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Italien

Veröffentlicht: Montag, 1. Oktober 2012, 14.52MEZ
Der zweimalige Finalist Italien hat eine lange Geschichte im Frauenfußball und nach der besten Qualifikation seit geraumer Zeit gehen sie mit einer gesunden Mischung aus Jugend und Erfahrung in die Endrunde.
Italien
Italien lieferte eine überzeugende Vorstellung in der Qualifikation ab ©Getty Images

Tabellen

Letzte Aktualisierung: 17/07/2013 01:13 MEZ

Legende:

S: Spiele   
Pkt.: Punkte   

Spiele

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19
Sep
Letzte Ergebnisse
Mi
10
Jul

statistic

Letzte Aktualisierung: 20/09/2012 14:08 CET

Bilanz in diesem Wettbewerb

Die letzten Saisons
SaisonPhaseSSUN
2006/09Viertelfinale141004
2003/05Endrunde - Gruppenphase13634
1999/01Endrunde - Gruppenphase11443
1995/97Endspiel11641
1993/95Viertelfinale8413
Komplette UEFA-Wettbewerbsbilanz
WettbewerbSSUN
EM für Frauen111632325
FIFA Frauen-WM362259
Inklusive Qualifikationsspiele
Letzte Aktualisierung: 08/11/2012 23:11 MEZ
Veröffentlicht: Montag, 1. Oktober 2012, 14.52MEZ

Italien

Der zweimalige Finalist Italien hat eine lange Geschichte im Frauenfußball und nach der besten Qualifikation seit geraumer Zeit gehen sie mit einer gesunden Mischung aus Jugend und Erfahrung in die Endrunde.

Fast hätte Italien die Qualifikation mit der maximalen Punktausbeute abgeschlossen, aber auch das 0:0 gegen Griechenland kann die Bilanz nur sehr geringfügig schmälern. Insgesamt blieben sie zehn Partien hintereinander ohne Gegentor und buchten souverän das EM-Ticket.

In den 1990ern hatte Italien, angeführt von Caroline Morace, zwei Mal das Endspiel erreicht und war immer unter den letzten Acht vertreten. Allerdings mussten sie 2005 und 2009 über die Play-offs gehen und gelten nicht mehr zum engeren Favoritenkreis.

Dabei sind sie in den letzten Jahren um einiges stärker geworden. 2009 in Finnland unterlagen sie im Viertelfinale nur knapp mit 1:2 gegen Deutschland und in den Play-offs zur FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen 2011 scheiterten sie nur knapp am späteren Halbfinalisten Frankreich sowie Finalist USA. In der Qualifikation machten sie einen starken Eindruck und schlugen Russland mit 2:0. Vorne ist Patrizia Paniaco wie immer für ein Tor gut und hat mit Melania Gabbiadini, Pamela Conti und Elisa Camporese gefährliche Kolleginnen, zudem gibt es da noch eine überragende Abwehr. Kurz vor dem Ende der Qualifikationsphase nahm Pietro Ghedin seinen Hut und wurde Nationaltrainer der Männer von Malta, sein Amt übernahm der FIFA-Weltmeister von 1982, Antonio Cabrini.

Qualifikation: Sieger Gruppe 1, 10 Spiele, 9 Siege, 1 Unentschieden, keine Niederlage, Torverhältnis 35:0, 28 Punkte

Schlüsselspielerinnen
Sara Gama (Abwehr, ACF Brescia Femminile), Pamela Conti (Mittelfeld, FK Zorkiy Krasnogorsk), Patrizia Panico (Sturm, ASD Torres CF)

Trainer: Antonio Cabrini

Geburtstag: 8. Oktober 1957

Karriere als Spieler: US Cremonese, Atalanta BC, Juventus, Bologna FC

Karriere als Trainer: AC Arezzo, FC Crotone, Pisa Calcio, Novara Calcio, Syrien, Italien (Frauen)

Bekannt wurde er während seiner Zeit als Linksverteidiger bei Juventus und in der italienischen Nationalmannschaft. So gewann Cabrini alle UEFA-Vereinstrophäen und die Weltmeisterschaft. Im Mai 2012 übernahm er das Amt der Frauen-Nationalmannschaft, einen Monat später qualifizierte sich das Team für die UEFA Women's EURO 2013.

Seine Spielerkarriere begann er in der Serie C bei Cremonese, ehe er zu Atalanta in die Serie B und 1976 zu Juve ging. In 13 Spielzeiten bestritt er mehr als 300 Spiele und verhalf dem Verein zum Gewinn des Pokals der europäischen Meistervereine 1985, dem UEFA-Superpokal und der FIFA-Klubweltmeisterschaft. Im Jahre 1977 gab es den UEFA-Pokal, 1984 den Pokal der Pokalsieger und er feierte sechs Mal den Titel in der Serie A. Zudem wurde er bei drei Weltmeisterschaften eingesetzt, Höhepunkt war dabei der Triumph 1982 (obwohl er beim Stande von 0:0 gegen Deutschland im Endspiel einen Elfmeter vergab). Für die Azzurri, für die er später auch Kapitän war, bestritt er 73 Länderspiele und erzielte neun Tore.

Cabrini beendete 1991 seine aktive Karriere und erst neun Jahre später übernahm er seinen ersten Trainerjob bei Arezzo in der Serie C1. Andere Positionen füllte er zudem bei unterklassigen Vereinen aus und nach einer Zeit ohne Fußball ist er jetzt zurück als Frauentrainer.

Beste Torschützin in der Qualifikation
Patrizia Panico 9

Turnierbilanz
2009: Viertelfinale
2005: Gruppenphase
2001: Gruppenphase
1997: Finale
1995: Viertelfinale
1993: Finale
1991: Vierter Platz
1989: Vierter Platz
1987: Dritter Platz
1984: Vierter Platz

Weitere Erfolge
Sieg bei der UEFA-U19-Europameisterschaft für Frauen 2008

Letzte Aktualisierung: 06.11.12 15.17MEZ

Verwandte Information

Mitgliedsverbände
Teamprofile

http://de.uefa.com/womenseuro/news/newsid=1886888.html#italien