Deutschland überrollt Island

Island - Deutschland 2:8
Die DFB-Juniorinnen haben sich durch einen überzeugenden Auftritt den dritten Platz bei der U17-EM in Nyon gesichert.

Lina Magull erzielte per Elfmeter ihr drittes Tor
Lina Magull erzielte per Elfmeter ihr drittes Tor ©Sportsfile

Deutschland hat sich durch einen 8:2-Kantersieg gegen Island den dritten Platz bei der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen gesichert.

Lina Magull und Annabel Jäger erzielten jeweils drei Tore, dazu waren Sara Däbritz und Melanie Leopolz erfolgreich. Deutschland baute seine beeindruckende Bilanz in dieser Altersklasse damit weiter aus, von 29 Spielen wurden 26 gewonnen und nur zwei verloren. Telma Thrastadróttir und die eingewechselte Aldís Kara Lúdvíksdóttir sorgten für die Ehrentreffer von Endrunden-Debütant Island.

Nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Frankreich im Halbfinale am Donnerstag waren die Deutschen fest entschlossen, diesmal wieder als Sieger den Platz zu verlassen. Bereits nach sieben Minuten versuchte es Däbritz mit einem Freistoß aus 20 Metern, den Unnbjorg Jona Omarsdottir parieren konnte.

Fünf Minuten später besorgte Däbritz nach Zuspiel von Magull dann aber doch das 1:0 für die DFB-Juniorinnen. Der zweimalige U17-Europameister drängte umgehend auf das 2:0, das Magull nach einer Viertelstunde dann auch erzielte. Omarsdottir ließ sich von ihrem Flachschuss von der Strafraumgrenze überraschen.

Ein Kopfball von Bar Glódís Perla Viggosdóttir nach einer Ecke von Sandra Maria Jessen war zunächst die einzige Chance für Island, ansonsten ging es nur in eine Richtung. In der 26. Minute schlug Jäger zum ersten Mal zu, drei Minuten vor der Pause zum zweiten Mal.

Sekunden vor dem Pausenpfiff besorgte Magull nach einem Abpraller das 5:0. Deutschland kannte auch nach dem Seitenwechsel keine Gnade und kam durch einen Elfmeter von Magull zum nächsten Treffer, zuvor war Linda Dallmann von Svava Ólafsdóttir zu Fall gebracht worden.

Thrastadróttir gelang anschließend der erste Treffer für Island, ehe sich Jäger zum dritten Mal in die Torschützenliste eintragen konnte. Nur 60 Sekunden später verwandelte Leopolz einen herrlichen Freistoß. In der Nachspielzeit gelang Lúdvíksdóttir schließlich noch einmal etwas Ergebniskosmetik.

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