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Technischer Bericht

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Litauen war Gastgeber der elften UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen. Damit fand nur fünf Jahre nach der U19-Europameisterschaft wieder eine Nachwuchs-Endrunde der UEFA in dem baltischen Land statt. Eine Frauen-Endrunde aber hatte Litauen zuvor noch nie ausgerichtet.

In den Orten Šiauliai, Alytus und Marijampolė wurde gespielt. Das Endspiel wurde in Marijampolė ausgetragen – genau wie im Jahr 2013. Auch Šiauliai  trug schon eine bedeutende Partie im Frauenfußball aus. Im November 2017 empfing FK Gintra-Universitetas im Achtelfinale der UEFA Women's Champions League den FC Barcelona – vor einer landesweiten Rekordkulisse im Frauenfußball von 1825 Zuschauern.

Neben den Gastgeberinnen bestritten auch die Finninnen – mit Litauen zusammen in Gruppe A - ihre erste U17-Endrunde. Damit haben bereits 22 Länder mindestens einmal an der Endrunde teilgenommen. Zum Auftakt ging es gegen die Niederlande, die nach 2010 und 2017 zum dritten Mal bei einer Frauen-U17-Endrunde dabei waren. Außerdem spielten in der Gruppe noch die Deutschen, die bei der zehnten Teilnahme zum siebten Mal den Titel gewinnen wollten. Die Spanierinnen, die von den Deutschen in den beiden vergangenen Endspielen geschlagen wurden, führten die Gruppe B an. Dazu kamen England, das sich zum sechsten Mal qualifiziert hatte, die Italienerinnen, die zum dritten Mal dabei waren, und der Gewinner von 2013, die Mannschaft aus Polen. Die Polinnen waren nicht mehr dabei, seit sie 2013 die letztmals als Viererturnier ausgespielte Endrunde im schweizerischen Nyon gewonnen hatten.

©Sportsfile

Finnland und Litauen gaben ihr Debüt

Das Format blieb im fünften Jahr in Folge unverändert. Insgesamt wurden 16 Spiele bestritten: Zwölf in der Gruppenphase, zwei Halbfinals und ein Finale. Dazu kam ein Play-off-Spiel zwischen den Verlierern der Halbfinals, um den dritten europäischen Teilnehmer an der FIFA-U17-Weltmeisterschaft der Frauen 2018 in Uruguay zu ermitteln. In Šiauliai fanden an den ersten beiden Spieltagen jeweils zwei Partien statt. Die anderen Spiele wurden in Alytus und Marijampolė ausgetragen. Wenn die Gastgeberinnen aus Litauen spielten, kamen mehr als 1 000 Zuschauer. Die dritten und entscheidenden Spiele der Gruppenphase wurden in Alytus und Marijampolė ausgetragen.

Angesichts der Entfernungen von 185 beziehungsweise 225 Kilometern von den beiden Quartieren in Kaunas und Birštonas nach Šiauliai reisten die Mannschaften immer am Abend zuvor schon an und übernachteten in der Region um Šiauliai, ehe sie nach den Spielen wieder zurückreisten. Die anderen Austragungsorte waren mit dem Bus in einer Zeit zwischen 35 und 60 Minuten zu erreichen.

Die Schweizerin Désirée Grundbacher wurde aus einer Gruppe von 16 Unparteiischen – sechs Schiedsrichterinnen, acht Assistentinnen und zwei vierte Offizielle aus der Region – als Final-Schiedsrichterin ausgewählt. Die zuvor voneinander getrennten Meetings zu Anti-Doping und Spielmanipulation wurden zu einem Treffen zusammengefasst. Das kombinierte Integritätstreffen beinhaltete die neue UEFA-Kampagne #EqualGame. Alle Nationen nahmen an dem Meeting teil, bei dem Englisch, Italienisch und Spanisch gesprochen wurde. In alle anderen Sprachen wurde simultan übersetzt.

Die Technischen Beobachterinnen der UEFA für dieses Turnier waren Anna Signeul und Anja Palusevic.

https://de.uefa.com/womensunder17/season=2018/technical-report/index.html#einleitung