Frauen-EM: Heißer Kampf um Startplätze

In etwas mehr als einem Jahr beginnt die UEFA-Europameisterschaft für Frauen 2009, doch noch ist in der Qualifikation vieles offen.

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Das offizielle Logo der UEFA-Frauen-EURO 2009™ ©UEFA.com

In etwas mehr als einem Jahr beginnt die UEFA-Europameisterschaft für Frauen 2009, doch noch ist in der Qualifikation vieles offen. Nur Titelverteidiger Deutschland ist neben Gastgeber Finnland bei der erstmals mit zwölf Mannschaften ausgetragenen Endrunde sicher mit dabei. Die sechs Gruppensieger qualifizieren sich direkt, während die Gruppenzweiten gegen vier Drittplatzierte Relegationsspiele austragen.
uefa.com fasst die bisherige Qualifikation zusammen.

Gruppe 1
England hat die Führung durch ein 6:1 gegen Weißrussland auf drei Punkte ausgebaut, dahinter folgen Spanien und die Tschechische Republik. Die Entscheidung in dieser Gruppe fällt wahrscheinlich erst mit den Spielen von England gegen die Tschechen (28. September) und vier Tage später beim Gastspiel der Briten in Spanien. Selbst zwei Unentschieden sollten England zur direkten Qualifikation reichen.

Gruppe 2
Schweden könnte sich mit dem sechsten Sieg in Folge am 25. Juni gegen die Republik Irland bereits sicher qualifizieren. Zwar ist Italien punktgleich, hat aber bereits zwei Spiele mehr absolviert. Irland hat noch zwei Spiele im Programm und hat drei Zähler Rückstand. Am Mittwoch gibt es zwischen Rumänien und Ungarn das Duell um den vierten Platz.

Gruppe 3
Frankreich (noch ein ausstehendes Spiel) hat zu Beginn des Monats mit 2:0 gegen Serbien gewonnen und liegt neun Punkte vor Island, das noch vier Partien absolvieren muss. Beide Mannschaften treffen am 27. September aufeinander. Auch im Rennen um den dritten Platz geht es eng zu, denn Slowenien liegt mit einem Spiel mehr nur drei Zähler vor Griechenland und Serbien.

Gruppe 4
Dank der maximalen Punktausbeute und sechs Siegen wird Deutschland auf jeden Fall in Finnland dabei sein und hat gute Aussichten, den Titel zum fünften Mal zu verteidigen. Belgien und die Schweiz liegen punktgleich bei zehn Punkten, dahinter folgt die Niederlande mit zwei Zählern Rückstand. Sollten die Niederlande aber gegen die Schweiz (30. August) und Belgien (27. September) gewinnen, hätte man den zweiten Rang sicher.

Gruppe 5
Hier streiten sich Dänemark (bisher fünf Siege) und die Ukraine um den ersten Platz. Das Gipfeltreffen zwischen diesen beiden Mannschaften findet am 22. Juni in Chernigov statt. Schottland hat bereits fünf Punkte Rückstand und wird bei nur noch zwei ausstehenden Spielen wohl kein Wort mehr um den Gruppensieg mitreden, immerhin ist die Relegation in Reichweite. Ganz eng wird es derweil für die Slowakei auf Rang vier.

Gruppe 6
Norwegen hat bisher alle fünf Spiele gewonnen und liegt sechs Punkte vor Russland, die aber noch eine Partie mehr haben und am Donnerstag auf Israel treffen. Am 2. Oktober kommt es dann zum Duell zwischen den Norwegerinnen und den Russinnen. Polen liegt auf dem dritten Platz und hätte mit einem Sieg gegen Österreich am Mittwoch beste Karten auf den dritten Rang.

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