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6. Spieltag der Women's European Qualifiers für die Frauen-WM 2027: Dänemark, Frankreich und Spanien qualifiziert

Dänemark, Frankreich und Spanien sicherten sich am 6. Spieltag der Women's European Qualifiers die direkte Qualifikation für die FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2027.

Frankreich hat sich mit einem Sieg gegen die Republik Irland direkt für die WM qualifiziert
Frankreich hat sich mit einem Sieg gegen die Republik Irland direkt für die WM qualifiziert UEFA via Getty Images

Nach Deutschland haben sich am abschließenden Spieltag der Women's European Qualifiers auch Dänemark, Frankreich und Spanien direkt für die FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2027 qualifiziert.

Die verbleibenden Teams der Liga A bestreiten im Herbst die Play-offs, während in den Ligen B und C vor Beginn der nächsten UEFA Women's Nations League auch über Auf- und Abstieg entschieden wurde.

Wir fassen das Geschehen des 6. Spieltags zusammen.

Alle Tabellen

Liga A

Gruppe A1

Italien verpasste trotz einer deutlichen Führung den Sieg in Schweden
Italien verpasste trotz einer deutlichen Führung den Sieg in SchwedenFIGC via Getty Images

Serbien - Dänemark 1:4

Dänemark hat sich dank eines souveränen Sieges gegen das bereits abgestiegene Serbien zum ersten Mal seit den 1990er Jahren für zwei Frauen-WM-Turnieren in Folge qualifiziert. Cecilie Fløe, die am Freitag bereits gegen Schweden getroffen hatte, erzielte nach acht Minuten nach einer Flanke von Sofie Bredgaard ihr zweites Länderspieltor. Amalie Vangsgaard erhöhte sechs Minuten später auf 2:0, doch Serbien antwortete umgehend durch einen Distanzschuss von Allegra Poljak. Pernille Harder verwandelte fünf Minuten vor der Halbzeit einen Elfmeter, und Vangsgaard markierte zwei Minuten später mit einem herrlichen Schuss in den Winkel ihr zweites Tor und Dänemarks viertes.

Schweden - Italien 2:2 

Schweden glich nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch aus, doch aufgrund des Sieges von Dänemark hatte dieses Ergebnis keinen Einfluss auf die Endplatzierung in Gruppe A1. Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen und gingen in der 36. Minute in Führung, als Elisabetta Oliviero nach Vorarbeit von Sofia Cantore erfolgreich war. Neun Minuten später war Oliviero selbst die Vorbereiterin und legte Martina Piemonte das zweite Tor der Gäste auf, doch Hanna Lundkvist und Fridolina Rolfö erzielten innerhalb von drei Minuten in der zweiten Halbzeit die Tore zum Ausgleich und sicherten ihrem Team damit noch einen Punkt.

Gruppe A2

Melvine Malard traf mit einem herrlichen Fallrückzieher für Frankreich
Melvine Malard traf mit einem herrlichen Fallrückzieher für FrankreichUEFA via Getty Images

Frankreich - Republik Irland 1:0

Ein akrobatischer Fallrückzieher von Melvine Malard sicherte Frankreich den ersten Platz und die direkte Qualifikation. Die Republik Irland ging nach zwei Pleiten in den ersten beiden Spielen mit einer Siegesserie von drei Spielen in die letzte Partie, doch Frankreich dominierte einen Großteil der ersten Halbzeit und erzielte in der 40. Minute den Führungstreffer, als Selma Bachas Eckball zu Malard gelangte, die mit dem Rücken zum Tor spektakulär traf. Irland drängte in der gesamten zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, doch Frankreich hielt den Sieg fest, obwohl es nach dem Platzverweis von Thiniba Samoura in der 72. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz stand.

Niederlande - Polen 3:1

Durch den Sieg Frankreichs reichte ein Sieg der Niederlande gegen Polen nicht mehr aus, um sich die direkte Qualifikation zu sichern; die Oranje Leeuwinnen landeten mit zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Wieke Kaptein erzielte nach einer Flanke von Esmee Brugts per Kopf das erste Tor Mitte der ersten Halbzeit. Kerstin Casparij wurde nach etwa einer Stunde eingewechselt und fand eine Minute später mit einer herrlichen Flanke Romée Leuchter, die mit einem tollen Volleyschuss zum 2:0 traf, bevor Liz Rijsbergen das dritte Tor erzielte. Ewelina Kamczyk war in der Schlussphase per Elfmeter für Polen erfolgreich.

