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DFB-Elf zwischen Hoffen und Bangen

Um das Halbfinale der U19-Europameisterschaft zu erreichen, muss Deutschland selbst bei einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Gastgeber Belarus auf Schweizer Schützenhilfe hoffen.

Schafft Deutschland den Sprung ins Halbfinale?
Schafft Deutschland den Sprung ins Halbfinale? ©Sportsfile

Nach der deutlichen 0:3-Niederlage gegen die Schweiz am Donnerstag hat sich die Ausgangssituation für die DFB-Elf vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Gastgeber Belarus deutlich verschlechtert.

DFB-Elf will Potenzial abrufen
Denn das Team von Trainerin Maren Meinert ist selbst bei einem Sieg auf Schweizer Schützenhilfe angewiesen. Denn sollte Frankreich sein abschließendes Gruppenspiel gegen die Schweizerinnen mit bis zu fünf Toren Unterschied gewinnen, würde Deutschland zum ersten Mal innerhalb von sechs Jahren das Halbfinale verpassen. "Das ist eine schlechte Situation für die gesamte Mannschaft, weil unser Schicksal nicht länger in unserer Hand liegt", räumt Kapitänin Marina Hegering ein. Doch kein Grund für die 19-jährige UEFA-Frauenpokal-Siegerin, den Kopf in den Sand zu stecken, denn von der eigenen Stärke ist sie nach wie vor überzeugt. "Wenn wir unser volles Potenzial abrufen, dann können wir um den Titel spielen - da bin ich sicher." Vor allem die Art und Weise der Niederlage schmerzte auch noch einen Tag später. "Wir hatten eine Menge Chancen - darunter auch ich eine -, aber jeder hat die falsche Entscheidung getroffen, als es darauf ankam."

Belarus peilt ersten Sieg an
Gegner Belarus hat trotz zweier Niederlagen gegen die Schweiz (1:4) und Frankreich (0:3) ebenfalls noch eine rechnerische Chance auf das Erreichen des Halbfinales. Doch dazu müsste man Deutschland mit fünf Toren Unterschied bezwingen und gleichzeitig auf einen Schweizer Sieg gegen Frankreich hoffen. "Wir müssen realistisch bleiben. Wir werden zwar alles für einen Sieg tun, aber fünf Tore? Das wird wohl nicht passieren", gibt sich Torhüterin Ekaterina Kovalchuk keinen Illusionen hin. "Uns mangelt es sicherlich an Erfahrung, aber wir haben auch eine Menge Probleme." Denn personell hat das Team einige Sorgen. Bereits vor dem Turnier mussten Topstürmerin Anzhela Lapusta und die offensive Mittelfeldspielerin Tatyana Kiose ihre Teilnahme absagen, hinzu kommen aktuell die Verletzungen von Kapitänin Yelena Zyzukova (Nacken) und Ekaterina Miklashevich (Knie). Gegen Frankreich hielt man lange einen 0:1-Rückstand und so hofft man, sich weiter zu steigern und gegen die DFB-Elf bestehen zu können.