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Frankreich will's weiter krachen lassen

Frankreichs Trainer Jean-Michel Degrange hat versprochen, auch bei der UEFA-U19-EURO in diesem Monat offensiv spielen zu lassen, nachdem schon in den sechs Qualifikationsspielen 24 Treffer gelungen waren.

Verteidigerin Wendie Renard (hinten) hatte in der Qualifikation nicht viel zu tun
Verteidigerin Wendie Renard (hinten) hatte in der Qualifikation nicht viel zu tun ©Sportsfile

Frankreichs Trainer Jean-Michel Degrange hat versprochen, auch bei der UEFA-U19-Europameisterschaft in diesem Monat offensiv spielen zu lassen, nachdem schon in den sechs Qualifikationsspielen 24 Treffer gelungen waren.

Schwere Gruppe
Der Sieger von 2003 - bei vier anderen Endrunden gab es im Finale jeweils eine Niederlage - musste im vergangenen Jahr eine Enttäuschung hinnehmen, als bei der EURO im eigenen Land das Aus nach der Gruppenphase kam. Doch unter Degrange erholte sich die Mannschaft schnell. In der zweiten Qualifikationsrunde wurden Wales, Portugal und Aserbaidschan aus dem Weg geräumt, so dass Les Bleuettes in diesem Juli zu den Favoriten zählen. Die Aufgabe allerdings ist alles andere als einfach, denn in der Gruppenphase warten Deutschland, die Schweiz und Gastgeber Belarus.

"Wir werden nichts ändern"
"Wir kennen nur eine Spielweise," sagte Degrange, Nachfolger von Stéphane Pilard, der nun die französische U20 betreut. "Unsere Art und Weise ändern wir nicht wegen des Gegners. Wir verteidigen niemals übermäßig und spielen nicht auf Konter. Wir zwingen unserem Gegner unser Spiel auf. In manchen Begegnungen müssen wir wachsamer sein, aber wir werden nicht nur verteidigen."

Auftakt gegen Deutschland
Die französische Hintermannschaft wurde in der Qualifikation selten geprüft, wie nur ein Gegentreffer beweist, dies wird sich aber in Weißrussland wohl ändern, vor allem im Eröffnungsspiel der Gruppe A gegen den fünffachen Europameister Deutschland. "Das Problem in der Qualifikation war, dass unsere Gegner sich meistens darauf konzentriert haben, keine Tore zu kassieren", erklärte Degrange. "Wir mussten sehr geduldig sein, alles geben und versuchen, das beste daraus zu machen, wenn wir Platz hatten. Diese Spiele werden total anders. Unsere Gegner werden versuchen, uns anzugreifen, und die Partien werden offener und hoffentlich auch unterhaltsamer sein."

"Exzellente Mannschaften"
Zuversicht holte sich Degrange, als seine Mannschaft im März in La Manga gegen die USA ein Unentschieden erreichte und Schweden, das ebenfalls bei der Endrunde dabei ist, besiegte. "Diese Spiele waren meist hilfreich, weil sie uns eine Idee von dem Standard gegeben haben, mit dem wir es bei der Europameisterschaft zu tun bekommen", sagte der Trainer, der glaubt, dass jeder der acht Endrundenteilnehmer den Titel gewinnen könnte. "Das sind eine Menge ausgezeichneter Mannschaften und jede hat eine Chance".

"Enge Gruppe"
"Deutschland ist ein wenig besser, so dass es schwierig ist, in unserer ersten Partie gegen sie zu spielen. Aber wir werden nicht zu viel in das Ergebnis unseres ersten Spiels hineinlesen. Wir könnten auch bei einer Niederlage noch weiterkommen, und wir könnten ausscheiden, wenn wir es gewinnen. Ich denke, dass diese Gruppe eng werden wird. Die Schweiz hat eine sehr beeindruckende Qualifikation bestritten und dabei Titelverteidiger Italien rausgeworfen. Und es wird auch nicht leicht, gegen den Gastgeber zu spielen. Ich weiß nichts über Weißrussland, aber ich kann mir vorstellen, dass sie etwas defensiver sein werden als die anderen Mannschaften."