Gruppe A3

Georgia Stanway zählte zu Englands Torschützinnen
Georgia Stanway zählte zu Englands TorschützinnenGetty Images

Island - Spanien 1:6

Spanien sicherte sich souverän die direkte Qualifikation. Die Weltmeisterinnen gingen bereits in der fünften Minute in Führung, als Vicky López nach einer schnellen Kombination zur Stelle war. Edna Imade erzielte nach einem Doppelpass mit Ona Batlle ihr fünftes Tor im laufenden Wettbewerb – damit führt sie die Torschützenliste der Liga A an. Batlle spielte den Ball anschließend in den Lauf von Salma Paralluelo, die noch vor der Pause auf 3:0 erhöhte. Vicky erzielte mit einem Gewaltschuss aus der Distanz ihr zweites Tor, bevor Linda Boana mit ihrem ersten Tor für Island den Anschlusstreffer markierte. Die eingewechselte Clàudia Pina zeichnete für Spaniens fünftes Tor verantwortlich, dann erzielte Aitana Bonmatí ihr erstes Länderspieltor seit dem Siegtreffer im Halbfinale der UEFA Women's EURO 2025 gegen Deutschland, nachdem sie einen Ball der isländischen Torhüterin Cecilía Rúnarsdóttir abgefangen hatte.

England - Ukraine 3:0

England wusste, dass ein Sieg Spaniens den Europameister unabhängig vom eigenen Ergebnis in die Play-offs schicken würde, sicherte sich aber dennoch den Sieg gegen die bereits abgestiegenen Gäste. Lauren James traf in der 12. Minute den Pfosten, trug aber kurz darauf zur Führung Englands bei, indem sie eine Flanke auf Jess Carter schlug, die den Ball per Kopf ins Tor beförderte. Georgia Stanway erzielte das 2:0 kurz vor Ende der ersten Halbzeit. In der 67. Minute erzielte die eingewechselte Beth Mead mit einem feinen Freistoß ihr 40. Tor für England.

Gruppe A4

Deutschland feierte zum Abschluss den fünften Sieg im sechsten Spiel
Deutschland feierte zum Abschluss den fünften Sieg im sechsten SpielGetty Images

Slowenien - Deutschland 0:2

Sloweniens erste Saison in Liga A endete nach einer Niederlage gegen den Gruppensieger mit dem Abstieg. Nachdem sich Deutschland bereits am 5. Spieltag die direkte Qualifikation gesichert hatte, nahm man acht Änderungen in der Aufstellung vor, und Slowenien war über weite Strecken der ersten Halbzeit das überlegene Team. Doch die Gäste gingen in Führung, als Sarai Linder in der 40. Minute eine Ecke von Klara Bühl per Kopf verlängerte und Lara Prašnikar den Ball ins eigene Tor bugsierte. Fünf Minuten nach der Pause erzielte Shekiera Martinez bei ihrem fünften Länderspieleinsatz ihr erstes Tor für das deutsche A-Nationalteam, als sie abstauben konnte, nachdem die slowenische Torhüterin Zala Meršnik einen Distanzschuss von Melissa Kossler pariert hatte.

Norwegen - Österreich 2:1

Aufgrund der Pleite Sloweniens entging Österreich trotz der Niederlage gegen Norwegen dem Abstieg. Die Gastgeberinnen hatten in der ersten Halbzeit mehr vom Ball, doch die Gäste hielten zunächst stand. Doch kurz nach der Pause erzielte Thea Bjelde per Kopf den Führungstreffer, und eine Flanke von Julie Blakstad ermöglichte Caroline Graham Hansen kurz darauf das 2:0. Österreich antwortete jedoch schnell und verkürzte durch Barbara Dunst, bevor Torhüterin Mariella El Sherif einen Elfmeter von Graham Hansen parierte und ihr Team weiter im Spiel hielt. Doch Norwegen ließ nichts mehr anbrennen und feierte seinen dritten Sieg.

Play-off-Auslosung

Liga B

Albanien und die Slowakei sicherten sich die letzten beiden der zwölf Play-off-Plätze in Liga B, während Wales, Portugal und Schottland neben der Schweiz den Aufstieg in die Liga A schafften.

Gruppe B1
Wales - Tschechien 3:1 
Albanien - Montenegro 5:2

Gruppe B2
Nordirland - Schweiz 1:2
Malta - Türkei̇ 0:3

Gruppe B3
Finnland - Portugal 3:1
Lettland - Slowakei 1:2

Gruppe B4
Luxemburg - Belgien 0:7
Israel - Schottland 1:5

Liga C

Belarus, Kroatien, Kasachstan und Litauen erreichten neben Griechenland, Ungarn, Kosovo und Rumänien die Play-offs.

Gruppe C1
Estland - Bosnien und Herzegowina 1:1
Litauen - Liechtenstein 2:0

Gruppe C2
Kroatien - Bulgarien 4:0
Gibraltar - Kosovo 0:8

Gruppe C3
Ungarn - Andorra 6:1
Nordmazedonien - Aserbaidschan 1:3

Gruppe C4
Georgien - Griechenland 2:3

Gruppe C5
Zypern - Moldawien 0:2

Gruppe C6
Belarus - Armenien 6:0

Wie geht es weiter?

Play-off-Auslosung
Donnerstag, 18. Juni 

Termine der Play-offs
Runde 1 der Play-offs (Hin- und Rückspiel): 7.-13. Oktober 2026
Runde 2 der Play-offs (Hin- und Rückspiel): 25. November-5. Dezember 2026
Interkontinentale Play-offs: Februar 2027

Endrunde
24. Juni bis 25. Juli 2027 (Brasilien)