Portugal gegen Rumänien im Play-off zur Frauen-EURO weiter

Rumänien - Portugal 1:1(n.V., gesamt 1:1, Portugal nach Auswärtstoren weiter) Andreia Norton traf in der Nachspielzeit und bringt Portugal erstmal zu einer Frauen-EM.

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  • Portugal qualifiziert sich in Cluj aufgrund der Auswärtstorregel erstmals für ein großes Frauenturnier
  • Nach den zweiten torlosen 90 Minuten in diesem Play-off-Duell geht die Partie in die Verlängerung
  • Die eingewechselte Andreia Norton bringt Portugal in der 105. Minute in Front
  • Laura Rus gleicht aus, dennoch gibt es keinen Grund zum Feiern
  • Auslosung der Endrunde: 8. November, 17.30 Uhr in Rotterdam, Portugal ist in Topf 4

Nach einem dramatischen Sieg im Play-off-Duell gegen Rumänien nehmen die portugiesischen Damen an der UEFA Women's EURO 2017 in den Niederlanden teil und damit erstmals an einem großen Turnier.

Portugal war für die Qualifikation in Topf 4 gesetzt, belegte in der Weltrangliste Platz 26, schlug dann mit Finnland eine gestandene Mannschaft und erreichte so die Play-offs. Allein das war eine Leistung, auch wenn im Hinspiel im eigenen Land keine Tore fallen wollten.

Nach dem 0:0 in Lissabon am vergangenen Freitag in Lissabon und den ebenfalls torlosen 90 Minuten in Cluj, obwohl Portugal zweimal Aluminium getroffen hatte, ging es in die Verlängerung. Aber Andreia Norton, die in der 78. Minute von der Bank kam, traf noch vor der Halbzeit der Verlängerung mit einem Schuss innerhalb des Strafraums - und dieses Tor sollte sich als entscheidend herausstellen.

Laura Rus, ebenfalls eingewechselt, glich neun Minuten vor dem Ende noch einmal aus, doch der Debütauftritt von Rumänien in einem Play-off endete mit einer Enttäuschung. 7110 Zuschauer waren anwesend, so viele wie noch nie bei einem Frauenländerspiel in Rumänien, zugleich war das die zweitgrößte Zuschauerbeteiligung in einem Play-off-Spiel für eine UEFA Women's EURO.

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