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Italien zieht ins Finale ein

Italien - Schweden 4:0
Pamela Gueli erzielte für Italien ein Doppelpack und schoss damit ihre Mannschaft ins Endspiel.

Die Italienerinnen bejubeln den Finaleinzug
Die Italienerinnen bejubeln den Finaleinzug ©Sportsfile

Entfesselt aufspielende Italienerinnen haben sich in Blois mit einem 4:0 über Schweden in das erste UEFA-U19-Europameisterschafts-Finale des Landes geschossen.

Viermal ins Schwarze
Kurz vor und kurz nach der Pause brachten Pamela Gueli und Cristina Bonometti Italien komfortabel in Führung. Alice Parisi legte Mitte des zweiten Durchgangs per Elfmeter zum 3:0 nach. Für Schweden kam es noch schlimmer, als die ansonsten fehlerlose Nina Fellbrant eine Flanke von Elisa Bartoli nicht unter Kontrolle bringen konnte, was Gueli ausnutzte und den Endstand herstellte.

Italien stark
Der ein oder andere Experte hatte vermutet, dass Italien nicht den richtigen Rhythmus finden werde, da im letzten Gruppenspiel sieben Spielerinnen geschont wurden, doch wie schon bei der Karaokenacht letzte Woche gaben sie wieder den Takt an. Angetrieben wurde die Mannschaft immer wieder von Parisi, die die Bälle hinter den Spitzen verteilte und eine perfekte Nummer 10 war. Sie leitete einen Angriff ein, den Sabrina Marchese mit einem Schuss über das Gehäuse abschloss, und hielt das Tempo hoch, so dass Schweden mehr und mehr unter Druck kam.

Blackout 
Für die Mannschaft von Calle Barrling gab es dennoch ein wenig Hoffnung. Mit einem tollen Angriff über links spielten die Schwedinnen Sofia Jakobsson frei, doch die alleinige Sturmspitze schoss das Leder direkt in die Arme von Eleonora Buiatti. Kosovare Asllani gab ebenfalls einen Torschuss ab, doch gerade als die Schweden besser ins Spiel kamen, kassierten sie das 0:1. Bartoli gab aus Italiens Defensive einen eigentlich ungefährlichen langen Ball ab, doch die schwedische Abwehrreihe stand so ungünstig, dass der Ball bis zu Gueli kam, die das Leder nur noch über Fellbrant ins Tor köpfen musste.

Parisi-Pass
Fellbrant parierte dann einen Versuch von Parisi, war aber zehn Minuten später chancenlos, als sich ihre Abwehrspielerinnen erneut von einem langen Ball überrumpeln ließen. Dieses Mal war Parisi die Vorbereiterin, die mit Bonometti Doppelpass gespielt hatte, und Bonometti lupfte die Kugel über Fellbrant ins Tor. Die Torschützin wurde dann in der 72. Minute von Emelie Ölander gefoult, so dass es Elfmeter gab. Diese Möglichkeit nutzte Parisi und verwandelte sicher. Gueli legte dann noch einmal nach, und Italien darf sich jetzt zurecht auf das Finale freuen.