Neid gibt Abschied bekannt

Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid wird ihren Posten im kommenden Jahr aufgeben, um künftig als Leiterin der DFB-Scouting-Abteilung zu fungieren. Ihre Nachfolgerin wird Steffi Jones.

Silvia Neid wird 2016 ihren Job an Steffie Jones abgeben
Silvia Neid wird 2016 ihren Job an Steffie Jones abgeben ©UEFA.com

Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid wird ihren Posten im kommenden Jahr aufgeben und künftig als Leiterin der neu geschaffenen Scouting-Abteilung fungieren. Nachfolgerin der 50-Jährigen wird die bisherige DFB-Direktion Steffi Jones.

Bundestrainerin Silva Neid erklärte ihre Entscheidung: "Mein Entschluss, mit dem Auslaufen meines Vertrages als Bundestrainerin 2016 eine neue Herausforderung zu suchen, steht seit Längerem fest. In den Gesprächen mit dem DFB über die Gestaltung meiner Zukunft habe ich immer eine große Wertschätzung gespürt und freue mich nun sehr auf die neue Aufgabe. Steffi hat unsere volle Unterstützung. Wir alle werden auch in den neuen Funktionen vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es ist gut, dass die Zukunft geregelt ist – so können wir uns auf die Vorbereitung für die WM in Kanada konzentrieren. Ich bin voller Motivation und Vorfreude darauf, denn wir haben große Ziele."

Neid, die als Spielerin schon große Erfolge im DFB-Team gefeiert hatte, übernahm die Frauennationalmannschaft 2005 als Hauptverantwortliche, nachdem sie zuvor als Assistenztrainerin unter Tina Theune-Meyer gearbeitet hatte. Anschließend führte sie ihre Mannschaft 2007 zum FIFA-WM-Titel, 2009 und 2013 gewann ihr Team die UEFA-Europameisterschaft.

Steffi Jones gewann als Spielerin 2003 den WM-Titel, hinzu kommen drei EURO-Triumphe sowie zweimal Olympia-Bronze, 2011 bei der Frauen-WM in Deutschland fungierte sie als Organisations-Chefin.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach kommentierte den Wechsel an der Spitze der Nationalmannschaft so: "Silvia Neid hat riesige Verdienste im Frauen- und Mädchenfußball und wird mit ihrer Erfahrung wertvolle Impulse in ihrem neuen Bereich setzen. Steffi Jones war als verantwortliche DFB-Direktorin in den vergangenen Jahren ganz nah am Fußball dran. Wir sind davon überzeugt, dass sie die richtige Nachfolgerin ist."

 

 

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