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Neid sehr zufrieden

Islands Trainer Sigurdur Eyjolfsson räumte ein, dass Deutschland für sein Team zu gut war. Bundestrainerin Silvia Neid freute sich über einen gelungenen Auftritt ihrer Mannschaft.

Neid sehr zufrieden
Neid sehr zufrieden ©UEFA.com

Silvia Neid, Trainerin Deutschland
Ich denke, wir haben gegen Island gar keine Chance zugelassen, weil wir sehr präsent waren, weil wir sehr gut gegen den Ball gearbeitet haben, weil wir früh die Bälle erobert haben, und das Gute war, dass wir nie nachgelassen haben und so nie haben aufkeimen lassen, dass wir ein Tor zulassen könnten. Von daher bin ich natürlich sehr zufrieden und froh, dass wir diese drei Punkte eingefahren haben.

Es war heute auf jeden Fall wichtig, dass wir sehr kompakt stehen, aus dem guten Mittelfeld-Pressing herausspielen, dass wir immer eng an den Gegenspielerinnen dran sind, dass sie sich nicht entfalten können. Und dann beginnt so ein Spiel im Kopf stattzufinden. Der eine wird stärker, und der andere schwächer. Heute waren es wir, die stärker wurden, weil wir präsent und aggressiv waren und auch ganz gut nach vorne gespielt haben.

Melanie Leupolz hat sich in unserer Vorbereitungszeit unheimlich gut entwickelt. Sie ist körperlich stark, hat ein klasse Zweikampfverhalten, ist stabil, standhaft, schnell, kopfballstark und kann mit dem linken und rechten Fuß spielen. Von daher muss sie ihre Erfahrungen sammeln, dann wird sie bestimmt noch besser.

Sigurdur Eyjolfsson, Trainer Island
Es war für uns ein schwieriges Spiel gegen eine starke Mannschaft. Ich glaube, wir haben sie an einem guten Tag erwischt, das war natürlich unglücklich für uns. Einige Schlüsselspielerinnen von uns sind verletzt, alles Mittelfeldspielerinnen, das hat uns natürlich nicht gerade geholfen. Der Unterschied zwischen beiden Teams war zu groß und Deutschland hätte sogar noch mehr Treffer erzielen können. Glückwunsch an sie, sie haben den Sieg verdient. Sie waren heute viel besser als wir.

Ich bin immer enttäuscht, wenn wir verlieren, obwohl heute sicherlich niemand erwartet hat, dass wir viel holen, denn wir haben bisher immer gegen sie verloren. Einige der Gegentore haben mir gar nicht gefallen. Aber es fällt einem vielleicht leichter gegen Deutschland zu verlieren, als gegen einen Gegner, der ein ähnliches Leistungsvermögen hat wie man selbst.

Wir müssen uns jetzt einfach so gut wie möglich auf das Spiel gegen die Niederlande vorbereitet. Wir werden körperlich nicht allzu hart arbeiten. Jetzt geht es darum, zu regenerieren, denn zwischen den Spielen ist nicht viel Zeit. Wir werden einige taktische Dinge analysieren, schauen wie die Niederlande spielen und wie wir spielen wollen. Glücklicherweise ist es für uns ein Spiel, indem wir mit einem Sieg weiterkommen werden, wir haben also noch eine Chance.