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WM vor Augen, EURO im Kopf

Für die UEFA EURO 2013 für Frauen in Schweden qualifiziert, liegt das Augenmerk der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zunächst auf der FIFA- WM im eigenen Land.

Deutschland feiert den EM-Titel 2009 - in diesem Jahr will die DFB-Elf Weltmeister werden
Deutschland feiert den EM-Titel 2009 - in diesem Jahr will die DFB-Elf Weltmeister werden ©Getty Images

Die Agenda des Frauen-Fußballs wird im Jahr 2011 von der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen in Deutschland und dem Beginn der Qualifikation zur UEFA EURO 2013 für Frauen bestimmt.

Im Oktober wurde Schweden als Gastgeberland der Endrunde 2013 ausgewählt, der zweiten nach 2009 in Finnland mit zwölf Teilnehmern. "Schweden wird ein toller Gastgeber sein. Ich denke wir haben das bereits bei der U21-Europameisterschaft im vergangenen Jahr bewiesen", so Schwedens Mittelfeldspieler Kosovare Asllani gegenüber UEFA.com. "Wir haben damals einen guten Job gemacht, und darum bin ich jetzt schon wieder ganz aufgeregt."

Das Turnier findet vom 1. bis zum 28. Juli 2013 statt, wobei jede Gruppe in zwei Stadien spielen wird. Die Gruppe A wird in Gamla Ullevi (Göteborg) sowie in Örjans Vall (Halmstad) abgehalten, wobei alle Spiele der schwedischen Mannschaft in Gamla Ullevi stattfinden. Die Gruppe B ist in der Öster Arena (Växjo) und der Kalmar Arena (Kalmar) zu Hause. Die Gruppe C wird im Nya Parken (Norrköping) und in der Linköping Arena (Linköping) beheimatet sein. Zusätzlich findet in jedem Spielort noch ein Spiel der K.o.-Runde statt. Das Finale wird schlussendlich in der Solna Arena abgehalten. Doch bevor das eigentliche Turnier stattfindet, gibt es die Vorausscheidungsrunde vom 3. bis 8. März mit zwei Miniturnieren zu je vier Mannschaften in Malta und der EJR Mazedonien.

Die beiden Gewinner qualifizieren sich für die eigentliche Auslosung am 14. März, bei der 38 Mannschaften in sieben Gruppen gelost werden und ab September für zwölf Monate um die Qualifikation kämpfen. Zu den topgesetzten Mannschaften gehören Titelverteidiger Deutschland, Norwegen, Frankreich und England, die, ebenso wie Gastgeber Schweden, an der WM vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2011 teilnehmen.

Selbstverständlich liegt das Hauptaugenmerk bei der Weltmeisterschaft auf Deutschland, die zum dritten Mal in Folge den Pokal holen könnten. Ein großer Zuschauerzuspruch wird erwartet, wobei das Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Deutschland und Kanada im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird. Die 32 Spiele der FIFA-U20-Weltmeisterschaft für Frauen 2010, die von Deutschland gewonnen wurde, verfolgten insgesamt 397.385 Menschen.

In der deutschen Gruppe A befindet sich ebenfalls Frankreich, das in seinen zwölf Qualifikationsspielen 53 Tore erzielte, sowie der Afrikameister aus Nigeria. England, Vizeeuropameister der EURO 2009, bekommt es mit Japan, Neuseeland und Mexiko in Gruppe B zu tun. Schweden erwartet in Gruppe C der zweimalige Weltmeister USA, die in den Play-offs Italien eliminierten, Nordkorea und die WM-Debütantinnen aus Kolumbien. Norwegen, Weltmeister im Jahr 1995, trifft in der Gruppe D auf Brasilien, Vizeweltmeister 2007, Australien und die Debütantinnen aus Äquatorial Guinea.

Nach der Auslosung im Final-Stadion in Frankfurt Ende November, erklärte Deutschlands Nationaltrainerin Silvia Neid: "Ich habe in den kommenden sechs Monaten eine Menge Arbeit vor mir, und die Zeit wird wie im Fluge vergehen. Wir müssen aufpassen, dass wir uns von den großen Erwartungen, die das Land an uns hat, nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wir haben selbst bereits genug Druck aufgebaut. Wir müssen einfach nur rausgehen und Spaß haben."