Return to Play: Die UEFA bereitet sich auf die sichere Rückkehr ihrer Elite-Wettbewerbe vor.

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Dänemark, England, Niederlande und Finnland holen auf

Dänemark, England, die Niederlande und Finnland sind kurz davor, ihre Startplätze für Schweden zu sichern, während Spanien nach den letzten Gruppenspielen sicher auf einem Play-off-Platz bleibt.

Die Niederländerinnen feiern eines ihrer vielen Tore
Die Niederländerinnen feiern eines ihrer vielen Tore ©Marko Djurić

Dänemark, England, die Niederlande und Finnland sind kurz davor, ihre Startplätze für die UEFA Women's EURO 2012 in Schweden zu sichern, während Spanien nach den letzten Gruppenspielen sicher auf einem Play-off-Platz bleibt.

Noch zwei Spieltage - am 15./16. und 19. September - stehen an bis zum Ende der Qualifikationsrunde. Alle sieben Gruppensieger und der beste Zweitplatzierte (Resultate gegen den Sechstplatzierten werden in den größeren Gruppen 1, 2 und 3 nicht einbezogen) qualifizieren sich für die Endrunde der UEFA Women's EURO 2013, die vom 10. bis 28. Juli in Schweden stattfinden wird. Die sechs weiteren Gruppenzweiten spielen in einer Play-off-Runde die letzten drei Startplätze aus.  

Bereits qualifiziert: Italien, Deutschland, Schweden (Gastgeber)

Mindestens die Play-offs erreicht: Frankreich, England, Niederlande, Finnland, Dänemark, Österreich

Sicher in den Play-offs: Spanien

Gruppe 1
Italien sicherte sich am Samstag den ersten Platz, aber das Rennen um Platz zwei ist noch in vollem Gange. Polen schlug am Mittwoch die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien 4:0. Russland sicherte seinen Vorsprung von zwei Punkten im Play-off-Rennen mit einem 1:0-Erfolg gegen Bosnien und Herzegowina. Russland und Polen treffen zum Abschluss am 19. September aufeinander, könnten aber schon am Wochenende davor einen Play-off-Platz gesichert haben.

Gruppe 2
Deutschland hat sich ebenfalls bereits für die Endrunde qualifiziert. Spanien sicherte sich unterdessen am Donnertag den Play-off-Platz - durch ein 4:0 gegen die Türkei. Ein Sieg der Schweiz gegen Spanien - und damit verbundene Hoffnung der Eidgenossinen im Kampf um den Play-off-Platz - war letztendlich wertlos, da man anschließend 2:4 in Rumänien verlor.

Gruppe 3
Island, Norwegen und Belgien bleiben zwei Spiele vor dem Ende mit jeweils einem Punkt Abstand an der Spitze der Tabelle. Alle drei Teams fuhren unter der Woche Siege ein: Norwegen schlug Nordirland 2:0, Belgien besiegte Ungarn 3:1 und Island fertigte Bulgarien mit 10:0 ab. Am 15. September empfängt Norwegen die Belgierinnen, Island trifft auf Nordirland, das sich keine Hoffnungen mehr machen kann. Vier Tage später warten dann noch die Begegnungen Norwegen - Island und Belgien - Nordirland auf alle Fußball-Fans.

Gruppe 4
Frankreich muss noch auf die endgültige Qualifikation zur EURO-Endrunde warten, weil Schottland 1:0 bei der Republik Irland [nach einem 0:1 gegen Wales am Samstag raus aus dem Rennen] gewann. Wales schlug auch Israel am Mittwoch mit 5:0. Schottland liegt jetzt fünf Punkte hinter Frankreich, das sich sowohl mit einem Heimsieg gegen Irland am 15. September als auch mit einem Remis in Schottland vier Tage später qualifizieren kann. Wales hofft derweil darauf, Schottland sogar noch von Platz zwei zu verdrängen.

Gruppe 5
Finnland ist nach einem 4:0 gegen den härtesten Verfolger Belarus so gut wie qualifiziert für die Endrunde. Die Ukraine, die am Samstag gegen Finnland verlor, besiegte die Slowakei 2:0. Sowohl Belarus als auch die Ukraine liegen drei Punkte vor der Slowakei, aber sechs hinter Finnland, das mit einem Punktgewinn gegen Estland am 15. September alles klar machen kann.

Gruppe 6
Die Niederlande können trotz einer 0:1-Niederlage in England noch auf die direkte Qualifikation hoffen. Sie besiegten Serbien im folgenden Spiel 4:0. Auch dank dieses Ergebnisses könnten sich die "Oranje-Damen" - wenn noch abgefangen von den Engländerinnen, die mit einem Spiel weniger nur noch zwei Punkte hinter ihnen liegen - auch als beste Zweitplatzierte noch direkt qualifizieren. England siegte 4:0 in Slowenien, ein weiterer Erfolg gegen Kroatien am 19. September würde dem Vize-Europameister von 2009 das Ticket nach Schweden lösen.

Gruppe 7
Dänemark kehrte an die Spitze der Gruppe 7 zurück. Die Skandinavierinnen holten beim 1:0 gegen die Tschechische Republik den sechsten Sieg in Folge und sind jetzt schon 25 eigene Tore lang ohne Gegentor. Nur Österreich, mit einem Spiel weniger und zwei Punkten hinter den Däninnen, kann noch Erster werden. Österreich, das schon sicher mindestens in den Play-offs steht, trifft am 15. September auf die direkten Konkurrentinnen.

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