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Einführung

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Technischer Bericht

Einführung

Mit der UEFA U17-Europameisterschaft 2013/14 wurde in vielerlei Hinsicht Neuland betreten. Zum ersten Mal wurde die Endrunde außerhalb von Nyon ausgetragen - Grund hierfür war nicht zuletzt der 150. Geburtstag der Football Association (FA), der damit gebührend gefeiert werden sollte. Als EM-Zentrum diente stattdessen der St George's Park in Burton. Insgesamt waren acht Mannschaften am Start - mit Österreich, Italien, Portugal und Schottland feierten gleich vier Teams ihre Endrunden-Premiere.

Außerdem fand das Turnier erstmals im November und Dezember statt - Grund dafür war die Abstellung der drei bestplatzierten Mannschaften der Endrunde für die FIFA U17-WM 2014 für Frauen im April und Mai 2014. Dadurch fand die Endrunde erstmals nicht im Juni statt und dadurch gab es erstmals auch ein Play-off-Duell um den dritten Platz und damit den letzten Startplatz für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr.

©FA

Der St George's Park

Die acht EM-Teilnehmer wurden im St George's Park untergebracht und fanden dort derart gute Bedingungen vor, dass einer der Trainer sogar sagte, dass die Spielfelder der Stadien kaum mit den tollen Bedingungen der Trainingsplätze mithalten könnten. Die insgesamt 16 Turnierspiele wurden in Burton, Chesterfield, Hinckley und Telford ausgetragen. Alle Stadien waren damit innerhalb von einer Stunde vom Trainingszentrum aus zu erreichen.

Die Spiele fanden entweder mittags oder am frühen Abend statt, dadurch sollten möglichst viele Schulkinder die Möglichkeit haben, die Spiele im Stadion zu verfolgen. Insgesamt wurden 12 853 Zuschauer verzeichnet, die meisten Fans kamen im Eröffnungsspiel zwischen England und Italien mit 2 185 Zuschauern ins Stadion. Die Zuschauer sorgten für eine Stimmung während der Spiele, die viele der Spielerinnen zuvor so noch nie erleben durften. Damit konnten die Spielerinnen auch in dieser Hinsicht wichtige Erfahrung sammeln.

Damit das Lernen für die jungen Teilnehmerinnen nicht zu kurz kam, brachte das deutsche Team beispielsweise zwei eigene Lehrerinnen mit zum Turnier und alle Teams hatten täglich mindestens eine Lernstunde auf ihrem Trainingsplan. Aber auch die Trainer durften dazulernen und so brachte das schottische Team eine ganze Reihe von Nachwuchstrainern mit zum Turnier, um die Spiele der Endrunde mitzuverfolgen und damit viel über die technischen und körperlichen Standards und Ansprüche in dieser Altersstufe zu lernen.

Editorial
Graham Turner
Sam Crompton

Administration/Koordination
Stéphanie Tétaz

Technische Beobachter
Béatrice von Siebenthal
Hope Powell

Bilder
Barry Cregg (Sportsfile)

Multimedia
Mike Cowley
Noah Broad
Joe Hanshaw
Gary Caine
Chris Parrott

Graphik
Designwerk

https://de.uefa.com/womensunder17/season=2014/technical-report/index.html#einfuhrung