

Republik Irland
Im Jahr 2013 verpasste man die Endrunde knapp, doch in dieser Saison gelang Irland endlich der Durchbruch und so schaffte man als 25. Nation in der Geschichte des Wettbewerbs den Sprung in die Endrunde. Trotz einiger Verletzungssorgen schaffte es die Mannschaft von Dave Connell, sich hinter den Niederlanden den zweiten Platz zu sichern und fährt so als bester Gruppenzweiter nach Norwegen.

Größter Erfolg: Noch nie qualifiziert

Schottland feiert das Überstehen der Eliterunde
Schottland feiert das Überstehen der Eliterunde©Ivan Klindić

Schottland
Schottland ist zum vierten Mal bei der Endrunde dabei, nachdem man sich in der Eliterunde gegen Russland und Island durchsetzte. Insgesamt schossen die Schottinnen 38 Tore in sechs Qualifikationsspielen. Zoe Ness (8 Tore) und Caroline Weir von Arsenal LFC (9) zeigten sich besonders treffsicher und so darf die Mannschaft von Gareth Evans darauf hoffen, nach acht Niederlagen in den bisherigen neun Endrunden-Partien endlich mal einen Sieg feiern zu können.

Größter Erfolg: Gruppenphase (2005, 2008, 2010)

Spanien
In der letzten Saison verpasste Spanien erstmals die Endrunde, umso motivierter geht man das kommende Turnier an. In der Qualifikationsrunde bekam man ein Freilos, anschließend führte Pedro López das Team zur Endrunde, nachdem Jorge Vilda damit beschäftigt war, Spanien auf die FIFA-U17-Weltmeisterschaft der Frauen vorzubereiten. Unvergessen bleibt für Spanien das Turnier 2004, als man im Vorlauf mit 1:7 gegen Deutschland unterlag und sich im Endspiel mit einem 2:1-Sieg über die DFB-Auswahl revanchierte.

Größter Erfolg: Sieger (2004)

Schweden
Schweden konnte 2012 als siebte Mannschaft den Titel gewinnen und reist zuversichtlich ins Nachbarland. Das Team von Calle Barrling konnte in der Eliterunde Titelverteidiger Frankreich aus dem Weg räumen und hat auch sonst mit großen Namen gute Erfahrung gemacht. Der Finalist von 2009 konnte schon 2012 den Titelverteidiger bezwingen, als man zur ersten Mannschaft in der Geschichte des Wettbewerbs avancierte, die Deutschland erfolgreich am Finaleinzug hintern konnte.

Größter Erfolg: Sieger (2012)

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