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Schwery träumt vom Halbfinale

Nachdem Yannick Schwery die Schweiz zur Endrunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen geführt hat, will er mit seiner Mannschaft nun in Belarus für eine Überraschung sorgen.

Yannick Schwery, Trainer der Schweizer U19-Auswahl
Yannick Schwery, Trainer der Schweizer U19-Auswahl ©Keystone

Nachdem Yannick Schwery die Schweiz zum ersten Mal nach drei Jahren zu einer Endrunde der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen geführt hat, will er mit seiner Mannschaft nun in Belarus für eine Überraschung sorgen.

Tormaschine Schweiz
Die Art und Weise, mit der die Schweiz in der zweiten Qualifikationsrunde Titelverteidiger Italien, die Niederlande und Rumänien besiegte, spricht dafür, dass die Mannschaft zum ersten Mal den Einzug ins Halbfinale schaffen könnte. Maria Crnogorcevic und Ramona Bachmann bilden einen Traumsturm, sie hatten an den 16 Toren in drei Spielen großen Anteil. "Wir hatten eine schwere Gruppe, aber es war zweifellos ein Vorteil, zu Hause spielen zu können", sagte der Schweizer Trainer gegenüber uefa.com. "Mit Ana Maria und Ramona im Angriff haben wir immer die Möglichkeit, Tore zu schießen, aber auch unsere Defensive war stark. Das war der Schlüssel zum Erfolg."

Positiver Start
Die Hintermannschaft wird im Juli wohl öfter getestet werden. Die Schweiz wurde in eine Gruppe mit Frankreich und Deutschland - die erfolgreichsten Mannschaften auf dieser Ebene - sowie Gastgeber Belarus gelost. Schwery ist dennoch überzeugt, dass ein positiver Start für den Weg in die Vorschlussrunde sehr wichtig wäre. Er sagte: "Wir spielen zunächst gegen Belarus und müssen versuchen, zu gewinnen. Das Eröffnungsspiel wird hart, und dann spielen wir auch noch gegen Deutschland und Frankreich. Es wird schwer, aber das Niveau ist natürlich hoch, wenn man eine Endrunde erreicht."

Alles für das Halbfinale geben
"Wir wollen vor allem an unsere gute Form in der Qualifikation anknüpfen und unser Spiel durchziehen", fügte er hinzu. "Unser Hauptziel ist, alles zu geben, damit wir ins Halbfinale kommen und die Qualifikation für die FIFA-U20-Weltmeisterschaft in Deutschland schaffen." Ob sich die Schweiz durchsetzen wird oder nicht, Schwery ist davon überzeugt, dass die Erfahrung dieser Endrunde seine Spielerinnen weiterbringen wird. "Die Teilnahme an einer Europameisterschaft ist sehr wichtig für ihre Entwicklung. Sie müssen sich gegen die besten Mannschaften behaupten und können von dieser Erfahrung nur lernen."

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