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Veje: Dänemark will Schweden überraschen

In den letzten Jahren war es Tradition der Dänen, sich souverän für eine Endrunde zu qualifizieren, dann diese aber in den Sand zu setzen – das soll bei der UEFA Women's EURO 2013 anders werden, verspricht Katrine Veje.

Veje: Dänemark will Schweden überraschen
Veje: Dänemark will Schweden überraschen ©UEFA.com

In den letzten Jahren war es eine Tradition der Dänen, sich eindrucksvoll für eine Endrunde zu qualifizieren, dann diese aber in schöner Regelmäßigkeit in den Sand zu setzen – zum Beispiel die UEFA Women's EURO 2009, wo man nach einer Auftaktniederlage gegen Gastgeber Finnland schon in der Gruppenphase hängenblieb.

Vier Jahre später schafften die Däninnen erneut mühelos den Sprung zur Endrunde nach Schweden und wieder geht es zum Auftakt gegen die Gastgeberinnen. Doch Mittelfeldspielerin Katrine Veje will nun alles daran setzen, dass sich Geschichte nicht wiederholt – zumal sie ihre Brötchen in Schweden beim FC Malmö verdient.

UEFA.com: Was hat Ihnen an Ihrem Team in der Qualifikation am besten gefallen?

Katrine Veje: Wir haben nur ein Spiel verloren [gegen Österreich], danach waren wir in einem unglaublichen mentalen Loch, doch wir haben uns selbst da wieder rausgekämpft [durch einen Sieg gegen Portugal] und uns für die EURO in Schweden qualifiziert. Es war cool, Teil dieses Teams zu sein.

UEFA.com: Was haben Sie aus der Endrunde 2009 in Finnland gelernt?

Veje: Wir haben unsere Taktik seither erheblich geändert, damit haben wir viel Zeit verbracht, in Brasilien und Spanien, aber auch an der Algarve. Gegenüber Finnland haben wir uns enorm gesteigert.

UEFA.com: Sie leben in Schweden, wie ist da die Stimmung vor der Endrunde?

Veje: Die Schweden veräppeln uns, weil sie uns in der letzten Qualifikation geschlagen haben, jetzt behaupten sie, wir hätten keine Chance. Wir wollen sie im Eröffnungsspiel eines Besseren belehren.

UEFA.com: Sie haben viele Jahre mit Trainer Kenneth Heiner-Møller gearbeitet, der nach der Endrunde zurücktreten wird. Hat es Ihnen geholfen, viele Jahre unter demselben Coach trainiert zu haben?

Veje: Er hat mich an die A-Nationalmannschaft herangeführt und ich kenne ihn sehr gut und vice versa. Es bringt ein Gefühl der Sicherheit mit sich, wenn man so lange mit demselben Coach trainiert; ich habe mich in dieser Zeit enorm weiterentwickelt. Ich mag es, wenn ich mich sicher fühlen kann und wenn ich einen Trainer habe, der mich so gut kennt, das ist mir sehr wichtig.

UEFA.com: Wie wichtig ist es für die nachfolgende Generation, Spielerinnen wie Sie als Vorbilder zu haben?

Veje: Sehr wichtig. In Dänemark entscheiden sich immer mehr Mädchen für den Fußball und wir sind ihre Vorbilder. Das ist eine sehr wichtige Rolle für uns. Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag an nichts anderes denken würde, aber wenn junge Mädchen auf uns zukommen, zum Beispiel nach einem Spiel in Malmö, und ein Autogramm von mir möchten, wird man wieder daran erinnert. Sie haben Poster von mir und schicken mir Fotos ihrer Zimmer. Das ist cool, aber man hat das nicht dauernd im Hinterkopf.